Klassik, Konzerte, Ballett und Musiktheater - Spielzeit 2005/2006 (7)

18. Oktober 2005

Die Macht des Schicksals

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Gastspiel des Staatstheaters Cottbus in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: GMD Reinhard Petersen
Regie: Martin Schüler

Vom instrumentalen Vorspiel an, das den tragischen Verlauf der Geschichte schon erahnen lässt, bis zum großartigen Liebestod in der letzten Szene ist "Die Macht des Schicksals" ein einziges Knäuel der Leidenschaften:
Leonora di Vargas liebt den Indianer Alvaro. Ihr Vater verbietet ihr die Beziehung und überrascht das Liebespaar auf der Flucht. Er beschimpft seine Tochter als Dirne und Alvaro als elende Kreatur einer nichtswürdigen Rasse. Alvaro wirft als Zeichen des Verzichts seine Pistole auf den Boden, dabei löst sich ein Schuss und trifft den Marchese tödlich. Sterbend verflucht der Vater seine Tochter. Auf der Flucht wird das Liebespaar voneinander getrennt. Leonora glaubt sich von Alvaro verlassen, Alvaro hält Leonora für tot. Sie tritt in Männerkleidern in ein Kloster ein und bezieht als Eremit eine einsame Hütte. Nur Pater Guardian kennt ihre wahre Geschichte. Alvaro wird zunächst Soldat, dann tritt auch er in ein Kloster ein. Verfolgt werden beide von Leonoras Bruder Don Carlos. Dessen Rachedurst ist erst gestillt, nachdem er Alvaro zum Zweikampf herausgefordert und seine Schwester getötet hat. Die Macht des Schicksals erweist sich als unerbittlich...

 

19. November 2005

Konzert im Kleinen Saal "Dies Bildnis ist bezaubend schön"

Die schönsten Arien aus berühmten Opern
Aus dem Programm: Ouvertüre zur Oper „Der Barbier von Sevilla“ (Gioacchino Rossini), Arie von Klein Zack, Arie der Olympia „Phöbus stolz im Sonnenwagen“ und Barcarole „Schöne Nacht, du Liebesnacht“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ (Jacques Offenbach), Bildnisarie aus „Die Zauberflöte“ (Wolfgang Amadeus Mozart), „Mädchen in deinen Augen liegt ein Zauber“ aus „Madame Butterfly“ (Giacomo Puccini), Trinklied aus „La Traviata“ (Giuseppe Verdi)
Es spielt das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde unter Leitung von Holger Schella, es singen namhafte Solisten (Sopran, Tenor).

 

25. Dezember 2005

Der Nussknacker

Ballett in zwei Akten von Peter Iljitsch Tschaikowski

Gastspiel des rumänischen Staatsballettes Danowski
Sie gehört einfach zum Weihnachtsfest - die Geschichte der kleinen Klara, die zum Fest einen hölzernen Nussknacker geschenkt bekommt und sich mit ihm im Arm durch Mäusekrieg und Schneetreiben ins Königreich der Süßigkeiten träumt, wo sie als Ehrengast Tänze aus fernen Ländern sieht und schließlich selbst zur Ballerina wird, mit dem zum Prinzen gewordenen Nussknacker als Partner.
Tschaikowskis Partitur ist eine der genialsten und brillantesten, die je für ein Ballett komponiert wurde.

 

26. Dezember 2005

Weihnachtsmatinee „Weihnachtliche Musik im Kerzenschein“

Es erklingen Werke von Bach, Mozart und Brahms, sowie Salonmusik der zwanziger Jahre,
gespielt von Kammervirtuosen der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von
Hans-Joachim Scheitzbach. Bekannte Gesangssolisten der Berliner Opernhäuser
singen weihnachtliche Lieder des 17. und 18. Jahrhunderts.

 

31. Dezember 2005

Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor „Ode an die Freude“

von Ludwig van Beethoven
Besetzung:
Nancy Weißbach (Sopran), Yvonne Wiedstruck (Alt), Stefan Heibach (Tenor), Karsten Mewes (Bassbariton)
Uckermärkischer Konzertchor Prenzlau (Einstudierung Jürgen Bischof), Chor der Universität Stettin, Chor der Camerata Nova Stettin (Einstudierung Eugeniusz Kus)
Preußisches Kammerorchester Prenzlau (in Sinfonieorchester-Besetzung)
Dirigent: Daniel Inbal

 

18. Januar 2006

Mein Freund Bunbury

Musical von Helmut Bez und Jürgen Degenhardt
frei nach Oscar Wildes „The Importance of Being Earnest“

Musik: Gerd Natschinski

Gastspiel des Staatstheaters Cottbus
Bunbury ist ein wahrer Freund: Verlässlich und immer da, wenn man ihn braucht. Bunbury ist flexibel, belastbar und vor allem: diskret. Der ideale Helfer, um einer Einladung, einem Arbeitstreffen oder der Begegnung mit einem Ungeliebten zu entgehen.
Oscar Wilde stellte ihn der Welt 1895 in seiner erfolgreichen Komödie "The Importance of Being Earnest" vor. In diesem skurrilen Lustspiel macht sich der Kriminalschriftsteller Algernon Moncrieff große Sorgen um den schwer kranken Bunbury. Immer wieder lässt der Leidende ihn rufen, weil er den Tod nahen fühlt - glücklicherweise stets dann, wenn es Algernon gelegen kommt. Das Geheimnis: Bunbury ist nichts als eine Erfindung Algernons. Doch eines Tages taucht Bunbury wirklich auf.
Nach seinem Riesenerfolg mit "Messeschlager Gisela" wurde Gerd Natschinski auf der Suche nach einem neuen Stoff bei "Bunbury" fündig. Helmut Bez und Jürgen Degenhardt verlegten die Geschichte ins London der 1920er Jahre und bereicherten sie um das Flair und das musikalische Tempo der "Roaring Twenties".

 

27. Januar 2006

Hoffmans Erzählungen

Fantastische Oper in 3 Akten von Jacques Offenbach

Gastspiel der Landesbühnen Sachsen

Der Dichter Hoffmann erwartet in einem Weinlokal einen Brief der von ihm verehrten Sängerin Stella. In diesem Brief soll sie ihm ihren Zimmerschlüssel zukommen lassen. Hoffmann vertreibt sich die Zeit des Wartens, indem er den anderen Gästen von seinen bisherigen Liebesabenteuern erzählt:
Von der bezaubernden Olympia, die nichts als eine mechanische Puppe war; von Giulietta aus Venedig und von der Sängerin Antonia, die ihre wunderschöne Stimme nicht erklingen lassen darf, da sie sonst früh sterben würde.
Hoffmann trinkt im Eifer des Erzählens viel zu viel. Als Stella erscheint, ist er betrunken. Angewidert wendet sie sich von ihm ab.

 

10. Februar 2006

Konzert zum Valentinstag

Die japanische Konzertpianistin Yukiko Endo spielt romantische Werke von Carl Maria von Weber, Franz Schubert und Frederic Chopin.

 

10. März 2006

Konzert im Kleinen Saal "Musikalische Patiencen"

Pique Dame ist Trumpf! Fünf temperamentvolle Instrumentalsolistinnen zeigen in faszinierender Weise, was sich mit klassischen Instrumenten alles anfangen lässt: Zwei Violinen, Cello, Kontrabass und Klavier geben den Ton an. Von Tango, Walzer, Classics bis Blues, Jazz und Pop – nichts scheint unmöglich.

 

18. März 2006

Die ungarische Hochzeit

Operette von Nico Dostal

Gastspiel des Operettentheaters Künstlerhaus, Budapest

„Feurig wie ungarisches Gulasch, berauschend wie Tokaier – die Ungarische Hochzeit hat alles, was das Operettenherz begehrt...“
In einem ungarischen Dorf wurden neuen Kolonialisten nicht nur Land, sondern auch junge Mädchen als Bräute in Aussicht gestellt. Graf Stefan wird durch einen Kurier der Kaiserin Maria Theresia gemeldet, dass die jungen Bauern nur hässliche alte Frauen vorfinden. Die Kaiserin wünscht, dass der Graf nach dem Rechten sieht, doch da er gerade selbst mit einer Dame sehr beschäftigt ist, schickt er an seiner Stelle den Kammerdiener Arpád. Wie zu erwarten, reißen sich im Dorf alle um den falschen Grafen, der die Lage solange genießt, bis sein Herr, nun als heiratswilliger Bauer verkleidet, auftaucht. Als sich sowohl Graf wie Kammerdiener tatsächlich in zwei der bisher gut versteckten hübschen Mädchen verlieben, Ehen unter falschen Voraussetzungen geschlossen werden, und die betrogenen Mädchen unversöhnlich scheinen, bedarf es des Eingreifens der Kaiserin, um alles zum Guten zu wenden.

 

14. April 2006

Klassik populär "Ein musikalisches Opfer von Johann Sebastian Bach"

Eine neue Konzertreihe mit Kammervirtuosen der Komischen Oper Berlin
unter der künstlerischen Gesamtleitung von Hans-Joachim Scheitzbach.
Es spielen für Sie Geritt Fröhlich (Flöte), Konrad Other (Violine), Michael Stöckigt (Cembalo) und Hans-Joachim Scheitzbach (Violoncello).

 

9. Mai 2006

My fair Lady

Musical von Alan Jay Lerner

Musik von Frederick Loewe

Eine Produktion vom „Theater im Rathaus“ Essen und dem Euro-Studio Landgraf mit Gunther Emmerlich als Doolittle, Ilja Richter als Prof. Higgins, Barbara Ferun als Eliza, Bernhard Dübe als Oberst Pickering u.a.


„Mein Gott, jetzt hat sie’s!“ – Mit diesem ebenso begeisterten wie erleichterten Ausruf konstatiert der eingefleischte Junggeselle und Sprachprofessor Henry Higgins, dass das arme und etwas ordinäre Blumenmädchen Eliza unter seiner Fuchtel nicht nur gewählt zu sprechen gelernt hat. Sie kann sich jetzt auch vornehm betragen. Eigentlich findet diese Eliza Doolittle nicht nur als „Schülerin“ sein Interesse. Er sollte sein Leben ändern. Schließlich segelt auch Vater Doolittle, ein Müllkutscher, geradewegs in den Hafen der Ehe: „Hej, heute Morgen mach’ ich Hochzeit!“


 

2. Juni 2006

Klassik populär "Verklungene Tage"

Ein romantisches Konzert für Violoncello und Klavier mit Werken von Sammartini, Mendelssohn-Bartholdy, Chopin und Godard.
Am Flügel Prof. Alexander Vitlin, Violoncello Hans-Joachim Scheitzbach