Premieren

Premiere: 17. Mai 2026, 17:00 Uhr

HEARTBEATS Wie schlägt dein Herz – Mission Schwedt

Digitaler Stadtspaziergang

Formatentwicklung, künstlerisches Konzept und Gamedesign: Samia Chancrin, Markus Schubert, Sarah Methner und Oscar Belter

Ein dunkler Schatten liegt über der Stadt. Etwas verändert sich, langsam, erst unmerklich, doch dann immer spürbarer. Es wird kalt. Stück für Stück verschwindet die Liebe aus allen Erinnerungen, Orten und Geschichten der Stadt. Schwedt verliert seine Heartbeats. Wer steckt dahinter? Und was für eine Rolle spielst du darin? Was bist du? Herzhüter oder Herzfresser? Wie schlägt dein Herz?

Spiel dich ab dem 7. Mai mit deinem Smartphone durch Schwedt und sei dabei, wenn das Spiel ab dem 17. Mai lebendig wird.



Premiere: 23. Mai 2026, 15:00 Uhr

Die kleine Hexe

Kinderstück | Für Menschen ab 4 Jahren

von Otfried Preußler | Für die Bühne bearbeitet von John von Düffel

Regie: André Nicke; Ausstattung: Stephanie Dorn; Musik, Musikalische Leitung und Einstudierung: Tom van Hasselt

Mit 127 Jahren ist die kleine Hexe noch zu jung für den großen Hexentanz auf dem Blocksberg – sagen zumindest die anderen Hexen. Doch sie will unbedingt dazugehören! Heimlich mischt sie sich unter die Feiernden, wird jedoch entdeckt und muss sich vor der Oberhexe verantworten. Diese stellt ihr eine Herausforderung: Nur wenn sie ein Jahr lang eine „gute Hexe“ ist, darf sie beim nächsten Mal mittanzen. Gemeinsam mit ihrem klugen Raben Abraxas stellt sich die kleine Hexe dieser Aufgabe – mit viel Magie, gutem Willen und dem ein oder anderen Missgeschick. Denn wenn sie einen Zauber nicht ganz richtig spricht, kann es schon mal passieren, dass statt Regen Buttermilch vom Himmel fällt. Doch während sie hilft, Gutes tut und manchmal auch scheitert, lernt sie, dass es nicht immer leicht ist, das Richtige zu tun – und dass man sich manchmal gegen die Mehrheit stellen muss, um wirklich „gut“ zu sein.



Premiere: 6. Juni 2026, 19:30 Uhr

Shakespeare in Love

Schauspiel mit Musik

Nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard | Bühnenfassung von Lee Hall | Musik von Paddy Cunneen | Deutsch von Corinna Brocher | Die Uraufführung war im Londoner West End in einer Produktion von Disney Theatrical Group & Sonia Friedman Productions | Regie: Declan Donnellan; Bühne: Nick Ormerod

Regie: Lars Franke; Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt; Ausstattung: Frauke Bischinger

London, 1593: Der junge Shakespeare will sich einen Namen als Schriftsteller machen. Wie gern wäre er so kreativ wie der gefeierte Marlowe, Liebling der Königin Elisabeth. Wäre da bloß nicht diese verdammte Schreibblockade! Doch als er auf die geheimnisvolle Viola trifft, die inkognito Teil seiner Truppe wird, nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung: Er verliebt sich unsterblich, beginnt wieder an einem Stück zu schreiben und zu proben. Aber Viola ist bereits Lord Wessex versprochen. Plötzlich gerät Will in einen Sog aus Leidenschaft, Sehnsucht und Theaterzauber. Während die Truppe der Premiere entgegenfiebert, kämpft er um seine Liebe und um sein Werk. Wird es glücken oder muss er sich zwischen Herz und Karriere entscheiden?



Premiere: 1. Oktober 2026

Bruchlandung

Klassenzimmerstück

Für Menschen ab 5 Jahren

Regie: Benjamin Schaup

Mitten im Unterricht: eine Bruchlandung! Die Außerirdische Xeta ist mit ihrem Raumschiff zwischen Tafel und Schulbänken abgestürzt. Der Energietank ist leer, die Systeme im Notmodus – der Rückflug zum Heimatplaneten scheint unmöglich. Doch die Klasse wird zur kosmischen Crew! Schritt für Schritt startet eine gemeinsame energieladende Rettungsmission. In dem interaktiven Klassenzimmerstück Bruchlandung helfen die Kinder Xeta, ihr Raumschiff wieder aufzuladen: mit Spiel, Gesang und Bewegung. Dabei entdecken sie, wie spannend es sein kann, jemandem zu begegnen, der ganz anders ist, und zusammen eine eigene Sprache zu finden. Am Ende hebt Xeta wieder ab – zurück zu den Sternen und zurück nach Hause. Ein intergalaktisches Theaterabenteuer über Freundschaft, Empathie und die Neugier auf das Fremde.



Premiere: 17. Oktober 2026

Mister Mars

Eine Operette für Brandenburg

Musikalische Leitung: Tom van Hasselt; Regie: Brian Bell

3, 2, 1 und Abflug! Milliardär Egon ist einsam und lädt zur exklusiven Party auf den Mars. Als Mechatroniker Kai Klempke davon erfährt, platzt ihm der Kragen. Kurzerhand schmuggelt er sich mit seinem besten Freund Olli unter die Gäste, um sich am ehemaligen Chef zu rächen. Dicht auf ihren Versen folgen Kais Frau Klara und der penible Steuerfahnder Huber-Schmidt, die Betrug wittern: Hat Kai seit langem eine Affäre? Oder hinterzieht er Steuern? Oder gar beides? Beim Maskenball sollen sich Antworten darauf finden, doch dann entpuppt sich die Feier als ein Kampf gegen die Zeit: Der egozentrische Egon deaktiviert die künstliche Atmosphäre, verschwindet auf die Erde und bringt damit alle in Lebensgefahr! Hat Kai eine zündende Idee, um seine Freunde und Familie zu retten? Während das Chaos seinen Lauf nimmt, schaut von Ferne Frau Luna augenzwinkernd zu …



Premiere: 23. Oktober 2026

Hurra, die dritten Zehne!

Friedrich II. - der Große! - und der Müller von Sanssouci

DarstellBar / Kabarett

Regie: André Nicke

Unfassbar: Seit über 30 Jahren begegnen sich Preußenkönig Friedrich II. – der Große! – und sein renitenter Nachbar, der Müller Grävenitz, am virtuellen Gartenzaun zwischen Schloss und Mühle. Fußend auf der überlieferten Legende, wonach der König dem Müller die Mühle nehmen will, entspinnt sich so der schönste Nachbarschaftsstreit, bei dem der Anachronismus zur Methode wird. Da logiert die Schadenfreude, Mutterwitz paart sich mit Weisheit und große Politik wird kleingelacht. Hurra, die dritten Zehne! bringt die gegenseitige Nachbarschaft abermals an ihre Grenzen und präsentiert zwei Nachbarn, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber es ohne einander eben auch nicht aushalten. Soviel Spaß hat Preußen noch nie gemacht!



Premiere: 10. November 2026

Des Kaisers neue Kleider / Nowe szaty cesarza

Märchen nach Hans Christian Andersen von Jan Kirsten

in deutscher und polnischer Sprache für Menschen ab 4 Jahren

Regie: André Nicke; Bühnen- und Kostümbild: Frauke Bischinger; Musik: Jan Kirsten, Uli Herrmann-Schroedter

Als Max nach langer Wanderschaft nach Hause zurückkehrt, muss er erfahren, dass sein Vater die hohen Steuern nicht mehr zahlen konnte und seine Weberei an den Kaiser abtreten musste. Der ist besessen von immer neuen wunderbaren Kleidern und blind für die Not und den Hunger seiner Untertanen. Seine Tochter Josephine hingegen sieht das Elend der Menschen und will ihnen helfen. Sie verkleidet sich als Junge und verbündet sich mit Max. Gemeinsam schlagen sie dem Kaiser vor, ihm anlässlich seines Geburtstags ein ganz außergewöhnliches Gewand zu nähen: Wer unverzeihlich dumm ist oder seines Amtes nicht würdig, für den bliebe es unsichtbar. Der Kaiser ist begeistert, vermutet er doch, dass die Dummheit seines Hofstaats Schuld an den leeren Kassen trägt – und nicht seine eigene Verschwendungssucht.



Premiere: 27. November 2026

Jugend ohne Gott

Jugendstück für die Bühne eingerichtet von Benjamin Zock

Regie: Benjamin Zock

Horváth schildert in diesem antifaschistischen Roman eine Gesellschaft im Taumel des Totalitären: Ein Lehrer steht einer instrumentalisierten Klasse von Jugendlichen gegenüber, die kaum noch humanitäre Werte teilen. Als es während eines paramilitärischen Zeltlagers zu einem Mord kommt, muss er sich entscheiden: Bleibt er Opportunist oder überwindet er das Schweigen und bekennt sich zu seinen Überzeugungen, auch wenn sie unzeitgemäß anmuten? Jugend ohne Gott erzählt von einer Zeit, in der das Individuum auf ein enthemmtes Kollektiv trifft und Ideale wie Menschlichkeit, Respekt und Mitgefühl anscheinend im Verborgenen liegen. Zugleich zeigt die Geschichte: Es finden sich Menschen, die diese Werte verteidigen.



Premiere: 4. Dezember 2026

Das Kind in mir will achtsam morden

Komödie für die Bühne eingerichtet von Sandra Zabelt

Regie: Jörg Steinberg; Bühnen- und Kostümbild: Nicolaus-Johannes Heyse

Björn Diemel hat vor einem halben Jahr seinen Boss Dragan getötet. Seitdem führt er inoffiziell Dragans Mafia-Konsortium. Nachdem Björn während des Familienurlaubs versehentlich einen Kellner umgebracht hat, nimmt er sein Achtsamkeits-Coaching bei Joschka Breitner wieder auf. Breitner macht ihn mit seinem inneren Kind bekannt. Doch ausgerechnet am Beginn der gemeinsamen Partnerschaftswoche wird Boris, Dragans schärfster Konkurrent, aus Diemels Keller entführt. Schon wieder sieht sich Björn Diemel zahllosen Problemen gegenüber. Dann entdeckt er, dass sein inneres Kind ein ausgesprochen kreativer Problemlöser ist … Die Fortsetzung des herrlich skurrilen Spiegelbestsellers auf der Schwedter Theaterbühne: Vier Darsteller schlüpfen in gut 20 Rollen und feiern den schwarzen Humor des Achtsamkeitsratgebers im Krimigewand.



Premiere: 11. Dezember 2026, 15:00 Uhr

Bunter Weihnachtsteller

Stargast: Alexandra Hofmann

Regie: Fabian Ranglack & Michaela Mademann-Bax

Schon seit mehr als 40 Jahren stimmt der „Bunte Weihnachtsteller“ sein Publikum besinnlich, humorvoll und unterhaltsam auf die schönste Zeit des Jahres ein.



Premiere: 25. Februar 2027

Overkill - wie man Krieg verlernt

Ein mobiles Theaterstück für das Klassenzimmer

Für Menschen ab 15 Jahren

Regie: Tilo Esche

Eine Sozialpädagogin führt in verschiedenen Klassen Persönlichkeitstests durch. Sie hat die Aufgabe, eine geeignete Schule zu finden, die in der Lage ist, einen ehemaligen Kindersoldaten in ihren Schulalltag zu integrieren. Doch was als Spiel beginnt, wird zum gnadenlosen Spiegelbild der eigenen Sozialisation. Die Moralvorstellungen der Jugendlichen werden auf eine Zerreißprobe gestellt. Und die Testergebnisse machen es zunehmend schwerer, an den eigenen Werten festzuhalten. Die Stückentwicklung nähert sich in einer Laborsituation den Fragen einer jungen Generation, in der die Angst vor Krieg in Europa drastisch gestiegen ist. Die dennoch attestierte grundlegende persönliche Zuversicht beinhaltet den Wunsch der Generation „Krise“ nach politischer Mitsprache, etwa bei Fragen zur Wehrpflicht.



Premiere: 20. März 2027

Die Aula

Gegenwartsstück für die Bühne eingerichtet von Benjamin Zock

Regie: André Nicke

Die Aula, in 15 Sprachen übersetzt, zählt zu den Klassikern der DDR-Literatur. Die Erzählung bietet keine nostalgische Rückschau, sondern betont den revolutionären Elan der Protagonisten, die gemeinsam um eine gesellschaftliche Utopie ringen. Der Journalist und ABF-Absolvent Robert Iswall soll eine Abschiedsrede halten, weil die Arbeiter- und Bauernfakultät geschlossen wird. Hinter den Anekdoten aus der Studentenzeit in den fünfziger Jahren machen sich bald beunruhigende Fragen bemerkbar. Hat er seinen besten Freund Gerd verraten, um seine spätere Frau Vera für sich zu gewinnen? Unversehens werden seine persönlichen Reminiszenzen zur Geschichte einer ganzen Generation. Nach Spur der Steine und Die Legende von Paul und Paula widmet sich Intendant André Nicke erneut einem Sujet aus der Aufbaugeneration der DDR.



Premiere: 15. Mai 2027

Das Neinhorn und der Geburtstag

Kinderstück für Menschen ab 4 Jahren

Bühnenfassung und Musik: Tom van Hasselt

Regie: Benjamin Schaup; Ausstattung: Stephanie Dorn; Musikalische Leitung: Tom van Hasselt

Im Land der Träume ist ganz schön was los! Das NEINhorn hat die KönigsDOCHter nämlich geschubst. Krass, oder? Sie war aber auch voll garstig. Vielleicht wollte sie sogar selber schubsen. Doch leider, leider hat die Königs- DOCHter heute Geburtstag und wegen der Schubserei lädt sie das NEINhorn nicht zu ihrer Feier mit Hüpfburg und Clowns und Trötenkröten-Orchester ein! Nicht mal von der Torte darf das NEINhorn probieren. Der WASbär meint, ein schönes Geschenk würde alles wieder in Ordnung bringen. Also macht sich das NEINhorn grummelnd auf die Suche. Unterwegs findet es zwar kein Geschenk, aber allerhand nervige neue Freunde. Hmm, denkt das NEINhorn, vielleicht sind nervige neue Freunde ja ein schönes Geschenk? Ob die KönigsDOCHter das auch so sehen wird?



Premiere: 5. Juni 2027

Der Graf von Monte Christo

Schauspiel mit Musik nach Aexandre Dumas

Für die Bühne eingerichtet von Sandra Zabelt

Regie: Tilo Esche; Bühnen- und Kostümbild: Frauke Bischinger; Videodesign: Enno Seifried

Der junge Seemann Edmond Dantès steht in der Gunst seines Reeders und soll trotz seiner Jugend zum Kapitän befördert werden. Jetzt kann er endlich die schöne Mercédès heiraten. Dantès‘ Glück ruft Neider auf den Plan, die sich gegen ihn verschwören und ihn verhaften lassen. Und obwohl der stellvertretende Staatsanwalt bald die Haltlosigkeit der Vorwürfe durchschaut, lässt er Dantès ohne Verhandlung in das berüchtigte Gefängnis Château d’If überstellen. Denn ein Brief, der die Unschuld Dantès‘ beweisen würde, lässt den Staatsanwalt um die eigene Reputation fürchten. In der Haft lernt Dantès den Abbé Faria kennen, der ihm Lehrer und väterlicher Freund wird. Und es gelingt ihm, die Verschwörung gegen Dantès aufzudecken. Der rächt sich nach geglückter Flucht unerbittlich an allen, die sein Lebensglück zerstört haben.



Premiere: 18. Juli 2027

ESCAPE Theater 4

Escape Adventure Tour

Leitung: Tilo Esche, Sandra Zabelt; Ausstattung: Andreas Walkows

Im Rahmen dieser theatralen Escape-Tour haben Sie die Möglichkeit, besondere Orte in der Region neu zu entdecken. Sie geraten in überraschende und verwirrende Theaterszenen und werden dabei Teil eines Spiels: Wenn Sie gemeinsam mit Ihren Mitspielern alle Rätsel lösen können, die Ihnen während der Tour begegnen, werden Sie aus dem Spiel entlassen. Wenn nicht … wer weiß.



Vergangene Premieren dieser Spielzeit


Premiere: 25. September 2025, 09:30 Uhr

Scherben

Frei nach Heinrich von Kleists Der zerbrochne Krug

Klassenzimmerstück von Lily Kuhlmann | Für Menschen ab 15 Jahren

Regie: Lily Kuhlmann; Ausstattung: Anke Fischer

Eve betritt das Klassenzimmer – und mit ihr ein Geflecht aus Lügen, Schuld und Ohnmacht. In diesem fesselnden Monolog erzählt sie ihre Sichtweise der Ereignisse um den Dorfskandal und die Gerichtsverhandlung: Was geschah in jener Nacht, als der Krug zerbrach? Es entfaltet sich eine moderne textnahe Neuinterpretation von Heinrich von Kleists Klassiker. Eve kämpft, gemeinsam mit den Zuschauenden, mit den Erwartungen ihrer Mutter, den Intrigen des Dorfrichters Adam und der Frage, ob sie den Mut hat, für die Wahrheit einzustehen. Direkt, ehrlich und emotional zeigt sie, wie schwer es ist, sich als junger Mensch bei Institutionen und der Gesellschaft Gehör zu verschaffen – und wie wichtig es ist, es trotzdem zu tun.



Premiere: 4. Oktober 2025, 19:30 Uhr

Spur der Steine

Schauspiel mit Musik

von Erik Neutsch | Für die Bühne eingerichtet von Sandra Zabelt

Regie: André Nicke; Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt; Bühne und Kostüme: Frauke Bischinger

Der Wilde Westen im tiefen Osten: Der Draufgänger Balla begegnet den chaotischen Zuständen auf der Baustelle, indem er das für die Arbeit notwendige Material zusammenklaut und Kollegen drangsaliert, um auf seinen Schnitt zu kommen. Die Männer seiner Brigade gehören zu den besten Arbeitern, aber auch zu den größten Störenfrieden. Doch dann stellt sich ihm der Idealist Horrath entgegen und will Balla von der Idee eines gemeinsamen, größeren Ziels überzeugen. Als sich der verheiratete Horrath in die junge Ingenieurin Kati verliebt, in die auch Balla sich verguckt hat, macht er sich jedoch angreifbar. Die heimliche Liebe bedroht nicht nur die eigenen Sehnsüchte und Ziele der drei, sondern auch die gemeinsame Arbeit und das in den letzten Monaten schon Erreichte.



Premiere: 15. November 2025, 19:30 Uhr

War das jetzt schon Sex?

(Die Vater-Edition) oder Fritjof Nansen und ich

Komödie von Stefan Schwarz

Regie: Moritz Peters; Bühne und Kostüme: Frauke Bischinger

An diesem Theaterabend erleben Sie unzählige Geschichten eines gestressten Familienvaters, der sich tagtäglich Strapazen ausgesetzt sieht. Am liebsten würde er diese auch leichtfüßig zu meistern wissen, doch scheitert er dabei stets und zwar immer grandios, um anschließend zielsicher ins nächste Fettnäpfchen zu treten. Die Problemchen werden so zum Elefanten im Raum und wo wäre denn da noch Platz im Schlafzimmer für die selten gewordene Liebesnacht, die stets vom quengelnden Nachwuchs gestört wird? Um im Dschungel des Familienlebens nicht unterzugehen, baut der Familienvater auf Pragmatismus und eine kräftige Prise Humor.



Premiere: 19. November 2025, 10:00 Uhr

Der Lebkuchenmann / Piernikowy ludzik

(The Gingerbread Man)

von David Wood | Märchen mit Musik | Für Menschen ab 4 Jahren | Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler

Regie: Tilo Esche; Bühne und Kostüme: Stephanie Dorn; Arrangements, Musikalische Leitung & Einstudierung: Tom van Hasselt, Bastian Holze

Nachts in der Küche ist mächtig Bambule. Sobald die „Großen“ schlafen und das Licht erlischt, beginnt auf dem Küchenschrank die magische Stunde. Herr von Kuckuck, Salz und Pfeffer erwachen zum Leben und vertreiben gemeinsam die Langeweile. Doch heute Nacht ist alles anders. Plötzlich ist da jemand Neues: ein frisch gebackener Lebkuchenmann – frech, neugierig und voller Energie. Doch für ein großes Kennenlernen bleibt keine Zeit, denn Herr von Kuckuck hat seine Stimme verloren. Und ohne sein „Kuckuck“ zu jeder vollen Stunde droht ihm ein schlimmes Schicksal – der Mülleimer. Rettung muss her! Gemeinsam mit seinen neuen Freunden macht sich der Lebkuchenmann auf eine abenteuerliche Suche nach dem Heilelixier. Doch das befindet sich ausgerechnet neben der alten Teebeutel-Dame, die wenig für die lärmenden Küchenbewohner übrig hat …



Premiere: 28. November 2025, 19:00 Uhr

Love is in the air

DarstellBar / Mini-Revue

von Fabian Ranglack

Regie: Fabian Ranglack; Musikalische Leitung & Einstudierung: Bastian Holze ; Bühne und Kostüme: Anke Fischer

Die Liebe. Es geht nicht mit ihr, es geht nicht ohne sie. Gerade dann, wenn man sich für alle Zeiten von ihr abwendet, weil sie einen zu oft, zu tief enttäuscht hat, überfällt sie einen hinterrücks mit aller Macht aufs Neue. Und man denkt sich ein weiteres Mal: Was, wenn es diesmal … was, wenn es doch … Nichts ist utopischer, glücksverheißender, illusorischer und schöner als sie, der die Menschheit letztendlich ihre Existenz und ihren Fortbestand verdankt. Grund genug, sie in dieser Spielzeit ganz besonders zu feiern und die Hoffnung auf sie nicht aufzugeben. Denn: Liebe ist alles. Ganz besonders in bewegten, herausfordernden Zeiten. Deshalb feiert sie – getreu dem Motto dieser Spielzeit – die neue DarstellBar nicht nur mit kulinarischen Höhepunkten, sondern auch musikalisch, humorvoll und berührend: Love is in the air …



Premiere: 3. Dezember 2025, 10:30 Uhr

Liebe machen

Musical / Jugendstück | Für Menschen ab 13 Jahren

von Tom van Hasselt

Regie: Brian Bell; Musikalische Leitung, Einstudierung und Produktion Halbplaybacks: Tom van Hasselt; Ausstattung: Daniel Unger

Max und Mara gehen in dieselbe Klasse und könnten unterschiedlicher nicht sein: Max brennt für die Schule, insbesondere für Biologie, und Mara tanzt leidenschaftlich. Doch entwickeln beide Gefühle füreinander und fragen sich: Reicht es für das „erste Mal“, sich zu mögen? Dabei ist es echt schwer, mal zu zweit allein zu sein, denn ihre Freunde Sina und Leon sind meistens auch da, wenn sie sich treffen. Während erste Partys stattfinden, hat Max das Gefühl nicht cool genug zu sein. Deshalb organisiert er eine Party mit Tierkostümen, die bei den Mitschülern nicht so gut ankommt … Und was wohl Mara davon hält? Für Mara wird es Zeit, sich zwischen Freundschaft und Verliebtheit zu entscheiden. Und da sind ja auch noch die Eltern, die stressen und das Miteinander der Jugendlichen torpedieren. Neben all den kleinen Fragen stellt sich eine große: Wie funktioniert denn nun „Liebe machen“?



Premiere: Termin wird später veröffentlicht

Jump!

Klassenzimmerstück | Für Menschen ab 11 Jahren

von Reihaneh Youzbashi Dizaji

Regie: Moritz Peters; Ausstattung: Anke Fischer

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Premiere JUMP! am 6. März 2026 aus produktionstechnischen Gründen in die nächste Spielzeit verschoben werden muss.
Daniel ist so und nicht mehr. Wütend manchmal. Die Angst raubt ihm den Schlaf, macht schlechte Träume und noch miesere Tage. Schon immer. Da ist es besser, sich von den anderen fernzuhalten. Nee, zocken mit den anderen will er gar nicht. Singen konnte er noch nie, Sport sowieso nicht. Englisch auch nicht. Das wollten aber die Eltern, wahrscheinlich, um ihn loszuwerden, ganz weit weg sollte er mal gehen. Dann ist der starke Vater gegangen. Nicht umdrehen, sagt die Mutter. Gut, der Stress war etwas weg, aber jetzt war auch noch das Vermissen da. – Heute ist er mit dem Fallschirm auf dem Schulhof gelandet. Will nur einen Moment in der Klasse ausruhen, die Wunden versorgen. Einer verfolgt ihn, ganz sicher. Und dann sagt er alles, was er sich noch nie zu sagen getraut hat. Damit er mit seiner Angst leben kann.



Premiere: 13. März 2026, 19:30 Uhr

Es war die Nachtigall

Musicalkomödie nach dem Stück „Es war die Lerche“

von Ephraim Kishon | Musik von Dov Seltzer | Liedtexte von Yvette Kolb

Regie: Jörg Steinberg; Musikalische Leitung: Tom van Hasselt; Ausstattung: Stephanie Dorn; Musikalische Einstudierung: Toni Schmidt

„Love is in the air“ – doch was, wenn die große Liebe nicht im tragischen Tod endet, sondern im Ehealltag überleben muss? Shakespeares Romeo und Julia – die berühmteste Liebesgeschichte aller Zeiten. Ein Paar, unsterblich verliebt, für immer vereint. Doch Ephraim Kishon wagt ein Gedankenexperiment: Was, wenn Julia rechtzeitig erwacht wäre und die beiden nun – 30 Jahre später – in Verona festsitzen? Romeo ist ein gescheiterter Ballettlehrer und Julia macht in ihrer Rolle als Hausfrau keine bessere Figur. Beide scheitern an der Banalität des Alltags. Ihre gemeinsame Tochter Lucretia lebt ihre Pubertät aus, die Amme hat ganz eigene Liebesgelüste und Pater Lorenzo, mittlerweile stolze 98 Jahre alt, bringt auch keinen neuen Schwung in die ganze Sache. Als plötzlich William Shakespeare höchstpersönlich erscheint, um seine Tragödie wieder in Ordnung zu bringen, eskaliert die Situation endgültig.



Premiere: 27. März 2026, 19:30 Uhr

Romeo und Julia

von William Shakespeare | Deutsch von Rainer Iwersen

Regie: Erik Roßbander; Ausstattung: Heike Neugebauer

Es herrscht Krieg in Verona. Die Familien der Montagues und Capulets bekämpfen sich auf offener Straße, bis ein Dekret des Prinzen einen Waffenstillstand befiehlt und demjenigen, der ihn bricht, mit dem Tode droht. Entgegen der hasserfüllten Formel der Alten „Auge um Auge“ fordern zwei ihr persönliches Glück heraus: Romeo und Julia, die Sprösslinge der verfeindeten Familien, verlieben sich Hals über Kopf auf einem Fest der Capulets ineinander. Am nächsten Morgen fordert Tybalt Revanche für das Auftauchen der Montagues im Capuletschen Hause und löst eine grenzenlose Gewaltorgie aus. Vermag bedingungslose Liebe in Zeiten des Hasses dennoch Rettung zu bringen?