Schauspiel Premieren - Spielzeit 2009/2010 (14)
30. September 2009
Crash
Jugendstück von Sera Moore Williams
Elin, behütete Tochter aus gutem Haus, empfindet ihre Eltern als Plage, Kontrollfreaks, Gedankenpolizei. Sie ist verknallt in Wes, dessen Leben für sie viel spannender ist als ihr eigenes. Wes lebt bei Pflegeeltern, weil sein Vater ihn regelmäßig verprügelt hat. Mit Wes trinkt Elin Wodka, klaut Autos und rast durch die nachtdunklen, menschenleeren Straßen der Innenstadt – um sich frei zu fühlen, um alles zu vergessen. Dritter im Bund ist Elins langjähriger Schulfreund Rhys: vernünftig, angepasst, ein Streber, der seine Ängste mit Futtern kompensiert. Der ideale Freund. Aber Rhys liebt Elin und ist eifersüchtig auf Wes, gegen den er den Kürzeren zieht. Als Elins Beziehung zu Wes scheitert, sieht Rhys seine Chance. Doch Elin steht auf den Klippen...
„Crash“ handelt von drei Jugendlichen in der schwierigen Phase zwischen Kindheit und Erwachsensein, in der man sich unverstanden fühlt und am Leben leidet, in der man aber auch lernen muss, Verantwortung zu übernehmen.
(empfohlen für Zuschauer ab 12 Jahre)
Premiere
Weitere Termine:
10. Oktober 2009
Frau Luna
Der Mensch will hoch hinaus. Am besten gleich zum Mond. Für den jungen Erfinder Fritz Steppke kein Problem: Mit einem selbstgebauten Stratosphären-Express-Ballon wagt er mit seinen Freunden Pannecke und Lämmermeier die Reise zum Mond. Als sich Mathilde Pusebach, Steppkes Wirtin, als blinder Passagier dem Herrentrio anschließt, ist das Malheur vorprogrammiert. Groß ist die Überraschung, als sie auf dem Mond landen und erstaunt feststellen, dass der „Mann im Mond“ eine Frau ist, die alle Fäden auf dem fremden Planeten in der Hand hält und eine ziemlich schräge Mondgesellschaft regiert...
„Frau Luna“ ist eine Operette voll Situationskomik, einem Schuss Romantik und dem Traum vom Fliegen. Mit dem legendären Gassenhauer „Berliner Luft“ hat Paul Lincke darin seinen ersten „Ohrwurm“ geschaffen. Zusammen mit dem „Glühwürmchen-Idyll“ oder dem Walzer „Schlösser, die im Monde liegen“ gehören die Melodien aus „Frau Luna“ heute zu den Evergreens der klassischen Operette.
PREMIERE
4. November 2009
Schiller in 90 Minuten
Gastspiel des Theaters Furioso aus Cottbus
Ein dramatisches Theatererlebnis der schrägen Sorte. Die beiden Schauspieler Moritz Röhl und Wolfgang Gundacker zeigen „Schillers gesammelte Werke“ in 90 Minuten. Von „Maria Stuart“ über „Die Räuber“ bis zu „Kabale und Liebe“. Zwei Komödianten, elfeinhalb Dramen, ein Zeitfenster von anderthalb Stunden. Die beiden Schauspieler durchleben und durchleiden Schillers Bühnenwerke und Balladen im gnadenlosen Kampf gegen die Uhr. Erleben und erfahren Sie alles, was Sie je über Schiller wissen wollten und sich nie zu fragen trauten.
4. November 2009
Schiller in 90 Minuten
Gastspiel des Theaters Furioso aus Cottbus
Ein dramatisches Theatererlebnis der schrägen Sorte. Die beiden Schauspieler Moritz Röhl und Wolfgang Gundacker zeigen „Schillers gesammelte Werke“ in 90 Minuten. Von „Maria Stuart“ über „Die Räuber“ bis zu „Kabale und Liebe“. Zwei Komödianten, elfeinhalb Dramen, ein Zeitfenster von anderthalb Stunden. Die beiden Schauspieler durchleben und durchleiden Schillers Bühnenwerke und Balladen im gnadenlosen Kampf gegen die Uhr. Erleben und erfahren Sie alles, was Sie je über Schiller wissen wollten und sich nie zu fragen trauten.
20. November 2009
DarstellBar - Mord auf offener Bühne
von Heike Schmidt
Preis inkl. Essen
Menüfolge:
Vorspeise: Koloratur-Häppchen à la Königin der Nacht (Häppchen von Lachs und Hähnchen auf Salat), bei 15:00 Uhr-Vorstellungen: (Mocca- und Blutorangen-Petit Four), Vorsuppe: Grüße aus dem Orkus (Schaurige Tomatensuppe mit toten Augen), Hauptgericht: Doppelgesichtige Klöße in blutiger Soße mit messerscharfem Steak (Zwiebelrostbraten in Portweinsoße mit Klößen, dazu Bohnen im Speckmantel), Nachspeise: Creme Maiglöckchen (Weiße Mousse au Chocolat auf Kiwispiegel mit kandierten Blüten), bei 15:00 Uhr-Vorstellungen: Käsevariationen mit exotischen Früchten
PREMIERE
26. November 2009
Hänsel und Gretel
Uraufführung nach dem Volksmärchen „Hänsel und Gretel“ von den Brüdern Grimm
Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen hieß Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das tägliche Brot nicht mehr schaffen. Wie er sich nun abends im Bette Gedanken machte und sich vor Sorgen herumwälzte, seufzte er und sprach zu seiner Frau: Was soll nun aus uns und den Kindern werden?
Die Autorin und Schauspielerin Monika Radl hat die alte Geschichte von Hänsel und Gretel für die Uckermärkischen Bühnen neu aufgeschrieben und die Puppenspieler des Stettiner Theaters Pleciuga werden das Spiel der ubs-Schauspieler durch ihre Künste bereichern. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer ab 5 Jahre können erfahren, dass niemand in so aussichtsloser Lage ist, dass er nicht doch noch glücklich werden kann und sich keine Hexe als so raffiniert erweist, dass sie nicht doch noch überlistet werden könnte.
PREMIERE
4. Dezember 2009
Manne wird 60
Musical
Manne feiert seinen sechzigsten Geburtstag mit seiner Familie, Freunden und Bekannten zünftig in der Schrebergartenkolonie „Berliner Bär“. Die Art Familienfeier wie sie jeder kennt, der man am liebsten fernbliebe und um die man dann doch nicht herum kommt. Auf Grund der sommerlichen Hitze entfalten die alkoholischen Getränke doppelte Wirkung. Die Feier nimmt ihren Lauf und würde wie immer in familiärer Erbaulichkeit enden, wenn nicht Mannes striktes Rauchverbot im Garten, Jennys Frühgeburt, eine vom russischen Gartennachbar provozierte Familienprügelei und ein von der bekifften Öko-Gartennachbarin überfahrenes Krokodil das Familien-Idyll überschatten würden. Als dann der Besuch einer französischen Dame die Familiengeschichte auf den Kopf stellt, nimmt die Party eine Wende, zu der Manne nichts als das klassischen Goethe-Wort: „Verweile doch, du bist so schön!“ zu sagen bleibt.
Ein Musical mit viel Musik von Udo Lindenberg, Andrea Berg, Klaus Lage, Die Ärzte, Ina Müller, Wolfgang Petry, Roland Kaiser, Die Prinzen, Kylie Minoque und vielen anderen, gespielt von der Gartenpartyband takayo. Dazu viele Choreografien, die sämtliche Maulwürfe aus dem Garten vertreiben, Grillwurst, natürlich vom original Thüringer Grillmeister Horst und eine kräftige Prise Humor.
Uraufführung
5. Februar 2010
Frisierbar
Ein musikalischer Friseurbesuch – nicht nur für Damen von Sandra Pagel
In Federicos winzigem Friseurgeschäft treffen sie sich alle: die Hippen und die Kaputten, die Einsamen und die Verliebten, die Karrieristen und die Verkrachten, Männer und Frauen ... Federico pflegt seine Kundschaft hingebungsvoll. Er hat selbst für seinen nervigen Nachbarn Frank noch ein Ohr, der so gern ein Don Juan wäre und bei dem es bestenfalls zum Schwiegermuttertyp reicht. Und dabei hat Federico selbst Sorgen genug: Will ihn doch sein Vermieter aus dem Geschäft ekeln, weil Vermietertöchterchen Lene es sich in den Kopf gesetzt hat, Friseurin zu werden. Und das will Papa mit aller Macht verhindern. Da kann nur die bei Federico angestellte Bea noch helfen, die schon immer wusste, wie frau mit einem Mann umgehen muss ...
Ein komischer Abend mit skurrilen Typen und viel Musik: Das musikalische Spektrum reicht von Annett Louisan bis Trude Herr, von Bodo Wartke bis Reinhard Mey.
PREMIERE
Weitere Termine:
12. Februar 2010
Tod eines Handlungsreisenden
Schauspiel von Arthur Miller
Willy Loman ist seit Jahrzehnten ein Vertreter, der seinen Traum vom sozialen Aufstieg nicht realisieren konnte. Statt sich das einzugestehen, verschließt Willy vor allem die Augen, was seinem glorifizierten Selbstbild widerspricht. Am Ende eines arbeitsreichen Lebens, aber auch am Ende seiner physischen und psychischen Kräfte sieht Loman nur noch einen Weg: Er tötet sich, um der Familie durch die Lebensversicherung einen kleinen sozialen Aufstieg zu ermöglichen...
Arthur Millers bekanntestes Theaterstück wurde 1949 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und 1985 von Volker Schlöndorff mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle verfilmt. 1999 erhielt „Tod eines Handlungsreisenden“ als bestes Revival der Broadway-Saison den Tony Award und bewies dadurch einmal mehr seine unangefochtene Aktualität.
1. PREMIERE
3. April 2010
FAUST AUF FAUST
Ostern klassisch
Faust I samt Osterspaziergang, Gretchen und Walpurgisnacht. Und Faust II mit Homunculus und Co. Ein Spektakel voller Saft und Kraft ohne wissenschaftliche Blässe, wie es dem Geheimrat gefallen hätte. In der zweistündigen Pause zwischen den Teilen gibt es Abendessen, Osterspaziergänge, Ostereiersuchen im Park, Faust-Markt und Führungen durch die Altstadt von Schwedt.
incl. Buffet
16. April 2010
DarstellBar - Schicksal, ick erwarte dir
eine Soiree Musicale bei Fontanes
mit Menü
PREMIERE
30. April 2010
Die Feuerzangenbowle
Komödie von Heinrich Spoerl
Angesichts eines feuchtfröhlichen Abends, der den angeregten Austausch von Pennälererinnerungen mit sich bringt, gesteht der junge Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer seinen Zechbrüdern, dass er nie ein Gymnasium besucht hat. Nach einem Anfall akuten Mitleids für ein so tragisches Schicksal haben die Kollegen Zechbrüder jedoch eine glänzende Idee: „Unser Dr. Pfeiffer wird einfach inkognito als Oberprimaner nach Babenberg aufs Pennal geschickt. Da macht er sein Abitur noch mal, und zwar so, wie es sich für jemand ziemt, der dem geweihten Zirkel der Feuerzangenbowle angehört!“ Und Pfeiffer nimmt an, denn „der Einfall ist nicht ohne Reiz ... vielleicht steckt auch der Stoff zu einem Roman oder zu einem Film in der Sache ...“
PREMIERE
Weitere Termine:
17. Juni 2010
bash – stücke der letzten tage
von Neil LaBute
„Bash“ bedeutet „Party“. Und zu der lädt Autor Neil LaBute ein: Zu einer Party, an deren Rande vier Menschen ihre Geschichte erzählen. Zwischen buntem Licht und lauter Musik wirkt die Ruhe der Bar, an der sie stranden, wie das Auge eines Hurrikans: Ein junger Mann erzählt einem Wildfremden vom plötzlichen Tod seiner kleinen Tochter, die beim Mittagsschlaf unter einer Tagesdecke erstickte. Ein junges Paar schwärmt von einer Ballnacht, während der – ein paar Meter entfernt – ein Mann totgeschlagen wird. Eine junge Frau berichtet vom Tod ihres Sohnes, der aus der Beziehung eines Lehrers zu der 14jährigen stammte. – „Bash“ bedeutet auch „Schlag“. Und so enden die drei einfachen, beinahe alltäglichen Geschichten, die vor den Barbesuchern ausgebreitet werden, beinahe zufällig tödlich.
PREMIERE
25. Juni 2010
Das Wirtshaus im Spessart
Eine Räuberpistole nach Wilhelm Hauff
Erleben Sie den Goldschmied Felix, wie er mit seinem Freund, dem Zirkelschmied, durch den geheimnisvollen Spessart wandert und im einzigen Wirtshaus vor Ort Quartier bezieht. Doch nicht nur der Wald ist voller Räuber und Gespenster, auch das Wirtshaus ist nicht frei davon. Eine uralte Wirtin und ihr dämonischer Sohn bieten Rehragout an und ach! - schrie da nicht eben die Katze zum letzten Mal?! ...
Premiere
Weitere Termine:
Schauspiel