Schauspiel Premieren - Spielzeit 2004/2005 (12)

9. September 2004

Elling

von Axel Hellstenius unter Mitwirkung von Petter Næss nach dem Roman „Blutsbrüder“ von Ingvar Ambjørnsen; Regie: Olaf Hilliger
Premiere!

 

24. September 2004

So...geht´s weiter

Schauspiel mit Live-Musik
von Max Beinemann, Reinhard Simon,
Maren Rögner und Uli Schroedter;
Regie: Reinhard Simon;
Musik: takayo & Freunde


Wir sind mittendrin im legendären Straßenfest auf der „Singenden, klingenden Sonnenallee“. Wie im Bühnenstück „Sonnenallee“, das 2001 an den ubs. seine erfolgreiche Uraufführung erlebte, gibt es in dieser turbulenten Inszenierung mit dem programmatischen Namen „So... geht´s weiter“ einen musikalischen Blick zurück - diesmal in die Jahre zwischen dem IX. SED-Parteitag und der Zeit kurz nach der Wende. Wir treffen die Clique aus dem Mauerkiez wieder - in der NVA-Kaserne, auf Hochzeiten und Beerdigungen, am MuFuTi und im Arbeitsamt. Wie kommt ein Rolling-Stones-Plakat in einen Armeespind? Was macht ein Unterleutnant im Minirock? Wie bevollmächtigt war ein Abschnittsbevollmächtigter bei der Maueröffnung? Die Antworten darauf gibt es in „So... geht´s weiter“ - einer stimmungsvollen Achterbahnfahrt zwischen DDR, Wende und neuem Deutschland mit Live-Musik, rasanten Choreografien und den größten Hits der Rockmusik.
1.Premiere

 

25. November 2004

Der wundersame Zauberer der Smaragdenstadt

Ein Märchen nach L. F. Baums
„Der Zauberer von Oz“
in einer Fassung der ubs.

Stellt euch vor, ein Wirbelsturm trägt euer Haus fort und ihr landet im Wunderland. Die wunderlichen Bewohner des Phantasiereiches lieben euch sofort, denn ihr habt die böse Hexe besiegt. Sie laden euch ein, bei ihnen zu bleiben. Aber ihr habt Heimweh und wollt nach Hause.
Genau das ist einem kleinen Mädchen passiert.

Das Mädchen macht sich auf den gefährlichen und weiten Weg durch das Wunderland zum weisen Zauberer der Smaragdenstadt, der ihr helfen soll, wieder nach Hause zurückzukehren. Sie begegnet einer Vogelscheuche, die sich Verstand wünscht, einem blechernen Holzfäller, der gern ein Herz hätte und einem Löwen, der unbedingt mutiger sein möchte. Die drei begleiten das Mädchen in die smaragdene Stadt zum Zauberer, denn auch sie hoffen, dort ihre Herzenswünsche erfüllt zu bekommen.
Wollt ihr wissen, wie die Geschichte weitergeht?

Der Zauberer von Oz ist der Titelheld des ersten modernen amerikanischen Märchens, das seit über 100 Jahren Kinder in aller Welt begeistert. Die Uckermärkischen Bühnen erzählen das Märchen in der Vorweihnachtszeit für kleine und große Kinder neu.

 

3. Dezember 2004

Adam und Eva

Komödie in einem Vorspiel und drei Akten von Peter Hacks

Regie: Udo Schneider


Gott hat Adam und Eva geschaffen und ihnen ein einziges Verbot auferlegt: nicht den Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen. Wie bekannt, hat das Verbot nicht gefruchtet, und Eva, von der Schlange verführt, aß von dem Apfel. Und Adam, um nicht allein zu bleiben im Garten Eden, tat es ihr nach.

Doch was bisher nicht ruchbar werden durfte: all dies geschah nach dem Willen Gottes und entsprach von Anfang an seinem Plan, ein Ebenbild seiner selbst zu schaffen. Der Mensch sollte ihm gleichen und musste also selbst seinen Weg sich wählen und wählen können und dazu frei sein.

Peter Hacks, im vergangenen Sommer 75jährig verstorben, erzählte die Geschichte des Sündenfalls als Komödie der Menschwerdung und interpretierte auf höchst amüsante Weise den Sündenfall zum entscheidenden Fortschrittsmoment der humanhistorischen Entwicklung um.
1.Premiere

 

30. Dezember 2004

Live is Life II – The Best of Alles

Revue von Reinhard Simon, Max Beinemann, Maren Rögner und Uli Schroedter

Regie: Reinhard Simon


„Mensch, Leute, det kann doch noch nich allet jewesen sein!” – rief Helga „Henne“ Hahnemann am Ende ihrer himmlischen Show „Live is Life“ ins Publikum. Recht hat sie, meinen auch wir und denken, dass die Revue, die 1996 an den ubs. zur Uraufführung kam und seither mehr als 10.000 Zuschauer hatte, eine Fortsetzung verdient hat. Die Hahnemann hat noch so viel zu quasseln und zu singen und lädt sich dazu ganz besondere Gäste ein: die Stars und Sternchen aus den Rock- und Schlagerrevuen der ubs. von „Thank you for the music“, über „Bahnhof Friedrichstraße“ bis zu „Let´s talk about“. Und natürlich einige ihrer Himmelsgäste aus „Live is life“. Freuen Sie sich auf „Hennes“ Show mit alten Bekannten, vielen neuen Titeln und natürlich „Topp Musike“ mit „takayo“ & Co.
Uraufführung

 

25. Februar 2005

Kabale und Liebe

Ein bürgerliches Trauerspiel
von Friedrich Schiller

Regie: Gösta Knothe


Der Stadtmusikant Miller liebt seine Tochter. Seine Frau liebt ihren Traum vom sozialen Aufstieg. Die Tochter Luise liebt Ferdinand. Ferdinand, der Sohn des Präsidenten von Walter, liebt Luise. Lady Milford, die Mätresse des Herzogs, liebt Ferdinand. Wurm, Sekretär des Präsidenten, liebt Luise. Präsident von Walter liebt die Macht ... und ordnet eben deshalb die Heirat seines Sohnes mit der Milford an. Als Ferdinand gegen diese Vereinnahmung seiner Person und seines ehrlichen Gefühls aufbegehrt, intrigiert sein Vater mit aller ihm zur Verfügung stehenden Rücksichtslosigkeit gegen den eigenen Sohn, um dessen unstandesgemäße und den hochfliegenden Plänen des Präsidenten im Weg stehende Liebe zu Luise zu zerstören.

Ich bekenne es freimütig, ich glaube an die Wirklichkeit einer uneigennützigen Liebe. Ich bin verloren, wenn sie nicht ist; ich gebe die Gottheit auf, die Unsterblichkeit und die Tugend. Ich habe keinen Beweis für diese Hoffnungen mehr übrig, wenn ich aufhöre, an die Liebe zu glauben.
Friedrich Schiller, 1786
Premiere!

Weitere Termine: 27. Oktober 2011 / 27. Oktober 2011 / 25. Januar 2012 / 25. Januar 2012

 

26. März 2005

Faust auf Faust

FAUST I + FAUST II komplett


"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche.
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück ..."


Wir laden Sie ein zu einem besonderen Osterspaziergang!


Erleben Sie von 14 Uhr bis 17 Uhr FAUST - Der Tragödie erster Teil
und
von 19 Uhr bis 21.45 Uhr FAUST - Der Tragödie zweiter Teil.


In der Pause sorgen wir für Ihr leibliches Wohl und laden Sie zu einem Spaziergang durch den künftigen Europäischen Hugenottenpark ein.

 

15. April 2005

Herbstzeitlose

Komödie von Andreas Fritjof


Eigentlich geht es Agnes, Leopold und Alexander trotz ihrer 70 Lenze richtig gut. Materielle Sorgen haben sie keine und ihre Senioren-WG funktioniert im Großen und Ganzen auch.
Dann aber verliebt sich Alexander bis über beide Ohren in die verheiratete Mimi und als er die Angebetete seinen Mitbewohnern vorstellen will, muss diese ihm Ungeheuerliches beichten: Zum 50. Hochzeitstag hat sie ihrem Ehemann drei von Alexanders Viagra in einen Drink gemischt. Das hat ihn zwar zum „wilden Stier“ gemacht, aber die heftige Aufwallung an Lust musste er mit dem Leben bezahlen. Da der seelige Mann seiner Mimi nicht nur ein Haus, sondern auch eine ertragreiche Lebensversicherung hinterlässt, ruft das die Polizei auf den Plan. Weder von der Lebensversicherung noch von dem Verhältnis ihres Verblichenen mit einer Dame aus Agnes` Fitnessgruppe will Mimi auch nur das Geringste gewusst haben und so zieht sie zu ihrem Alexander in die flotte Rentner-WG, in der alsbald Mimis 70. Geburtstag gefeiert wird. Als Leopold endlich den Mut findet, Agnes seine Zuneigung zu offenbaren, könnte das Glück der vier lebenslustigen Senioren perfekt sein. Wenn nicht wieder dieser Inspektor mit neuen Erkenntnissen auftauchen würde..........
1.PREMIERE

 

20. April 2005

Was heißt´n hier Liebe?

WAS HEISST HIER LIEBE entstand in den Jahren 1974-76 in kollektiver Arbeit der Westberliner Theatergruppe ROTE GRÜTZE, wurde und wird mir großem Erfolg von vielen Theatern im In- und Ausland nachgespielt und trifft nach wie vor auf reges Interesse von Jugendlichen und Erwachsenen. Nicht das Thema Aufklärung in Sachen Liebe und Sexualität allein erklären die überaus starke Resonanz des Publikums. Vielmehr die genauen Recherchen, die zur Realisierung des Projektes führten und die damit verbundene, sehr intime Kenntnis der Konflikte, Probleme, Umgangsformen und Lebensweise der heranwachsenden Jugendlichen und die witzige, spektakelhafte aber auch sehr sensible Form, die darüber hinaus möglichst jede belehrende Distanz zwischen Zuschauern und Spielern niederreißt und fast so intim wie ein Campingwochenende zwischen wirklich guten Freunden daherkommt, machen den großen Reiz dieser Spielvorlage aus.
PREMIERE anschließend Premierenfeier mit Disco

 

22. April 2005

Top Secret

Revue von Max Beinemann, Reinhard Simon, Maren Rögner und Uli Schroedter
Regie: Reinhard Simon
Keine Uraufführung an diesem Haus ist so geheimgehalten worden wie diese.
Und geheimnisvoll geht es auch zu in dieser achten Revue der ubs. Es geht um den wohl größten Kunstraub aller Zeiten. Ein geheimnisvoller Dr. Robert hat die populärsten BEATLES-SONGS vom Musikmarkt gestohlen. Zwischen Zirkus und Irrenhaus werden „Lady Madonna“ und „Lovely Rita“ wie Marionetten vorgeführt. Doch sie erkennen das Spiel und drehen den Spieß um... Der Schluss ist – top secret!


Eine turbulente Beatles-Revue mit den Top-Hits der legendären Band, für junge und junggebliebene Beatles-Fans und alle, die es werden wollen.


Uraufführung 1.PREMIERE

 

28. Mai 2005

Wie Gott in Frankreich

Das Leben der Hugenotten in Szenen und Liedern

Buch von Max Beinemann

Regie: Ernstgeorg Hering


Baguette und Wein, Stoffe und Strümpfe, Handwerk und Traditionen brachten die französischen Glaubensflüchtlinge, die Hugenotten, mit in ihre Exilländer. Dazu gehörten auch Brandenburg-Preußen und die Uckermark. Viele dieser Spuren lassen sich hier noch heute finden – in der Sprache, in der Küche, im Garten. Das Programm beleuchtet in Liedern, Texten und Spielszenen das Leben der Hugenotten und setzt damit die erfolgreiche Produktion „Wer weiß, wie´s mit uns weitergeht – Hugenotten in Deutschland“ fort.

 

3. Juni 2005

Parkfestspiele 2005 - Ritter Runkel und die Digedags in Venedig

Ein Stück von Martin Verges

Mit der Musik von Arnold Fritzsch

Nachdem Ritter Runkel und seine Knappen im vorigen Sommer die Kuckucksburg und die Herzen der Zuschauer gleichermaßen im Sturm erobert haben, ziehen sie in diesem Jahr zu neuen Abenteuern nach Venedig. Dort übersteht Runkel nur mit Hilfe seiner Knappen das Duell mit dem wilden Cavaliere di Carotti und wird vom Dogen beinahe um das versprochene Burgenschiff betrogen, dass er dann aus Geldnot an den berühmten Venezianischen Karneval vermieten muss. Das bunte Karnevalstreiben bringt ihm aber auch kein Glück – er und seine Knappen werden gekidnappt. Runkel muss sich als Stierkämpfer verdingen, doch dieser Ausflug ins wahrlich nicht ritterliche Gewerbe scheitert jämmerlich und so findet er sich mit seinem Knappen schließlich als Gefangene auf einer Galeere wieder.
Runkel wäre aber nicht Runkel, wenn er nicht mit Glück und Knappen einen Ausweg finden würde.....


Premiere!