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Die Paradiesgeschichte, dieses große Bild vom Anfang des
Menschen, ist vom Verfasser ausgelegt worden als das große
komische Bild vom Betreten der wirklichen Welt. PETER HACKS
Gott schuf den Menschen. Genauer: Er schuf den Mann und nannte ihn
Adam. Als Adam sich als einziger seiner Art zu langweilen begann,
schuf Gott aus einem Teil Adams (manche sagen, es wäre die
Rippe gewesen) die Frau – Eva. Und die Welt bewegte sich in
perfektem Gleichgewicht. – So weit, so langweilig.
Gott sei dank war mit Satanael, dem abgefallenen Engel, auch das
Böse schon in der Welt, das kein höheres Ziel kannte,
als eben dieses perfekte Gleichgewicht aus purer Lust am Chaos zu
stören. Satanael verführt in Gestalt der Schlange das
schwächste Glied in Gottes Schöpfung, Eva, von der verbotenen
Frucht am Baum der Erkenntnis zu essen. Genau das – nämlich
den Sündenfall – versucht Erzengel Gabriel währenddessen
so hingebungsvoll wie erfolglos zu verhindern. Und so wird durch
die turbulente Verkettung der Ereignisse um einen einfachen Apfel
die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies, seine Entlassung
in Freiheit und selbstverantwortliches Tun ausgelöst.
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