Premieren

Premieren: 8./9. Juli 2022, 19:30 Uhr, intimes theater

Achtsam morden

nach dem Roman von Karsten Dusse, Bühnenbearbeitung von Bernd Schmidt

Regie: Jörg Steinberg

Björn Diemel ist Anwalt für Strafrecht und er hat ein Problem: Seine Frau hat ihm ein Achtsamkeitsseminar aufgenötigt. Und während der anfängliche Skeptiker das dort Gelernte in ein achtsames Wochenende mit seiner dreijährigen Tochter investiert, bringt er versehentlich seinen wichtigsten Mandanten um. Was nun? Polizei und Kriminelle setzen Diemel unter Druck: Die einen suchen Dragan wegen eines brutalen Mordes, die anderen warten auf Anweisungen ihres Chefs, um die Waffen-, Drogen- und Prostitutionsgeschäfte am Laufen zu halten. Doch stattdessen geschehen weitere brutale Morde und der Anwalt richtet Dragans Handlangern aus, sie sollen – anstelle des lang geplanten Edelbordells – einen Kindergarten übernehmen … Der herrlich skurrile Spiegel-Bestseller kommt auf die Schwedter Theaterbühne: Vier DarstellerInnen schlüpfen abwechselnd in 20 Rollen und feiern den schwarzen Humor des Achtsamkeitsratgebers im Krimigewand.



Premiere: 1. Oktober 2022, 19:30 Uhr, Großer Saal

La Cage Aux Folles

Nach dem Stück „Ein Käfig voller Narren“ von Jean Poiret

Regie: André Nicke; Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt; Ausstattung: Mike Hahne

Das Weltmusical vom Broadway erzählt die Geschichte von Freiheit und Liebe im mondänen St. Tropez. Georges und Albin leben seit vielen Jahren als Paar und betreiben
überaus erfolgreich den berühmt-berüchtigten Nachtclub „La Cage Aux Folles“. Albin ist als Zaza die Hauptattraktion der Show. Als Georges‘ Sohn Jean-Michel verkündet, dass er heiraten will, beginnen die Probleme. Denn der Vater seiner Braut Anne ist der moralinsaure Politiker Monsieur Dindon, der alle Nachtclubs schließen will. Der verliebte Jean-Michel vergisst, wer ihn großgezogen hat, und will den Dindons eine normale Familie vorgaukeln. Beim Vorstellungsbesuch geht dann alles schief, was schief gehen kann. Die Stunde der Wahrheit schlägt. Sprachgewandt und humorvoll wird ein Kampf ausgetragen, und zum Ende hin zeigt es sich, ob die Liebe und die Freiheit, zu sein, wer man ist, gegen die strengen Moralvorstellungen des Monsieur Dindon siegen können.



Premieren: 14./15. Oktober 2022, 19:30 Uhr, intimes theater

Woyzeck

Schauspiel nach dem Dramenfragment von Georg Büchner

Regie: Tilo Esche; Ausstattung: Frauke Bischinger

Jawohl, Herr Hauptmann! Woyzeck ist Soldat, durch und durch. Befehle ausführen, exerzieren, gehorchen, unterordnen. Doch der letzte Kampfeinsatz sitzt ihm tiefer in den Knochen, als er zugeben will. Woyzeck verliert immer mehr den Bezug zur Welt. Seine Geliebte Marie und das gemeinsame uneheliche Kind müssen dennoch versorgt werden. Nur wie? Er verdingt sich: bei seinem Hauptmann und dem Doktor. Woyzeck ist dafür ideal geeignet – als Untergebener, als Versuchsperson (oder als Opfer?). Als dann auch noch seine geliebte Marie Gefallen am Tambourmajor findet, verliert er vollkommen den Lebenssinn aus den Augen …
Georg Büchners berühmtes Dramenfragment lädt ein zu großen Sinnfragen: Wofür lebt man? Was ist Liebe? Wie viel kann ein Mensch ertragen, bevor er zerbricht? Gibt es etwas, das mehr wert ist als das eigene Leben? Wie viel Demut, wie viel Unterordnung in ein System ist nötig?



Premiere: 5. November 2022, Theaterklause

Hunde, die pellen, beißen nicht

FRIEDRICH II. - DER GROSSE! - UND DER MÜLLER VON SANSSOUCI

Regie: Reinhard Simon; Ausstattung: Anke Fischer

Des Brandenburgers liebstes Kind ist die Kartoffel. Das war nicht immer so. Erst musste Friedrich der Große 1756 seinen berühmten Kartoffelbefehl erteilen, um die sturen Preußen zu ihrem Glück zu zwingen. Dabei wäre das beinahe an einem Streit zwischen dem König und seinem Nachbarn, dem Müller von Sanssouci, gescheitert. Denn letzterer beharrte darauf, dass das Brot Grundnahrungsmittel Nummer eins in Preußen sei und bleiben müsse, und drohte seinem König sogar mit dem Gericht… Der Alte Fritz und sein renitenter Nachbar hadern wie ein altes Ehepaar miteinander; da logiert die Schadenfreude, Mutterwitz paart sich mit Weisheit, und große Politik wird kleingelacht und unter die Bratkartoffeln gerührt. Und natürlich – schließlich handelt es sich um Kabarett – gibt es reichliche Bezüge zwischen Historie und Gegenwart. So viel Spaß hat Preußen noch nie gemacht! Mit den originalen Darstellern von Antenne Brandenburg (Andreas Flügge und Intendant André Nicke).



Premiere: 26. November 2022, Kleiner Saal

How to date a feminist

Deutsch von Silke Pfeiffer

Regie: Anke Salzmann; Ausstattung: Mathias Morgenstern

Deine Neurosen passen zu meinen Sexvorlieben. Deshalb passen wir so gut zueinander. Kate steht auf harte Kerle, Steve ist Frauenversteher. Steves Mutter kommt aus der Emanzipationsbewegung, Kate ist als einziges Kind eines überfürsorglichen Vaters aufgewachsen. Der findet Steve komisch. Dessen Mutter hält Kate für oberflächlich und nicht emanzipiert genug. Trotz allem herrscht zwischen den beiden eine starke Anziehungskraft – und sie landen nicht nur im Bett, sondern in einer schlagfertigen Komödie, in der die Vielschichtigkeit von Liebesbeziehungen und die Widersprüchlichkeiten des modernen Geschlechterlebens aufs Korn genommen werden. Eine Frau, die auf Mistkerle steht, und ein männlicher Feminist. Kann das gut gehen? Tatsächlich scheitert ihre Ehe schon am ersten Tag und es bedarf von beiden einer großen Anstrengung und der überraschenden Nachhilfe ihrer Eltern, um die gegenseitige Zuneigung in einem grandiosen Finale zu einem Happy End zu führen.



Premieren: 29./25. November 2022, Großer Saal

Das Wirr-Warr-Weihnachtsmärchen / Baśniowe Zamieszanie

Märchen deutscher und polnischer Sprache für Kinder ab 4 Jahren und Familien

Regie: Tilo Esche; Ausstattung: Ulrike Reinhard

Eine alte Frau lebt mit einem Haselnussstrauch im Wald. Sie sucht nach einem Kraut, das ihr hilft, sich daran zu erinnern, wer sie ist und woher sie kommt. Denn seit vielen Jahren weiß sie nur noch, dass sie eine Märchenfigur ist. Der Hüter der Vergangenheit hilft ihr, in der Zeit zurückzureisen, um herauszufinden, wie sie ihre Erinnerung verloren hat. Auf ihrer zauberhaften und gefährlichen Reise begegnen ihr viele andere Märchenfiguren: Schneewittchens Zwerge, die Hexe Baba Jaga, die 13. Fee im Dornröschen-Schloss, die Schneekönigin… Und plötzlich beginnt sie, sich wieder zu erinnern. In diesem Jahr wollten wir uns nicht für nur ein Märchen entscheiden. Stattdessen möchten wir die ganze Schönheit der Märchenwelt ausbreiten: von den Brüdern Grimm bis zu Hans Christian Andersen, von den russischen bis zu den arabischen Märchen. Der polnisch sprechende Haselnussstrauch begleitet unsere Heldin bei ihren Abenteuern und erleichtert dem polnischen Publikum das Verstehen.



Premiere: 1. Dezember 2022, intimes theater

Ente, Tod und Tulpe

Theater aus dem Koffer

Regie: Jan Mixsa; Ausstattung: Jan Mixsa

Eigentlich war er nett, wenn man davon absah, wer er war – sogar ziemlich nett.Ente liebt den Teich, das Schwimmen und Gründeln. Eigentlich liebt sie alles im Leben – außer vielleicht den Fuchs. Der Gedanke an den Fuchs allein löst bereits eine Gänsehaut aus. Aber zum Glück ist kein Fuchs zu sehen. Nur dieses seltsame Gefühl lässt Ente nicht zur Ruhe kommen. Und da endlich sieht sie es. Das andere Wesen, das keine Ente ist und kein Fuchs. Schnell stellt der andere sich vor, um nicht unhöflich zu sein: Es ist der Tod. Ganz recht ist Ente das nicht. Was soll sie mit dem Tod schon anfangen! Und jetzt sterben? Nein, Leben ist viel zu schön! Nur weiß der Tod das leider nicht. Das muss geändert werden! Ente und Tod erkunden das Leben – bis, ja, bis es vorbei ist. Das Bilderbuch Ente, Tod und Tulpe von Wolf Erlbruch führt umsichtig und liebevoll an die Thematik Endlichkeit und Sterben heran. Vor allem aber feiern das Buch und seine Theaterfassung das Leben. Sanft und humorvoll widmet sich das Theater aus dem Koffer dem großen Thema, das alle Menschen beschäftigt.



Premiere: 8. Dezember 2022, 15:00 Uhr, Großer Saal

Bunter Weihnachtsteller

Stargast: Francine Jordi

Der Bunte Weihnachtsteller gehört in Schwedt/Oder ebenso zur Vorweihnachtszeit wie das Plätzchenbacken oder das Baumschmücken, und das bereits seit 43 Jahren. Unser Moderatorenpaar Susanne von Lonski und Fabian Ranglack begrüßt 2022 wieder zahlreiche Gäste im Großen Saal. Die Pallas Show Band und Mitglieder des ubs-Schauspielensembles sorgen für die perfekte musikalische Unterhaltung.



Premiere: 23. Dezember 2022, Kleiner Saal

Schwedt Night - Die Show

Theater-Late-Night-Show

Sie wollen Unterhaltung? Ihnen geht das Herz auf bei Musicalsongs? Sie brauchen einen neuen Geheimtipp für Ihren Ausflug in die Uckermark? Sie möchten mit Ihrem Wissen über den Nationalpark glänzen? Und Sie wollen endlich wieder ins Theater? Verbinden Sie all das und entdecken Sie das neue Format Schwedt Night – Die Show in Ihren Uckermärkischen Bühnen! Viermal im Jahr reisen wir mit Ihnen durch die Jahreszeiten und präsentieren im besten Late-Night-Format zu abendlicher Stunde die verrücktesten Gartentricks und -tipps, berühmte Musicalballaden und Hits – und wir fühlen einem prominenten Überraschungsgast auf den Zahn. Moderiert wird der actionreiche Abend von einem beliebten Charakter, den wir an dieser Stelle noch geheim halten. Am Klavier sorgt Tom van Hasselt für die richtige Tonlage und einen lautstarken Abgesang! Alles in allem ein Abend wie ein frischer Kultur-Imbiss für die Uckermark: Schnell, witzig und ein bisschen schräg!



Premiere: 24. Februar 2023, Hugo Parkcafé & Bar, Schwedt

Eine Sommernacht

Ein Stück mit Musik, Deutsch von Barbara Christ

Regie: Alice Asper

In erster Linie rate ich dazu, weiter zu trinken. Helena ist Scheidungsanwältin, eine sehr gute sogar. Sie selbst ist aber mit dem Konzept ‚Glück in der Liebe‘ nicht weit gekommen – vielleicht Berufsrisiko. In einer Bar lernt sie den attraktiven Bob kennen. Bob ist Kleinkrimineller. Ein paar Getränke später stürzen sich beide in einen spontanen One-Night-Stand. Ende der Geschichte! Oder? Schon am kommenden Tag stehen sich Helena und Bob wieder gegenüber: Sie in einem ramponierten Brautjungfernkleid, er mit 15 000 Pfund in der Tasche – Diebesgut natürlich. Was soll jetzt geschehen? Die große Liebesgeschichte? Die Komödie mit Musik? Der kurzweilige Krimi? Lassen Sie sich überraschen! Dieses schottische Mitsommer-Stück entführt Sie in eine magische, schräge Welt aus Zufällen, Musik und der nötigen Prise Glück. Vor der Kulisse Edinburghs verlieren und finden sich Träume und Sehnsüchte. Stürzen Sie sich schwungvoll mit Helena und Bob in einen heiteren Abend, der Sie weitertragen wird, als Sie vermuten …



Premieren: 3./4. März 2023, intimes theater

Verschwinden

Aus dem Rumänischen von Ciprian Marinescu und Frank Weigand, Deutschsprachige Erstaufführung

Regie: Vlad Massaci

die toten bleiben so lange auf der erde wie noch jemand an sie denkt Verschwinden erzählt die Geschichte einer deutschstämmigen rumänischen Familie. Es erzählen die, die schon tot oder noch nicht geboren sind, die Geschichten derer, die zurückgeblieben sind, überlebt haben. Sie erzählen die Geschichten der Frauen. Sie erzählen über Zeiten im Umbruch. Über Zeiten, in denen Menschen freiwillig oder unfreiwillig von einem Tag auf den anderen verschwinden. Martha flieht im November 1989 nach Deutschland und lässt Mann und Kind zurück. Wenig später bricht das politische System zusammen. Kathi heiratet 1944 auf Bitten ihres Verlobten einen Rumänen, um der Deportation nach Sibirien zu entgehen. Nach Ende des Krieges erfährt sie,
dass ihr Verlobter das Arbeitslager nicht überlebt hat. Marthas Tochter Emma hat eine Familie gegründet. Sie bleibt in Rumänien. Sie bleibt auch, als das Land der EU beitritt und immer mehr Rumänen ihre Heimat verlassen. Ohne Pathos, ebenso wehmütig wie vergnüglich erzählt Verschwinden vom Traum und vom Trauma einer Gesellschaft.



Premiere: 18. März 2023, Kleiner Saal

Adams Äpfel

Anders Thomas Jensen, Deutsch von Beate Klöckner, Bühnenfassung von K. D. Schmidt nach dem gleichnamigen Film

Regie: Reinhard Simon; Musikalische Leitung: Tom van Hasselt; Ausstattung: Frauke Bischinger

Gib auf Adam, Gott ist auf meiner Seite, vergiss das nie! Adams Äpfel ist eine rabenschwarze Komödie um den Pfarrer Ivan, der sich in seiner Pfarrei um eine Reihe schwerer Fälle kümmert, die resozialisiert werden sollen. Gunnar, der Vergewaltiger, Khalid, der notorische Tankstellenräuber, und dann Adam, der als Neo-Nazi-Anführer zu Ivan geschickt wird. Menschenfeindlich bis ins Mark begegnet Adam dem immer vergebenden und grenzenlos toleranten Ivan nur mit Verachtung. Erst nachdem Ivan sich wegen eines Tumors immer mehr zurückzieht, versteht Adam, wie stark der positive Einfluss des Pfarrers auf die Gemeinschaft wirklich war. Er backt aus den Äpfeln des Apfelbaums in Ivans Garten einen Kuchen. Adams Äpfel überzeugt mit einer Vielzahl schräger, vom Schicksal gezeichneter Charaktere, einer derben Komik und der Kraft, aus der dunklen Seite des Menschen etwas Gutes entstehen zu lassen.



Premiere: 27. Mai 2023, Kleiner Saal

Robin Hood

Ein Stück für die ganze Familie

Regie und Ausstattung: Markus Czygan, Claudia Rath

Lord Trumm ist der neue Sheriff von Nottingham. Doch Arbeiten ist nicht sein Ding, und so probiert er mithilfe seines hinterlistigen Gehilfen Jack Wiesel, den Bauern noch den letzten Sack Kartoffeln zu stehlen. Sir Richard, den Onkel der flinken und frechen Marian, nimmt er auch gleich gefangen und legt ihn in Ketten. Das ist zu viel. So flieht Marian und stößt auf die Räuberbande um Robin Hood. Hier geht es lustig zu und bald ist Marian ein Teil von Robin Hoods Mannschaft. Doch ein böser Plan des Lord Trumm macht Marian und den gerechten Kämpfern aus dem Sherwood Forest zu schaffen. Und dann taucht auch noch der vom Sheriff bezahlte Killer Sir Gisbourne auf, um Robin Hood zu töten. Werden Robin und Marian auch diese Gefahr meistern? Dieser Robin Hood ist ein Spaß für die gesamte Familie und feiert mit viel guter Laune und humorvollen Gefährten die alte Geschichte vom gerechten Rächer der Enterbten im Sherwood Forest.



Premiere: Termin wird später veröffentlicht

Escape theatre

Regie: Tilo Esche

Sie kennen Escape Theatre schon? Nein? Dann können Sie diesen neuen Trend an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt kennenlernen. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich plötzlich in der Welt von Faust. Genaugenommen in der Kerkerszene und noch genauer: mitten im Kerker – zusammen mit Faust und Gretchen. Die Türen sind verschlossen. Auch für Sie als ZuschauerInnen. Gemeinsam haben Sie mit den beiden Figuren eine Stunde Zeit, verschiedene Rätsel zu lösen und damit nicht nur Gretchen sondern auch sich selbst zu befreien. Oder Sie befinden sich plötzlich mit den beiden Shakespeare-Figuren Prospero und Miranda auf einem Boot. Gemeinsam mit ihnen sind Sie dabei, auf eine Insel zu flüchten. Der Herzog von Mailand ist Ihnen dicht auf den Fersen. Das Problem ist nur, das Boot ist kaum seetüchtig und es droht unterzugehen, wenn… ja, wenn… Lassen Sie sich zu einem Escape-Theater-Abenteuer verführen, an das Sie und Ihre MitstreiterInnen sich noch lange erinnern werden.



Premiere: 3. Juni 2023, Odertalbühne

Comeback!

Kooperation mit der Musikakademie Gdańsk und der Trickfabrik Schwedt e. V.

Regie: Erik Roßbander; Musikalische Leitung: Tom van Hasselt

WOW garantiert! Der richtige Schwung, das beste Bike, eine Prise Glück und etwas Mut, dann sitzt er, der perfekte Moment in der Halfpipe! Sekundenglück! Doch das Adrenalin rauscht in den Ohren! Der nächste Sprung noch höher, wagemutiger. Wer einmal angefangen hat, kann nicht mehr aufhören: BMX, BMX-Freestyle, Skaten. Ein Kunststück jagt das nächste! In Kooperation mit der Trickfabrik Schwedt zaubern wir im Sommer 2023 ein Stück auf die Odertalbühne, das sich sehen lassen kann. Es wird geskatet, gesungen, getanzt, gejumpt. Eine Geschichte mit und über Schwedt, übers Heimkommen und Träumen, von Liebe und Toleranz. Tom van Hasselt schreibt das Musical der Stadt und ihren Menschen auf den Leib – mit Hits zum Mitsingen und Feiern!



Vergangene Premieren dieser Spielzeit


Premiere: 11. September 2021, 19:30 Uhr, Großer Saal

Linie 1

Musikalische Revue | Buch und Liedtexte von Volker Ludwig | Musik von Birger Heymann und "No Ticket"

Regie: Reinhard Simon; Musikalische Leitung & Einstudierung: Uli Herrmann-Schroedter

Wir haben genug gewartet. Bereits in der vergangenen Spielzeit wurde auf Hochtouren geprobt, es wurde gehofft, gebangt und letztlich doch verschoben. Jetzt ist es aber soweit, der Vorhang geht auf, die Linie 1 fährt los. Und mit ihr das Mädchen auf der Suche nach dem großen Liebes-Happy-End, nach dem Rockmusiker Johnnie. Aber Moment! Die Adresse des Sängers gibt es nicht – der Traum zerplatzt, oder doch nicht? Für das Mädchen beginnt ein Abenteuer, eine Irrfahrt auf der U-Bahn-Linie 1 im Berlin der 1980er Jahre. Mitten im Großstadtdschungel zwischen Tagträumern, hochnäsigen Großstädtern, Punks, Obdachlosen und Nazi-Witwen findet das Mädchen ehrliche, hilfsbereite Menschen und echte Freundschaft. Und vielleicht ja doch die große Liebe. Seit der Uraufführung 1986 im GRIPS Theater wurde die Musikalische Revue Linie 1 von Volker Ludwig weltweit gespielt und begeisterte bereits mehr als drei Millionen ZuschauerInnen.



Premieren: 17./18. September 2021, 19:30 Uhr

Farm der Tiere / Folwark zwierzęcy

Von George Orwell; Schauspiel in der Theaterfassung von Peter Hall (bearbeitet von Katrin Aissen)

Regie: Sonja Hilberger; Ausstattung: Birgit Schöne

Auf der Herrenfarm leben die Tiere in Unfreiheit und Abhängigkeit. Als sie das erkennen, rebellieren sie gegen ihren Bauern und beschließen, den Hof nun gemeinsam als autarken, freien Hof zu leiten. Man einigt sich auf gemeinsame Werte und Regeln, um miteinander leben zu können: Alle Tiere sind gleich. Doch die anfängliche Euphorie hält nicht lange vor. Die Schweine halten es nach und nach immer weniger für notwendig, die anderen Tiere an Entscheidungen teilhaben zu lassen. Was zu lange unbemerkt bleibt, lässt sich schließlich nicht mehr aufhalten: Der Hof verkommt zusehends zu einer Schreckensdiktatur der Schweine. George Orwell, vor allem bekannt durch seinen pessimistisch-finsteren Roman 1984, zeigt in dieser Parabel hellsichtig gesellschaftliche Strategien auf. An welcher Stelle dieser Geschichte stehen wir? Wie bewusst sind wir uns unserer Werte wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität? Dass ihr Erhalt ein ständiger Kampf ist, ruft uns Die Farm der Tiere nachdrücklich vor Augen.



Premiere: 23. September 2021, 19:30 Uhr, intimes theater

Theaterlabor 1

Mit dem Theaterlabor gehen wir auf eine Reise. Wir schaffen uns und Ihnen Raum und Zeit, um in einer immer hektischeren und komplexeren Welt innezuhalten und das Aktuell-so-Sein zu hinterfragen: künstlerisch, philosophisch, verspielt, unterhaltsam. Wir kennen an ihrem Anfang nicht das Ziel dieser Reise; wir kennen nicht die Antworten auf unsere Fragen. Wir suchen nach künstlerischen Wegen, das Unsagbare sagen zu können, das Ungreifbare zu begreifen. Wir geben uns und Ihnen die Möglichkeit, abseits der ausgetretenen Pfade Antworten zu finden, Visionen zu entwickeln und für diese eine ästhetische Übersetzung zu entdecken. Glauben Sie in einer Zeit der Dystopien an die Möglichkeit von Utopien und forschen Sie mit uns nach dem besseren Leben!



Premiere: 15. Oktober 2021, 19:30 Uhr, Kleiner Saal

Reife Damen

Musical von Florian Stanek und Sebastian Brand

Regie: Lars Franke; Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt; Ausstattung: Frauke Bischinger

Statt auf einer Kreuzfahrt mit ihrem Mann findet sich die pensionierte Ärztin Anna auf dessen Beerdigung und einem Schuldenberg wieder. Mit ihren Freundinnen Gerda und Waltraud sucht sie nach einem Ausweg aus der bedrohlichen Lage. Ein verirrter, lüsterner Anrufer bringt die drei auf die Idee, als „Reife Damen“ eine Sex-Hotline anzubieten. Als sie ein Internetvideo über Nacht zu Stars macht, stehen Anna, Waltraud und Gerda plötzlich auf der Sonnenseite des Lebens. Erst als ein TV-Sender sie zu ihrer eigenen Show einlädt, gefährden unterschiedliche Vorstellungen von Erfolg ihre Freundschaft und stellen die drei auf eine harte Probe.
In dieser Musical-Komödie des vielfach prämierten Duos Stanek&Brand entfachen drei ausdrucksstarke Damen und eine spielfreudige Band die großen Gefühle des Boulevards. Genießen Sie In dieser Uraufführung am ubs die schillernde Welt der Musical-Musik und den Lebensmut der drei „Reifen Damen“.



Premiere: 23. Oktober 2021, 19:30 Uhr, intimes theater

Irrenhaus mit Nachschlag

Kabarett Schwedter Stechäpfel

In der turbulenten Komödie mit Musik präsentieren die Stechäpfel ihrem Publikum diesmal Boulevardtheater!



Premieren: 7. November 2021, 15:00 Uhr und 23. November 2021, 10:00 Uhr, Großer Saal

Die Bremer Stadtmusikanten / Muzykanci z Bremy

Märchen nach den Gebrüdern Grimm von Jan Kirsten

Regie: Marlis Hirche, Oliver Dassing; Komposition, Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt; Bühnen- und Kostümbild: Frauke Bischinger

Der alte Esel schafft das Soll seiner Arbeit nicht mehr und soll ausrangiert werden. Doch da nimmt er lieber sein Schicksal selbst in die Hand und macht sich aus dem Staub. Zusammen mit seinem Freund, der polnischen Maus Piccolino, begibt er sich auf den Weg in ein neues Leben. Schon bald treffen die beiden andere Tiere, die genau wie sie, nicht in diese Welt zu passen scheinen. Da ist der Jagdhund Chester, der aufgrund seiner pazifistischen Lebenseinstellung offensichtlich im falschen Job steckt. Dann treffen die drei auf die Katze Miranda, die sich in tiefer Trauer befindet, weil sie ihr Frauchen verloren hat. Mit dem Hahn Satchmo, der den Hof mit seinem Trompetenspiel zur Weißglut treibt, statt sich um den Nachwuchs zu kümmern, ist die Truppe dann komplett. Sie eint die Liebe zur Musik und so beschließen sie, gen Bremen zu ziehen, um dort als Band ihr Glück zu machen. Von einem Abenteuer tappen sie ins nächste und schnell wird die Gruppe Ausgestoßener unzertrennlich. Gemeinsam kann man alles schaffen.



Premiere: 18. November 2021, 10:30 Uhr, intimes theater

Das Gesetz der Schwerkraft

Jugendstück für Menschen ab 15 Jahren

Regie: Fabian Ranglack; Ausstattung: Frauke Bischinger

Dom hat die Schnauze voll, von den MitschülerInnen, seiner Mutter, von sich selbst. Er will weg aus der Vorstadt, vielleicht in die Stadt, vielleicht in die Welt. Da platzt Fred in sein Leben, auch 14-jährig, neu in der Klasse. Fred hat mal wieder den Wohnort und die Schule gewechselt. „Willst du mit mir befreundet sein?“ Ja! In der Folge erlebt Fred einen kurzen ersten glücklichsten Schultag seines Lebens, Dom seine erste große Liebe mit Amélie. Dann sind sie beide wieder allein. Zaghaft nähern sie sich erneut an, denn beide fürchten die Ablehnung. Eine Ablehnung für das, was sie selbst bald untereinander aussprechen können, aber vor allen anderen nicht. Am Ende des Schuljahres sind sie wirklich befreundet. Der kanadische Autor Olivier Sylvestre thematisiert einfühlsam kritisch Freundschaft und Akzeptanz, ebenso Anderssein, Diversität und Selbstfindung. Eine aufregende Coming-of-Age-Story nicht nur für ein junges Publikum.



Premiere: 27. November 2021, 19:00 Uhr, Kleiner Saal

Das Geheimnis der Vier

Von Tilo Esche und Sandra Zabelt

Regie: Tilo Esche; Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt

Am Morgen ihres ersten Arbeitstages in Grosvenors House findet die neue Köchin die Leiche von Tuppence Beresford in der Bibliothek. Sie wurde ganz offensichtlich erstochen. Die übrigen Bewohner der Senioren-WG sind über jeden Verdacht erhaben, handelt es sich bei ihnen doch um Miss Jane Marple, Monsieur Hercule Poirot und Tuppences Ehemann Tommy Beresford. Doch das Haus war fest verschlossen und es ist offenbar niemand eingebrochen. Aber wie ist Tuppence Beresford dann zu Tode gekommen? Wer hat die ehemalige Privatdetektivin getötet und warum? Sir Henry Clithering, von Scotland Yard aus dem Ruhestand zurückgeholt, nimmt die Ermittlungen auf. An diesem mörderischen Theaterabend serviert das Team vom ubcatering ein Drei-Gänge-Menü, das garantiert keine Wünsche offen lässt – auch nicht die eines anspruchsvollen belgischen Privatdetektivs.



Premiere: 16. Dezember 2021, 19:30 Uhr, intimes theater

Theaterlabor 2

Leitung: Johanna Müller, Lennart Olafsson, Adele Schlichter

Ausstattung: Anke Fischer

Mit dem Theaterlabor gehen wir auf eine Reise. Wir schaffen uns und Ihnen Raum und Zeit, um in einer immer hektischeren und komplexeren Welt innezuhalten und das Aktuell-so-Sein zu hinterfragen. Thema diesmal: Gleichberechtigung! Gilt das 2021 wirklich? Und warum sterben dann die Frauen in der klassischen Theaterliteratur eigentlich so oft – durch Männerhand? Zwischen Gewalterfahrungen und Unterdrückungen untersucht das Theaterlabor 2 die Lebenswelt der Frauen.



Premieren: 18./19. Februar 2022, 19:30 Uhr, intimes theater

Nacht / Noc

Schauspiel von Andrzej Stasiuk; Deutsch von Olaf Kühl

Regie: Jan Jochymski; Bühnen- und Kostümbild: Sophie Lenglachner

Ein junger Pole ohne Namen stiehlt Brillanten in Deutschland, wird vom Besitzer des Geschäfts erschossen und kehrt als Leichnam ohne Schmuck und auch ohne Herz in sein Heimatland zurück. Als Toter braucht er das lebensnotwendige Organ nicht mehr. Der deutsche Juwelier jedoch, der den Kleinganoven tötete, ist auf ein Spenderherz angewiesen. Trotzdem er sich weigert, tobt und motzt, wird ihm das polnische Herz eingesetzt, mit unabsehbaren Folgen.
Andrzej Stasiuk gilt als einer der bedeutendsten Autoren von Erzählungen und Romanen in Polen. 2005 erschien mit Nacht eine „slawo-germanisch medizinische Tragikfarce“, die neben den Theater-Uraufführungen in Düsseldorf und Krakau ihren Weg auch als Hörspiel nach Deutschland fand. Zwischen skurrilem Witz und folkloristischer Poesie changierend legt Stasiuk deutsche wie polnische Klischees offen auf den Tisch, steigert sie ins Extreme und findet dennoch zu einer möglichen Versöhnung.



Premiere: 19. März 2022, 15:00 Uhr, intimes theater

Hans im Glück / Szczęśliwy Jaś

Familienmusical von Tom van Hasselt für deutsches und polnisches Publikum

Regie: André Nicke; Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt; Ausstattung: Frauke Bischinger

Hans erhält als Lohn für sieben Jahre tüchtige Arbeit einen großen Klumpen Gold. Der ist allerdings ganz schön schwer ... Wie gut, dass der Schmied ihm sein Pferd im Tausch gegen den Goldklumpen anbietet. Moment! Das ganze Gold für nur ein Pferd? Das zumindest denkt sich der Schmied, besonders, da er sich auf weitere Tauschgeschäfte mit Hans einlässt. Aus denen geht der Schmied stets reicher hervor als Hans, doch er wird immer unglücklicher, je weniger Hans sich selbst als Verlierer der Geschäfte begreift. Hans hingegen wird mit jedem Handel glücklicher – das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen? Zusammen mit der Oper im Schloss Stettin und dem Theater Vorpommern haben die Uckermärkischen Bühnen Schwedt eine Koproduktion angestrebt. Im Rahmen des Theaternetzwerkes viaTEATRI entsteht die Musicaluraufführung Hans im Glück als Beitrag der ubs, während die anderen beiden Häuser ein jeweils anderes Märchen inszenieren. Alle drei Produktionen werden in jedem der drei Theater zu sehen sein.



Premiere: 24. März 2022, 19:30 Uhr, intimes theater

Theaterlabor 3

Leitung: Adele Schlichter

In diesem Theaterlabor präsentieren wir die berühmte Geschichte Der Untergang des Hauses Usher als Live-Hörspiel und in völliger Dunkelheit. Wagen Sie das Experiment und begeben Sie sich auf eine akustisch-sinnliche Reise in die phantastische Welt des Edgar Allan Poe.



Premiere: 31. März 2022, 10:00 Uhr, Grundschule "Am Waldrand", Schwedt

Planet der Hasen

Mobiles Schauspiel von Tina Müller für Menschen ab 8 Jahre

Regie: Tilo Esche; Ausstattung: Anke Fischer

Jetzt spitzt mal eure Löffel, das ist eine große Geschichte von jungen Hasen für junge Hasen. Aber auch die alten Hasen dürfen mitdenken. Wenn ein kleiner Hase zum anderen sagt, in zehn Tagen wird der Planet der Hasen explodieren, weil wir alle zu gierig, zu sorglos, zu egoistisch sind, und der andere lässt es sich gut gehen und sagt, du bist ein Angsthase, mein Name ist Hase, ich weiß von nichts, dann kommen wir nicht weiter. In so einer Situation müssen eigentlich alle flink wie die Hasen sein und mitdenken. Auch wenn es schwer fällt, weil wir alles haben können, was wir haben wollen und auch, was wir sonst noch haben wollen. Denn das, was wirklich läuft, ist nicht nur eine Phase, Hase! Man wird uns das Fell über die Ohren ziehen. Da könnt ihr lange warten, wenn ihr erst mal abwarten wollt, wohin der Hase läuft. Dann ist es nämlich schon zu spät. Dann wird nichts mehr zu retten sein. Wenn jetzt die Hasen nicht mit allen anderen Tieren zusammenarbeiten und erkennen, wo der Hase im Pfeffer liegt, dann wird es wirklich knallen.
Zehn-neun-acht …Das mobile Theaterstück gastiert in Schulen, auf kleinen Theaterbühnen und in anderen Kultureinrichtungen für ein junges Publikum oder Familien.



Premiere: 26. April 2022, 11:25 Uhr, Talsand-Gesamtschule, Schwedt

Der Entstörer

Klassenzimmer-Monolog von Ursula Kohlert für Menschen ab 14 Jahren

Regie: Max Radestock

Jonas hat sich zunehmend in Verschwörungstheorien verstrickt. Er lebt mittlerweile in einer Welt, in der man von unsichtbaren Mächten überwacht und durch chemische Wolkenzusätze vergiftet wird. So schützt er sein Smartphone mit Aluminiumfolie und ist sich sicher, über tieferes Wissen über die Welt zu verfügen, als die übrigen, die „Schlaf-Schafe“. Doch in seiner Umgebung hört ihm kaum noch jemand zu. Die KollegInnen lachen ihn aus und die Schwester hat sich von ihm abgewendet. Wäre da nicht Trixi, die junge Frau von nebenan, wären Jonas einzige GesprächspartnerInnen seine Chatfreunde im Netz. Doch um mit Trixi einen Kaffee zu trinken, braucht es viel Mut.



Premiere: 28. Mai 2022, 19:30 Uhr, Odertalbühne

The Addams Family

Buch von Marshall Brickman und Rick Elice ǀ Musik und Songtexte von Andrew Lippa ǀ Basierend auf den Figuren erfunden von Charles Addams ǀ Deutsch von Anja Hauptmann

Regie: Lars Franke; Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt; Ausstattung: Frauke Bischinger

Sie werden so schnell erwachsen! Wednesday Addams, Tochter der düsteren Morticia und des leidenschaftlichen Gomez, hat sich verliebt. In den Normalo Lucas Beineke. Bei einem unverfänglichen Abendessen sollen sich die unterschiedlichen Familien der jungen Liebenden kennenlernen – doch nichts läuft wie geplant ... Eine der berühmtesten Familien hält Einzug auf der Odertalbühne – die Familie Addams. Ihr Mythos wirkt seit über 80 Jahren: Von Cartoonist Charles Addams im Jahre 1938 ersonnen und als Comics im New Yorker publiziert, folgten mehrere Fernsehserien, Gastauftritte im Scooby-Doo franchise, Kinofilme, Videospiele, der meistverkaufte Flipperautomat aller Zeiten und eben ein Broadway-Musical. Mit Lars Franke inszeniert das Stück kein Unbekannter: Bereits 2019 bewies der Regisseur dem Schwedter Publikum mit Shrek – Das Musical sein Gespür für schräge Typen. In diesem Sinn: „Sic gorgiamus allos subjectatos nunc!“ (Wir verspeisen mit Vorliebe diejenigen, die uns zu bezwingen versuchen!)



Premiere: 2. Juni 2022, 19:30 Uhr, intimes theater

Das Gespenst von Canterville

nach der Erzählung von Oscar Wilde

Regie: Johanna Müller

Sir Simon ist ein Gespenst wie es im Buche steht: Es rasselt mit Ketten, stöhnt und lässt Perücken ergrauen. Doch die neuen BewohnerInnen – Amerikaner! – von Schloss Canterville wollen sich einfach nicht erschrecken lassen! Ein Theaterabend voll Komik, Gruselei und Liebe von der Mehrgenerationengruppe der Bürgerbühne Schwedt e.V..



Premiere: 16. Juni 2022, 19:00 Uhr, Foyer Großes Haus

Crystal

MuT!-Klub der Bürgerbühne Schwedt e.V.

Crystal ist die beste Freundin, aber nur, wenn sie da ist. Man kann gar nicht genug von ihr kriegen. Sie macht dich glücklich und zuversichtlich. Mit ihr traust du dir alles zu. Endlich macht das Leben Spaß. An ihrer Seite ist es viel einfacher, Leistung zu bringen und sich trotzdem frei zu fühlen. Sie ist attraktiv, du bist attraktiv. Aber diese Liebe hat einen Preis. Bist du bereit, diesen Preis zu zahlen?
Im MuT!Klub, dem Theaterjugendklub der Bürgerbühne Schwedt, spielen junge Leute aus der Region, die ihre Schulabschlüsse noch vor sich haben, mitten drin stecken oder längst absolviert haben. Wie üblich haben sich alle MitspielerInnen der Realitätsnähe einer knallharten Geschichte nach vielen coronabedingten Unterbrechungen couragiert gestellt. In der nächsten Spielzeit muss die Gruppe fast neu aufgebaut werden und sucht engagierte Menschen ab 14 Jahre.



Premiere: 23. Juni 2022, 20:30 Uhr, Hugenottenpark

Sommerliebe – Ein Dialog in Liedern

Theaterlabor 4

Vier einander unbekannte Menschen treffen sich zufällig an einem Lagerfeuer. Es ist ihr letzter Urlaubstag. Gemeinsam verbringen sie einen Abend, dessen Ende ungewiss ist, der aber den Horizont des Möglichen plötzlich in Richtung vielleicht längst vergessener Lebensträume öffnet...