Schauspiel Premieren - Spielzeit 2010/2011 (17)
10. September 2010
König Ubu
Gastspiel des Theaters „Ton und Kirschen“
Bei seiner Uraufführung entfachte „König Ubu“ einen Skandal: Die Vorstellung musste wegen heftiger Tumulte unterbrochen werden. Dabei ist das Stück von Alfred Jarry vor allem komisch: parodistisch und karnevalesk. In seiner ständigen Verkehrung aller Hierarchien und Werte steht König Ubu für eine anarchische Gegenwelt.
23. September 2010
Johnny Hübner greift ein
Ein mobiles Theaterabenteuer von Hartmut El Kurdi mit Daniele Veterale
Wenn es besonders gefährlich wird, kann nur einer helfen: Johnny Hübner. Er hat sich auf die schwierigen Fälle im „Mobilen Geschichten-Rettungs-Einsatzkommando“ spezialisiert. Dieses ist gefordert, wenn mal wieder eine abenteuerhungrige Leseratte direkt in eine Geschichte rutscht und ohne fremde Hilfe nicht mehr rauskommt. Diesmal muss der coole Geschichtenrettungsdetektiv Johnny Hübner das Mädchen Olga aus der Gewalt des einäugigen Käpt’n Braunbart, des Schreckens aller Meere, befreien. Wenn der furchterregende Käpt’n der „Stinkenden Seekuh“ nicht gerade zwei dicke fette Hansekoggen entdeckt hätte, hätte er Olga wahrscheinlich gleich über Bord geworfen.
Olga findet in Smutje Giovanni und der ewig hungrigen Schiffsratte Pelzi neue Verbündete, bis Johnny Hübner eingreift und Olga wieder aus der Geschichte rauszieht.
„Johnny Hübner greift ein“ kann für Klassen ab der 2. Jahrgangsstufe im Klassenraum in einer Unterrichtsstunde mit einer Nachbereitung über die Theaterpädagogin Waltraud Bartsch (03332 538129) gebucht werden.
PREMIERE
25. September 2010
Pommerland ist abgebrannt
Eine deutsch-polnische Schauspielproduktion mit Tanz
Geschichte: Im Sommer 1939 melden sich zwei deutsche Brüder in Polen zu verschiedenen Armeen. Sie gehen im Streit auseinander, weil beide meinen, ein Anrecht zu haben, ihre Heimat - ein deutsches Gut auf polnischem Boden - zu verteidigen. Sie streiten über Ehre, Verantwortung und den Sinn im Leben und müssen im weiteren Verlauf ihres Lebens erfahren, wie relativ diese Werte bzw. wie sehr sie an das eigene Erleben, an die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen gebunden sind. Aus den Wirrungen und Irrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit begleiten wir die Brüder und ihre verschiedenen Lebenswege über Schwedt 1945 nach Thüringen, über die grüne Grenze 1952, ins Gefängnis bis 1961, weiter nach Stettin 1981 und zuletzt zurück auf das Gut ihrer Eltern, wo sie 80jährig noch einmal Resümee ziehen.
Für einen biographischen Abriss von über 60 Jahren entwickeln Schauspieler der ubs, Sänger und Tänzer der Opera na Zamku Szczecin eine Geschichte in zehn biografischen Stationen, die tanzend, sprechend und singend dargestellt werden.
Das Publikum ist nach der Vorstellung zu einem Gespräch geladen.
PREMIERE
30. September 2010
Heimat, bittersüße Heimat
Ein Theaterprogramm in fünf Kapiteln mit Musik
Da kann Multi-Kulti noch so oft beschworen werden, der Karneval der Kulturen noch so verbissen gefeiert und die Vergangenheit noch so lustlos bewältigt werden: Am Beginn des 21. Jahrhunderts werden Deutsche mit nicht-stereotypem Erscheinungsbild immer noch und immer wieder mit „nett gemeinten“ Fragen, Ratschlägen und Bemerkungen ihrer weißen Mitbürger konfrontiert, die sich bei näherem Hinsehen als alte Vorurteile in politisch korrekter Aufmachung entpuppen.
Wie man als (schwarze) Deutsche in Deutschland trotzdem weder den Humor noch die Hoffnung verliert, zeigt „Label Noir“ in „Heimat, bittersüße Heimat“ mit Humor, Ironie und bitterem Ernst. Das Programm umfasst Theater-Szenen, Film-Clips, Stand-Up-Nummern und Improvisationen über die Erfahrung des Anders-Seins in Deutschland. Die Musik- und Gesangseinlagen reichen von Kabarett-Songs und Schlagern über klassische Musik und Opern-Arien bis hin zu Soul und Gospel.
2. Oktober 2010
Durchgeknallt im Elfenwald
Eine Sommernachtstraum-Musical-Revue
Hermia liebt Lysander, doch heiraten soll sie Demetrius. Um dieser unliebsamen Ehe zu entgehen, flieht das Mädchen mit ihrem Liebsten bei Nacht aus der Stadt. Dabei gerät das Paar unfreiwillig in den Elfenwald und mitten hinein in eine heftige Auseinandersetzung zwischen Oberon und Titania, König und Königin der Elfen. Verfolgt von Demetrius, dem verschmähten Bräutigam, und der ihn liebenden Helena wird das Liebespaar in den Fehdezauber der Elfen verwickelt und kann sich seiner Gefühle bald nicht mehr sicher sein.
Dem ubs-Autorenteam dient die Shakespearesche Geschichte um die Liebe und deren komische wie variantenreiche Seiten als Rahmenhandlung für zahlreiche bekannte Musicalsongs. Die Inszenierung wird aber nicht nur durch großartige Gesangsnummern beeindrucken, sondern auch durch rasante Choreographien und artistische Darbietungen im schillernd-zauberhaften Elfenwald glänzen.
PREMIERE
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3. Oktober 2010
Der kleine Häwelmann
Traumspiel mit Musik nach Theodor Storm (ab 4 Jahre)
Gastspiel des T-Werk Potsdam
Es ist Nacht. Der kleine Häwelmann aber will nicht schlafen. So kommt er auf die Idee, mit seinem Rollbettchen durch das Zimmer zu fahren. Er spannt sein Hemdchen auf wie ein Segel und beginnt hinein zu blasen. Und tatsächlich, je mehr er bläst, desto schneller beginnt das Bett zu fahren. „Mehr, mehr“ ruft der kleine Häwelmann. In poetischen Bildern und mit viel Musik wird die Geschichte vom kleinen Häwelmann erzählt, der der Kraft der eigenen Träume und Wünsche vertraut und so Grenzen überschreitet, um unmöglich Scheinendes Wirklichkeit werden zu lassen.
18. November 2010
Dornröschen
Nach dem Märchen „Dornröschen“ der Gebrüder Grimm von Monika Radl
Vor langer Zeit in einem fernen Königreich mit Namen Elfenbein wünschen sich König Ginstherr und Königin Borkelinde ungeduldig ein Kind. Ihr Wunsch soll sich nun endlich erfüllen. Ihnen wird die Geburt eines Mädchens vorhergesagt. Alle Feen aus dem Königreich Elfenbein sollen zur Taufe geladen werden, aber es gibt nur 12 goldene Tellerchen und 12 silberne Becherchen. So kommt es, dass die Fee Maldiste Prinzessin Röschen verflucht, sich an einer Spindel zu stechen und tot umzufallen. Nur die Fee Lupine wandelt den Zauber um in einen hundertjährigen Schlaf. Röschen herangewachsen, lebhaft und neugierig, trifft ausgerechnet zu ihrem 15. Geburtstag im Wald auf Prinz Jesper vom Nachbarreich Perlmutt und verliebt sich. Doch ein zweites Treffen wird es so schnell nicht geben. Denn der Zauber erfüllt sich. 100 Jahre werden ins Land gehen müssen. Kann Prinz Jesper Dornröschen aus ihrem tiefen Schlaf erlösen? Triumphiert die schwarze Magie der bösen Fee oder wird sich alles zum Guten wenden?
Das Zaubermärchen erzählen wir für Kinder ab 5 Jahre. Die Puppenspieler des Stettiner Figurentheaters Pleciuga werden das Spiel der Schauspieler der Uckermärkischen Bühnen durch ihre Künste und ihre Sprache bereichern.
PREMIERE
26. November 2010
Arsen und Spitzenhäubchen
Komödie von Joseph Kesselring
Abby und Martha Brewster leben zusammen mit ihrem Neffen Teddy in Brooklyn, New York. Während Teddy auf harmlose Art ein bisschen verrückt ist und sich für Präsident Roosevelt hält, gelten die beiden ältlichen Schwestern Freunden und Nachbarn als die Güte in Person. Doch dann findet Teddys Bruder Mortimer im Wohnzimmer eine Leiche und wird von Abby und Martha darüber aufgeklärt, dass der tote Herr – wie seine elf Vorgänger – im Keller bestattet werden wird, wo Teddy soeben den Panamakanal aushebt. Und als wäre das noch nicht genug, um einen Theaterkritiker und angehenden Ehemann in den Wahnsinn zu treiben, kehrt nach langen Jahren Mortimers älterer Bruder Jonathan in den Schoß der Familie zurück – mit einer Leiche auf der Rückbank, einem daueralkoholisierten plastischen Chirurgen im Schlepptau und dem Gesicht von Boris Karloff.
PREMIERE
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14. Januar 2011
Straße zum Strand
von Ulrike Freising
Regie: Matthias Brenner
In dem Fünf-Personen-Stück der Kleist-Förderpreisträgerin werden alltägliche Beziehungsgeflechte mit den großen Fragen nach dem Sinn des Lebens großartig verknüpft. „Es geht um einen Unfall, bei dem ein junger Mann (Patrick) einen älteren (Alfred) überfährt. Beide wurden aus ihrem Leben gerissen und finden sich in einer Art Zwischenwelt an der Schwelle zum Jenseits an einem Sandstrand wieder ... Sie erzählen sich jeweils über den letzten Abend ihres Lebens. Zeitgleich treffen die beiden Frauen (Doreen und Helene) der Männer auf der Intensivstation des örtlichen Krankenhauses zusammen. In dem Auto saß jedoch noch eine rätselhafte Frau, die ebenfalls bei dem Unfall ums Leben kam ...“ beschreibt Freising die Handlung ihres Stückes. Wer war diese Frau? Matthias Brenner, unter anderem bekannt aus Inszenierungen an der Volksbühne, am Deutschen Theater und am Hans Otto Theater Potsdam und der zukünftige Intendant des Neuen Theaters Halle, führte Regie bei der gefeierten Eigenproduktion des Kleist Forum Frankfurt.
20. Januar 2011
Identity
Gastspiel
Teatr Wspó?czesny w Szczecinie
Ein multimedialer Theaterabend mit Licht- und Videoeinspielungen und drei Schauspielern, die in verschiedene Figuren schlüpfen und deren Ringen um Identität aufzeigen. Sie sind abwechselnd die Trümmerfrau aus der DDR, die Sportlerin Heidi und die Dame Sylvia.
THEATERTAG
4. Februar 2011
DarstellBar
Eine Leiche zum Entrée
Ein gastronomischer Krimi von Sandra Pagel
Pauline von Bergundtal ist Inhaberin des Bergundtal-Schlösschens, eines traditionsreichen Restaurants, das einmal zu den Besten der Stadt zählte. Nunmehr sind Restaurant, Inhaberin und Belegschaft etwas in die Jahre gekommen: Der Lack ist ab und Pauline beschließt, das Familienunternehmen ihrem einzigen Verwandten zu überschreiben, damit der junge, engagierte Milton von Bergundtal den Laden wieder auf Vordermann bringt. Mit seinen forschen Plänen erntet er bei den drei älteren Herren, die bisher die Seele des Bergundtal-Schlösschens ausmachten, allerdings nicht eben Begeisterung: der Sommelier Martini, der Oberkellner Meierhofen und der Koch Cordonbleu haben so ihre eigenen Vorstellungen von der Zukunft des Bergundtal-Schlösschens. Doch dann geschieht ein Mord und die Polizei muss gerufen werden, die sich in Person des etwas schusselig wirkenden Hauptkommissars Falk sofort an die Ermittlungen macht …
URAUFFÜHRUNG
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10. Februar 2011
Sonjas Entscheidung
Ein interaktives Stück von Lorenz Hippe für Menschen ab 15 Jahre
Ab einem bestimmten Alter muss man vieles selbst entscheiden. Will man 'nen guten Schulabschluss schaffen oder nicht. Sagt man die Wahrheit oder nicht. Will man ein Kind mit fünfzehn oder nicht. - Sonja ist fünfzehn. Manchmal träumt sie von einer eigenen Familie, gerade weil es zu Hause nicht immer so gut läuft. Seine Familie kann man sich eben nicht aussuchen. Seine Freunde, ja. Sonjas Freund ist etwas älter, er lernt einen Metallberuf und ist in einer richtigen Clique.
Das interaktive Jugendstück „Sonjas Entscheidung“ beruht auf Gesprächen mit Jugendlichen, Familienberaterinnen und Pädagogen. Es zeigt, wie schwierig es ist, Entscheidungen zu treffen. Doch jede Entscheidung ist auch immer eine Möglichkeit, sich richtig zu entscheiden.
Endlich dürfen die jungen Zuschauer etwas, was sie sich schon oft gewünscht haben - sie dürfen den Handlungsverlauf mitbestimmen und Sonja beraten. Es gibt zwanzig Variationsmöglichkeiten und fünf unterschiedliche Ausgänge: Spricht Sonja mit ihrer Mutter oder nicht? Macht sie den Schwangerschaftstest oder nicht? Geht sie mit ihrem Freund in die Beratungsstelle oder eher shoppen? Es ist nämlich nicht egal, wie Sonja sich entscheidet.
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19. Februar 2011
Der kleine Horrorladen
(Little Shop of Horrors)
Buch und Liedertexte von Howard Ashman / Musik von Alan Menken
nach dem Film von Roger Corman, Drehbuch von Charles Griffith
Deutsch von Michael Kunze
Mr. Mushnik betreibt in der heruntergekommenen Vorstadt ein ausgesprochen erfolgloses Blumengeschäft. Als er mangels Einnahmen seine einzigen Angestellten, die hübsche Audrey und den ungeschickten Seymour, entlassen will, machen sie ihm einen Vorschlag: Sie wollen eine von Seymours merkwürdigen Züchtungen im Laden ausstellen, um Kunden anzulocken. Mushnik hält das für eine alberne Idee, als das Eintreten eines Herrn, der mal eben für 100 Dollar Rosen kauft, ihn eines Besseren belehrt. Von nun an bestimmt das Befinden von Audrey Zwo, wie Seymour das merkwürdige Gewächs genannt hat, Ruhm und Wohlergehen von Mushniks Geschäft. Und das stellt Seymour vor einige Probleme, denn Audrey ernährt sich – bei rasch wachsendem Appetit – bedauerlicherweise von Menschenblut ...
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21. Februar 2011
Much ado about nothing
(Viel Lärm um nichts) von William Shakespeare
Gastspiel der American Drama Group Europe in englischer Sprache
21. April 2011
Einer flog über das Kuckucksnest
Schauspiel von Dale Wasserman
nach dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey
Randle P. McMurphy ist vom Gericht als Psychopath eingestuft worden und landet in der Irrenanstalt, wo er unter den Patienten sofort das Kommando übernimmt, denn: „Wenn ich hier schon den Irren spielen muss, dann den verdammt größten Irren von allen!“ Er legt sich mit Schwester Ratched an, die ein strenges Kommando auf der Station führt. Tatsächlich gelingt es McMurphy, die Patienten gegen den menschenverachtenden Anstaltstrott zu mobilisieren, selbst den als taubstumm geltenden Häuptling Bromden, den alle nur wie einen Gegenstand behandeln. Als McMurphy begreift, was er als Zwangseingewiesener riskiert und aufgeben will, redet ihm der Häuptling ins Gewissen ...
Die Verfilmung des Romans von Miloš Forman mit Jack Nicholson wurde 1975 mit fünf Oscars ausgezeichnet, u. a. in den Kategorien Bester Film und Bester Hauptdarsteller.
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1. Juni 2011
Pippi feiert Geburtstag
von Astrid Lindgren
als Kindermusical für die Bühne bearbeitet von Otto Senn (Text) und Rainer Bielfeldt (Musik)
Alles beginnt damit, dass Pippis Freunde Thomas und Annika davon erzählen, wie sie ihrer Großmutter einen Brief geschrieben haben. Da Pippi selbst noch nie einen Brief bekommen hat, aber auch keine Großmutter hat, der sie schreiben könnte, beschließt sie, sich selbst einen Brief zu schreiben. Natürlich weiß sie erst, was drin steht, wenn der Briefträger ihr den Brief gebracht und sie ihn gelesen hat ... Und noch eine Überraschung beinhaltet der Brief: eine Einladung an Thomas und Annika zu Pippis Geburtstag für den nächsten Sonntag. Kurzerhand werden die großen Putzbürsten unter die Schuhe geschnallt und wie auf Schlittschuhen wird die ganze Villa Kunterbunt für den großen Tag blitzblank geputzt. Da bei Pippi Langstrumpf alles anders ist als bei jedem anderen Kindergeburtstag, erhalten auch ihre Geburtstagsgäste Geschenke. Nach dem Kaffeetrinken will Pippi mit Thomas und Annika auf dem Dachboden der Villa Kunterbunt die Gespenster besuchen. Genau in diesem Moment schleichen die Gauner Donner-Karlsson und Blom ins Haus, um reiche Beute zu machen und Pippis Koffer mit den Goldstücken zu klauen. Mit großem Geheul und als Gespenster verkleidet können Pippi, Thomas und Annika die Einbrecher vertreiben. Und da alles so schön ist und nur Kinder soviel Spaß haben, wollen sie die Krummeluspillen nehmen, die verhindern, dass man jemals erwachsen wird.
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10. Juni 2011
Im Bannfluch der Göttin
Fantasyspektakel von Gerhard Kähling
Nach Motiven von Heike Schmidt
Die neue Parkbühne wird in diesem Jahr zum Schauplatz eines einzigartigen Fantasyspektakels.
Ein Heldenepos mit Göttern, Geistern und Dämonen beschwört längst vergangene Zeiten herauf.
Christliche Fürsten unterdrücken die Slawen an den Ufern der Oder. Diese rufen ihren Kriegsgott Perun um Hilfe an. Doch der fordert dafür ein Menschenopfer: Rosza, die Tochter des Stammesältesten, soll Morlagon, dem Drachen geopfert werden. Wolf von Urach, ein christlicher Ritter, befreit sie unter Einsatz seines Lebens.
Das Gleichgewicht zwischen Menschen und Göttern an der Oder bricht auseinander. Ein Bannfluch legt sich über das Land. Geister verschrecken Slawen wie Christen, untote Wikinger landen in einem Boot und liefern sich mit Slawen und Rittern erbitterte Auseinandersetzungen. Rosza und ihr Retter aber fliehen vor Peruns dunklen Vasallen und dem feuerspeienden Drachen Morlagon.
Lassen Sie sich von einem spektakulären Schauspiel mit mehr als 70 Mitwirkenden, einem echten Slawen-Boot, einem großen Mittelalter-Markt, gewagten Stunts und stimmungsvoller Musik in eine fantastische Vergangenheit entführen.
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Schauspiel