Schauspiel

Kopf oder Herz

Ein literarisch-musikalischer Suizid von Monika Radl
autorin

Monika Radl ist in Sulzbach-Rosenberg (Oberpfalz, Bayern) geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Diplomschauspielerin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und kam von dort direkt an die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, wo sie 1999 als Ljudmila in der Inszenierung "Wassa Shelesnowa" von Kurt Veth debütierte. 2003 lernte sie in Schwedt Arnold Fritzsch kennen, mit dem sie die Band Monily und die Papierflieger gründete. 2005 erschien die erste CD - "Verbluten verboten". Monika Radl schreibt nicht nur ihre Songtexte selbst, sondern machte auch schon mit ihren Prosatexten auf sich aufmerksam. Mit "Kopf oder Herz", einer Auftragsarbeit der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, debütiert die junge Autorin nun auch als Dramatikerin.

regisseur

Olaf Hilliger - Schauspieler, Theatermusiker und Regisseur - wurde in Berlin-Treptow geboren und studierte an der Hochschule für Schauspiel-kunst "Ernst Busch" in Rostock. Das erste Engagement führte ihn nach Schwedt, wo er im "Drachen" von Jewgeni Schwarz den Lancelot spielte und unter der Regie von Klaus Tews die Titelrolle in "Amadeus".

1990/91 war Olaf Hilliger beim Theater unterm Dach in Berlin engagiert; er ist einer der Mitbegründer der Berliner Bühne. Nach einem Festengagement am Theaterhaus Jena kam der Schauspieler zurück nach Schwedt, wo er erste eigene Inszenierungen verantwortete. Dem Engagement in Schwedt folgte ein Arbeitsaufenthalt in Portugal.

Zwischen 1989 und 1993 arbeitete der Schauspieler neben dem Theater auch für Film, Synchronisation und Hörspiel. Seit 1991 ist Olaf Hilliger außerdem als Theatermusiker tätig, u.a. für das Theater am Kurfürsten-damm, das Hans-Otto-Theater Potsdam, das BAT und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt.

Seit 1999 war Olaf Hilliger - als Schauspieler und Regisseur - wieder festes Mitglied des Schwedter En-sembles. In dieser Zeit sind u.a. die Inszenierungen "Es war die Nachtigall", "Trainspotting", "Leben bis Män-ner" und "Top Dogs" entstanden. Seit dem Sommer 2002 ist der Regisseur freiberuflich tätig; neben seiner Inszenierungs- und seiner musikalischen Arbeit engagiert sich Olaf Hilliger als Lehrbeauftragter an den Schau-spielschulen in Rostock, Berlin und Leipzig. In der Spielzeit 2002/03 schrieb Olaf Hilliger u.a. die Musik für die "Gespenster"-Inszenierung von Klaus Tews am Theater in Hof, für die der Regisseur bei den Bayerischen Theatertagen mit dem Hauptpreis geehrt wurde. Zuletzt inszenierte Olaf Hilliger am Theater Hof "Happy" von Doris Dörrie und "Reineke Fuchs" von Johann Wolfgang von Goethe.

musikalischer leiter

Frank Raschke studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin Waldhorn, Klavier und Komposition. 15 Jahre lang tourte er mit der Jazz-Big-Band "Vielharmonie" durch Europa, deren Komponist und Leiter er war. Frank Raschke schrieb im Auftrag der Berliner Symphoniker, der Staatskapelle Berlin, des Theaters des Westens u.a. Kammermusiken, Chorwerke und Orchestermusiken. Von 1993 bis 2000 war er am Deutschen Theater Berlin tätig, u.a. in den Inszenierungen "Der Kyklop" von Euripides (Regie: Friedo Solter) und "Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht (Regie: Alexander Lang). Zur Zeit arbeitet er u.a. als Lehrbeauftragter für Klavier und Chanson / Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig und in Berlin.

ausstatter

Geboren und aufgewachsen in Thüringen, studierte Andreas Rank von 1977 bis 1982 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden Bühnenbild und Kostüm. Anschließend war er als Bühnen- und Kostümbildner am Theater Cottbus engagiert. Zwischenzeitlich war Andreas Rank freischaffend als bil-dender Künstler tätig und beteiligte sich in dieser Eigenschaft 1982 und 1987 an der Quadriennale in Prag und 1986 an einer Ausstellung in Skandinavien. 1989 führte ihn ein Engagement für acht Jahre an die Städtischen Bühnen Osnabrück. Anschließend wurde er für vier Jahre Ausstattungsleiter am Lan-destheater Coburg. Seit Herbst 2001 ist Andreas Rank freiberuflich tätig; als Gast war er u.a. am Renaissance-Theater Berlin, am Theater am Neumarkt und dem Theater an der Winkelwiese Zürich, an den Theatern in Mainz, Re-gensburg, Celle, Kaiserslautern, Heilbronn, Nürnberg und Aalen beschäftigt. Seit 1998 nahm er außerdem Lehraufträge für Architektur / Innenarchitektur an der FH Coburg und für Kostüm an der Schweizerischen Fachschule für Mode und Gestaltung Zürich wahr. In den vergangenen fünfzehn Jahren stellte Andreas Rank in Zürich, Berlin, Kiel, Osnabrück u.a. außerdem freie und theaterbezogene bildkünstlerische Arbeiten aus.

Dem Schwedter Publikum hat sich Andreas Rank bereits mit Bühnenbildern und Kostümen der Inszenierun-gen "So ... geht's weiter", "Elling" und "Top Secret" vorgestellt.