Klassik, Konzerte, Ballett und Musiktheater - Spielzeit 2011/2012 (34)
27. Mai 2012
Red Hot Chilli Pipers
Konzert / Odertal-Festspiele
Wie beschreibt man dieses Phänomen aus Schottland am besten? Extrem, ausgefallen und originell. Massentauglich und trotzdem kulturell wertvoll. Brandgefährlich! Diese Band ist heiß!
Die Red Hot Chilli Pipers kamen als Erste auf die abgedrehte Idee, Rock’n’Roll mit den für Schottland so typischen „Pipes & Drums“ zu kombinieren, und kreierten so einen durchschlagenden Sound, mit dem es in Sachen Power, Wucht und Lautstärke kaum ein anderer Musikstil aufnehmen kann.
Auf der Bühne wetteifert der durch Mark und Bein gehende Ton schottischer Dudelsäcke mit kreischenden E-Gitarren. Zu einem Pipers-Konzert gehören Rock-Hymnen wie „We will rock you“ und „Smoke on the water“, Jimmy Hendrix und AC/DC-Klassiker dürfen natürlich auch nicht fehlen. Doch es bleibt auch Zeit für große Gefühle und ruhige Momente mit Songs wie „Clocks“ von Coldplay.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Großen Saal statt.
Rückblick:
19. August 2011
KEIMZEIT-AKUSTIK Quartett
Konzert
Das KEIMZEIT-AKUSTIK Quartett wurde im Frühjahr 2009 gegründet. Neben Norbert Leisegang steht die Geigerin Gabriele Kienast im Vordergrund des Quartetts, Hartmut Leisegang am Kontrabass und Rudi Feuerbach mit Gitarre und Gesang vervollständigen es. Das KEIMZEIT-AKUSTIK Quartett bedient sich nur auszugsweise im Repertoire von Keimzeit. Darüber hinaus werden bekannte Filmmusiken und ausländische Originale interpretiert.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Kleinen Saal statt.
20. August 2011
Tanzwut – Die Rockband
Konzert
Energiegeladene Musik zwischen Industrial, Rock und historischen Notaten, ein geschickt ausgearbeitetes Bühnenbild, selbst entworfene Live-Outfits von Kettenhemd bis Metallbeschlag und Lendenschurz, einzigartige Instrumente und eine fantastische Choreografie sind die Zutaten für die schweißtreibenden Tanzwut-Shows, die neben dem musikalischen Genuss auch einen Hauch mittelalterlicher Extase versprühen. Ihren Namen wählten die ehemaligen „Corvus Corax“-Mitglieder um Frontmann „Teufel“ mit Bedacht. Er stammt aus der Zeit des Mittelalters, als sich die Menschen angesichts der nahenden Pest in den Rausch des Tanzes stürzten. Und auch heute ist der Anblick von Menschen im Tanzrausch für die verschworenen Sieben eher die Regel als die Ausnahme.
21. August 2011
Feuerwerk der Blasmusik
mit dem Wehrbereichsmusikkorps I Neubrandenburg
Ein Feuerwerk der Blasmusik entzünden die 70 professionellen Militärmusiker in ihrem dritten Konzert an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, zum ersten Mal auf der neuen Parkbühne. Sie spielen die größten „Hits“ der Blas- und Militärmusik – von Beethovens Yorkschem Marsch über den Radetzky-Marsch von Johann Strauß bis zum feierlichen Großen Zapfenstreich. Die Einnahmen des Konzertes dienen zur Unterstützung der Kinder- und Jugendtheaterprojekte der Uckermärkischen Bühnen.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Großen Saal statt.
26. August 2011
1. Deutsch-polnisches Swing Festival - Land Brandenburg
veranstaltet von der Musik- und Kunstschule Schwedt
Zum ersten deutsch-polnischen Swingfestival laden die Musik- und Kunstschule „Johann Abraham Peter Schulz“ Schwedt und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt auf die Parkbühne ein. Neben zahlreichen Swing- und Big Bands beider Länder wird Andrej Hermlin mit seinem Swing Dance Orchestra als Stargast auf der Bühne stehen. Das Swing Dance Orchestra ist bis ins Detail authentisch: der Sound, die Arrangements, die Mikrophone und Pulte, die Instrumente und die Garderobe entsprechen den amerikanischen Originalen jener Zeit. Der Klang dieser Big Band ist weltweit wohl einzigartig. Fernab aller modischen Tendenzen spielt das Swing Dance Orchestra Musik zum Zuhören und Tanzen. Es ist die Musik einer Ära, deren Glanz das Publikum stets von Neuem fasziniert.
Weitere Termine:
28. August 2011
Die Große Dampfershow
Wann sind Sie das letzte Mal in Urlaub gefahren? Wie wär‘s mit einer Kreuzfahrt? Fernsehkapitän Maxi Arland lädt Sie ein zu einer musikalischen Kreuzfahrt um die ganze Welt. „Konzerte gibt es viele, aber wir bieten ein maritimes Erlebnis mit dem Gefühl, einen Traumurlaub zu genießen“, verspricht Maxi Arland. „Kommen Sie mit an Bord und schippern Sie mit der großen Dampfershow durch drei erholend aufregende Stunden! Und dafür müssen Sie noch nicht mal Ihre Koffer packen.“
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Großen Saal statt.
4. September 2011
Die Welt der Musicals
Das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde unter Leitung seines Chefdirigenten Holger Schella präsentiert berühmte Musicalmelodien. Gespielt werden unter anderem Werke von Andrew Lloyd Webber, George Gershwin und Leonard Bernstein.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Kleinen Saal statt.
22. September 2011
Klassik populär: Schäfers Klage
Werke von Franz Schubert und Carl Maria von Weber
Kammerkonzert mit Geritt Fröhlich (Flöte), Prof. Alexander Vitlin (Klavier) und Hans-Joachim Scheitzbach (Violoncello). Künstlerische Gesamtleitung und Moderation: Hans-Joachim Scheitzbach.
15. Oktober 2011
Retrospektive
Konzert mit Erdmöbel
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Eine Woche, bevor die Band auf große Deutschlandtournee geht, testet „Erdmöbel“ das neue Konzert auf kleiner Bühne in Schwedt.
21. Oktober 2011
Ulla Meinecke „Ungerecht wie die Liebe“
Konzertlesung
Ulla Meinecke ist seit 35 Jahren eine feste Größe in der deutschen Musik- und Kulturlandschaft. Ihre samtige Stimme, ihre poetische Sprache und nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin. Freuen Sie sich auf einen Abend mit den neuen Erzählungen von Ulla Meinecke sowie musikalischen Kostproben zusammen mit dem Gitarristen Ingo York.
22. Oktober 2011
Im Zeichen der Lyra
Konzert mit Joja Wendt
Joja Wendt ist Musiker, Entertainer und Poet in einer Person. Sein Programm ist bunt gemixt und überaus vielseitig! Es vereint Jazz, Klassik, Blues, Boogie, Ragtime, etwas Rock und bekannte Evergreens auf musikalisch hohem Niveau mit kleinen Anekdoten und Hintergrundinformationen zu Musikern, Komponisten und bestimmten Stücken.
Johan „Joja“ Wendt beeindruckt nicht nur als brillianter Pianist mit enormer Fingerfertigkeit und seinen interessanten Interpretationen sowie bemerkenswerten Improvisationen, sondern schafft es auch, den Funken zum Publikum überspringen zu lassen und es auf seine Weise tiefsinnig, humorvoll und mit ganz persönlicher Note in das Programm einzubeziehen und niveauvoll zu unterhalten.
23. Oktober 2011
Die Paldauer
Konzert
Den Alltag beiseite schieben, Optimismus tanken, Gefühle genießen – die Paldauer möchten in ihren Konzerten den Zuschauern unvergesslich glückliche Stunden bereiten. Die sechs Vollblutmusiker aus der Steiermark sind schon seit einer gefühlten Ewigkeit Hochkaräter in der deutschsprachigen Volksmusik- und Schlagerszene. Sie gewannen die ZDF-Hitparade wie auch die „Goldene Stimmgabel“. Das breitgefächerte Repertoire und die Freude der Band, dem Publikum Spaß zu bereiten, lassen jeden Liveauftritt zu einem wahren Erlebnis werden.
3. November 2011
Klassik populär: Aus meinem Leben
Streichquartett von Bedrich Smetana
Kammerkonzert mit Konrad Other (Violine), Susanne Meyer (Violine), Claudia Börner (Viola) und Hans-Joachim Scheitzbach (Violoncello). Künstlerische Gesamtleitung und Moderation: Hans-Joachim Scheitzbach.
4. November 2011
30 Jahre Pankow
Konzert
Schon der Name war ein Hieb: PANKOW: Vordergründig nannte man sich schlicht nach dem Berliner Stadtbezirk. Aber immerhin war „Pankow“ in den 50-ern Schmähbegriff für das DDR-Regime, und zu allem Überfluß lautmalte der „Punk“ auch noch mit. Die Musiker PANKOWs gehör(t)en zu den Besten ihres Fachs, und Sänger André Herzberg (…) war ein Pendant zu Ex-DDR-Diseuse Nina Hagen: Genauso begabt, genauso herrlich verrückt und genauso unberechenbar. Den wahnwitzigsten Coup des DDRock leistete sich PANKOW, als es die Bigband der inzwischen auf Gorbi vereidigten „Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte“ mit auf Tournee nahm, um mit ihr jene Songs zu intonieren, die Jahre zuvor SED-Funktionäre wutschnaubend torpediert hätten - mit eben diesen Soldaten als Drohpotential an der Seite. (Olaf Leitner)
6. November 2011
The Irish Folk Festival 2011
„Affairs of the heart Tour“
Die Musik der Grünen Insel ist ein Schlüssel, mit dem sich sogar verschlossene Herzen nach ein paar Takten wie von Zauberhand öffnen. Wer vom Reiz der irischen Musik berührt ist, der wird auch mal nach Irland reisen und sich in die Landschaft und Lebensweise der Iren verlieben. Ja, Irish Folk ist ein absoluter Glücksfall für die irische Nation. Im 38. Jahr des Irish Folk Festivals ist es also durchaus mal drin, die Dinge beim Namen zu nennen und eine Tournee „Affairs of the heart“ zu betiteln. Die an der Tour teilnehmenden Künstler werden die Herzen höher schlagen lassen.
Vor allem Altan – ohne Übertreibung ein Denkmal irischer Kultur. Es gibt nur fünf Bands, die die irische Post mit einer eigenen Briefmarke geehrt hat. Altan ist eine davon. Die CDs des Quintetts haben mehrfach Gold und Platin erreicht und wurden mit Preisen und Auszeichnungen überschüttet. Die Gruppe wurde von der irischen Präsidentin mehrfach auf Auslandsreisen mitgenommen. Sie spielte zweimal im Weißen Haus und in allen großen Sälen der Welt.
26. November 2011
Adventskonzert der Wiener Sängerknaben
Vor mehr als einem halben Jahrtausend, im Jahr 1498, verlegte Kaiser Maximilian I. seinen Hof und seine Hofmusik von Innsbruck nach Wien. Er ordnete ausdrücklich an, dass sich unter den Musikern auch sechs Knaben befinden sollten. Damit hatte er den Grundstein für die Wiener Sängerknaben gelegt. Musiker wie Christoph Willibald Gluck, Wolfgang Amadeus Mozart, Antonio Salieri oder Anton Bruckner musizierten mit den Hofsängerknaben.
Heute gibt es rund 100 Wiener Sängerknaben zwischen zehn und vierzehn Jahren, aufgeteilt in vier Konzertchöre. Die vier Chöre geben rund 300 Konzerte in der ganzen Welt - in den USA, in China, Japan, Südkorea sowie in verschiedenen europäischen Ländern. Und sie pflegen eine kaiserliche Tradition: Der regelmäßige Dienst in der Hofburgkapelle zählt wie vor 500 Jahren zu den Aufgaben der Wiener Sängerknaben.
8. Dezember 2011
Gitarrenzauber im Advent
Konzert mit Ulli Bögershausen
Ulli Bögershausen ist ein Gitarrenzauberer, der eine ganz besondere Kunst beherrscht: Er kann die Zeit still stehen lassen. Und während der Moment verweilt, malt er Bilder auf die Seelen seiner Zuhörer – unaufdringlich, aber unvergesslich; leuchtende Vignetten von der Heiterkeit eines Spätsommertages, in denen sich leise Melancholie wunderbar vermischt mit südlicher Lebensfreude.
Der weitgereiste Gitarrist kann ganze Stapel von schwärmerischen Konzertkritiken vorweisen, aus Zeitungen und Zeitschriften zwischen Los Angeles, Seoul und Beijing. Sein Spiel ist beschrieben worden als „atemberaubend in seinen dicht verwobenen Harmonien und seinem makellosen Timing“, seine Konzerte kamen Beobachtern „märchenhaft“ vor, seine Alben „wie Muster an sensiblem Saitenzauber einer Gitarrenmusik des 21. Jahrhunderts“.
25. Dezember 2011
Schwanensee
Ein klassisches Ballettmärchen für Groß und Klein nach der Musik von P. I. Tschaikowski
Das Russische Nationalballett mit mehr als 50 Tänzern pflegt die Tradition der russischen Ballettproduktionen mit Solisten der berühmtesten Akademischen Theater Russlands aus Moskau, St. Petersburg, Kiew, Samara, Perm und Ekaterinburg, mit herausragenden tänzerischen Leistungen und internationalem Renommee. Oberstes Gebot des Ensembles ist ein harmonisches, in sich geschlossenes Gesamtbild und eine absolut präzise Tanztechnik.
26. Dezember 2011
Weihnachtsmatinée
Konzert unter der Leitung des Solocellisten Hans-Joachim Scheitzbach
Erfreuen Sie sich in der diesjährigen traditionellen Weihnachtsmatinée an klassischer weihnachtlicher Musik von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und anderen, gestaltet von Gesangs- und Instrumentalsolisten der Berliner Opernhäuser und Orchester.
30. Dezember 2011
Jahresendkonzert
Konzert der Kösliner Philharmonie „Stanisław Moniuszko“ Koszalin dirigiert von Ruben Silva
Das alte Köslin, einst mächtige Hanse- und Fürstenresidenz, ging in den Kämpfen des 2. Weltkrieges unter. Heute ist Koszalin ein Wirtschafts- und Verwaltungszentrum mit typischen sozialistischen Bauten der Nachkriegsära und einer lebendigen, reichen Kulturszene. Die Philharmonie, die den Namen des „Vaters der Nationaloper“ trägt, gehört zu den herausragenden Orchestern Polens.
Der Bolivianer Ruben Silva ist der Künstlerische Direktor der Philharmonie. Der in La Paz geborene Künstler studierte Dirigat und Komposition in seinem Heimatland, bevor ihn ein Meisterstudium nach Polen führte. Dort arbeitete er mit allen führenden Orchestern, unter anderem der Nationalphilharmonie Warschau und der Philharmonie Krakau zusammen, bevor er 2005 dem Ruf an die Philharmonie nach Koszalin folgte.
14. Januar 2012
„Jugend musiziert“ Region Nord/Ost des Landes Brandenburg
Abschlussveranstaltung
„Jugend musiziert“ ist der größte musikalische Jugendwettbewerb in Europa.
Er ist eine Bühne für viele Tausende, die als Solisten oder in Ensembles ihr musikalisches Können in der Öffentlichkeit zeigen und sich einer fachkundigen Jury präsentieren wollen.
Neben dem musikalischen Wettbewerb geht es bei „Jugend musiziert“ um die Begegnung musikbegeisterter Jugendlicher und um die Berücksichtigung einer besonderen künstlerischen Herausforderung.
21. Januar 2012
Tino Eisbrenners 3-Dekaden-Tour „Ich beobachte Dich“
Konzert
2011 steht für Tino Eisbrenner ganz unter dem Zeichen seines 30. Bühnenjubiläums. Angefangen hatte alles, als er 1981 Sänger der Schülerband JESSICA wurde. Die Band bespielte gnadenlos junges wie auch euphorisches Publikum und tobte sich auf dem Gebiet der einstigen Ostblockstaaten so richtig aus. Mit der 3-Dekaden-Tour „Ich beobachte Dich“ wird Tino Eisbrenner gemeinsam mit seinen Musikerfreunden die Zeit Revue passieren lassen. Viel ist seither passiert und wer Eisbrenners musikalisches Treiben der vergangenen 30 Jahre betrachtet, erkennt darin einen energetischen neugierigen Künstler, der immer wieder musikalisch neue Türen zu öffnen versteht. Um so spannender dürfte sein Blick zurück ausfallen, denn Eisbrenner beschränkt sich darin nicht nur auf die Reflektion seines eigenen Materials, sondern interpretiert beispielsweise Songs von U2 oder The Police.
28. Januar 2012
The 12 Tenors – Die 12 Tenöre
Konzert
In den vergangenen Jahren ersangen sich „The 12 Tenors“ vor allem in China, Japan und Deutschland einen hervorragenden Ruf. Nun sind sie zurück und das besser als je zuvor - mit frischen Songs, bewährten Klassikern und einer Show, die aufräumt mit allen bisherigen Klischees über das wohl aufregendste Stimmfach der Gesangsmusik. Das Programm des Abends spannt sich von ernsthaften klassischen Arien wie „Nessun Dorma“, über Pop-Hymnen wie „Music“, bis hin zum aufregend choreografierten „You can leave your hat on“ von Joe Cocker: nie war Musik von einer einzigen Stimmlage so vielfältig. Denn Tenöre können mehr als bloß Opern singen. Sie können spektakulär tanzen, charmant moderieren und treffsicher zwischen den Stilen wechseln ... und sie sehen dazu noch umwerfend aus. Ein Leckerbissen für Augen und Ohren.
4. Februar 2012
Salut Salon: Ein Haifisch im Aquarium
Konzert
So mancher Besucher, der zum ersten Mal in einem Salut Salon Konzert sitzt und sich angesichts der Instrumente – zwei Geigen, Cello und Klavier – auf einen Klassik-Abend vorbereitet hat, ist zunächst irritiert. Natürlich erkennt er „seinen“ Bach, Brahms oder Mozart, aber so arrangiert und vorgetragen hat er ihn zuvor noch nie gehört, geschweige denn gesehen. Kompositionen aus den Bereichen Klassik, Chanson, Pop oder Folk werden in bester klassischer Tradition neu interpretiert oder einzelne Themen in ungewöhnliche Zusammenhänge gesetzt, das Ganze verpackt in eine hinreißende Bühnenshow voller Witz und Esprit, die nicht nur Klassik-Fans begeistert, sondern auch jeden Klassik-Muffel seine Vorurteile gegen den Konzertbetrieb schnell vergessen lässt.
17. Februar 2012
Musicals in Concert
Show
Udo Jürgens konnte nicht kommen. Der „große Meister“ habe abgesagt, weil seine Freundin Konfirmation feiere, scherzt der Moderator. Dafür stehen zwei andere Männer und zwei Frauen in weißen Bademänteln am Mikrofon und singen „Ich war noch niemals in New York“. Sonst sind fast alle da: Liza Minnelli und John Travolta, Abba, Queen und viele andere treten in der Show „Musicals in Concert“ auf. Dargestellt werden sie von internationalen Solisten, die live begleitet werden von deutschen Spitzenmusikern der Rainbow Band um Musicaldirektor Peter Wölke. Das Programm der Gala beinhaltet Hits aus: Das Phantom der Oper, Starlight Express, Sister Act, Thriller, Buddy, Tarzan, We Will Rock You, Cats, Wicked, Die Schöne und das Biest, Ich war noch niemals in New York, My Fair Lady, Les Misérables und vielen anderen Musicals.
23. Februar 2012
Klassik populär: Heinzelmännchens Wachtparade
Caféhausmusik der 20er Jahre
Kammerkonzert mit Lothar Weltzien (Violine), André Witzmann (Violine), Mathias Wagner (Violoncello), Jörg Lorenz (Kontrabass) und Hans-Joachim Scheitzbach (Klavier). Künstlerische Gesamtleitung und Moderation: Hans-Joachim Scheitzbach.
26. Februar 2012
Stabsmusikkorps der Bundeswehr
Benefizkonzert unter der Schirmherrschaft des Lions Club
11. März 2012
Michael Hirte und Gäste
Seit der ehemalige LKW-Fahrer und Straßenmusiker aus der RTL-Show „Das Supertalent“ als umjubelter Sieger hervorging, strömen regelmäßig Tausende von Anhängern zu den Konzerten von Michael Hirte, in TV-Shows begeistert „der Mann mit der Mundharmonika“ Millionen von Zuschauern mit seinen Songs, die sich zu Hunderttausenden verkaufen. Er bekam „Die Krone der Volksmusik“ als erfolgreichster Instrumentalist und die „Goldene Henne“ als Zuschauerpreis in der Kategorie Musik, was für berührende Momente! Eine ganze Nation liegt ihm zu Füßen und erfreut sich an seinem einzigartigen Spiel auf der Mundharmonika.
14. März 2012
Rock, Pop, Jazz
Veranstaltung der Musik- und Kunstschule Schwedt
17. März 2012
Beatlesfest 2012
„… and the beat goes on, the beat goes on …“
Nach dem legendären Dachkonzert rätselte die Fangemeinde, ob dies der letzte Auftritt der Beatles gewesen wäre. Paul McCartney nährte diese Gerüchte noch, indem er in einem Interview verkündete, dass er keine Möglichkeit der Zusammenarbeit mit John Lennon mehr sähe. Aber erst, als am 10. April 1970 folgende Pressemitteilung von John, Paul, George und Ringo herausgegeben wurde, war es amtlich: Die Beatles hatten aufgehört zu existieren.
“April 10, 1970
Spring is here and Leeds play Chelsea tomorrow and Ringo and John and George and Paul are alive and well and full of hope. The world is still spinning and so are we and so are you. When the spinning stops – that’ll be the time to worry. Not before. Until then, the Beatles are alive and well and the beat goes on, the beat goes on …”
„10. April 1970
Der Frühling ist da, und Leeds spielt morgen gegen Chelsea, und Ringo und John und George und Paul sind am Leben und wohlauf und voller Hoffnung. Die Welt dreht sich weiter, so wie wir und so wie ihr. Erst wenn sie aufhört, sich zu drehen – das wird der Zeitpunkt sein, sich zu sorgen. Vorher nicht. Bis dahin sind die Beatles am Leben und wohlauf, und der Beat geht weiter, der Beat geht weiter …“
6. April 2012
Klassik populär: Konzert zum Karfreitag
Ludwig van Beethoven: Streichquartette Op. 18 Nr. 1 F-Dur
Kammerkonzert mit Konrad Other (Violine), Susanne Meyer (Violine), Claudia Börner (Viola) und Hans-Joachim Scheitzbach (Violoncello). Künstlerische Gesamtleitung und Moderation: Hans-Joachim Scheitzbach.
OSTERN KLASSISCH
3. Mai 2012
Die zauberhafte Schönheit der Musik Tschaikowskis und Glinkas
Konzert des Klaviervirtuosen Wassili Kulikow
Wassili Kulikow ist ein international anerkannter Komponist, Musikpädagoge und Dirigent. Vor allem aber ist der in Perm geborene Musiker ein begnadeter Pianist. Auf seinen Konzerten in ganz Europa überschlägt sich die Presse in Lobeshymnen: „Virtuose Perfektion“ ist zu lesen oder „Das war Erholung für die Sinne“. In Schwedt begeisterte der Absolvent und Dozent des Moskauer Tschaikowski-Konservatoriums im November 2009 bereits seine Zuhörer mit seinen Interpretationen der Musik Tschaikowskis. In seinem neuen Konzert vergleicht er die Schönheit der romantischen Musik der Zeitgefährten Peter Iljitsch Tschaikowski und Michail Iwanowitsch Glinka.
5. Mai 2012
44 Leningrad
Konzert
44 Leningrad spielen so, als ob man ein russisches Estraden-Ensemble auf Drogen gesetzt hätte. Während noch ein Schifferklavier im imaginären Birkenwäldchen jammert, wird die Heimatmelodie gemeuchelt von Gitarren-Sperrfeuer und einem Schlagzeuger, dem scheinbar nichts wichtiger ist, als mit Karacho einer wildgewordenen Schar besoffener Budjonny-Reiter hinterher zu stürmen. Die Band nennt diese Art der Totalverausgabung „Russian Speed Folk“. Klar, dass mit Vorliebe Russisch gegrölt wird und auch säuseliger Balaleika-Klang die „Partisanen vom Amur“ nicht weich zu betten vermag.
„Sie sind die Reparaturbrigade für Lenins Elektrifizierung. An ihnen hat es gelegen. Sie sind Schuld am Chaos. Sie kamen zu spät. Und jetzt, wo sie merken, dass sie dem Zusammenbruch hinterher reisen - jetzt versuchen sie, alles noch raus zu reißen. Die Regler aufgedreht! Russischer Strom für das Land!“
12. Mai 2012
Klassik im Frühling
Konzert der Stettiner Philharmonie (Filharmonia Szczecin)
Das Programm beginnt mit Haydns Sinfonie C-Dur Nr. 60 „Il distratto“. Dies ist keine Sinfonie im klassischen Sinn, sondern eine lose Folge von Ouvertüre und fünf weiteren Sätzen, die von Haydn für den Fürsten Esterházy zur Untermalung des komischen Theaterstücks „Der Zerstreute“ (ital. „Il distratto“) komponiert wurde. In Haydns Musik spiegelt sich die Zerstreutheit in unerwarteten Stimmungswechseln und einigen musikalischen Scherzen wider.
Die darauf folgende Sinfonie D-Dur KV 504 von Wolfgang Amadeus Mozart erhielt ihren Namen nach dem Uraufführungsort Prag, wo sie am 19. Januar 1787 im Rahmen einer Akademie erstmals gespielt wurde. Mozart überzeugte während der Akademie offenbar so sehr als Pianist, dass die Sinfonie in manchen zeitgenössischen Berichten gar nicht erwähnt wurde. Als Prager Sinfonie entwickelte sie sich erst nach einiger Zeit zum heutigen Lieblingsstück des Publikums.
Den Abschluss des großen Konzertes setzt Mozarts Jupitersinfonie C-Dur, KV 551, die letzte Sinfonie, die er komponierte. Manche Experten deuten sie als Vorahnung seines frühen Todes. Mozart habe in dem Wissen, dass es seine letzte Sinfonie sei, eine Art Zusammenfassung dessen komponiert, was überhaupt in der Sinfonik zu sagen möglich sei, also quasi ein „Schlusswort“.

Klassik und Konzerte