das sonnensegel ist die zeitung des 14. schultheaterfestes!
Wenn ein Mozart im Miniformat selbst seine Zauberflöte moderiert, dann erstrahlt die Oper aus dem Jahre 1791 in völlig neuem Glanze.
Die Neigungsgruppe Musiktheater der Erich-Kästner-Grundschule Schwedt zeigte unter der Leitung von Delia Last eine niedliche Version der Liebesgeschichte um Tamino und Pamina.
Diese beiden können einfach nicht zueinander finden, weil die Königin der Nacht finstere Pläne spinnt. Mit Hilfe des quirligen Vogelfängers Papageno und einer magischen Zauberflöte gelingt es dem Prinzen Tamino schließlich doch noch, alles Böse zu besiegen und alle Prüfungen zu bestehen, um sich und seiner Prinzessin zu einem glücklichen Ende zu verhelfen.
In der frischen Inszenierung der 5.- und 6.-Klässler bekam jeder seinen großen Auftritt- ob nun die holde Prinzessin oder die garstige Königin.
Mit kleinen Playback-Einlagen aus dem Werk des Musikvirtuosen lockerten die Kinder das Schauspiel auf, auch wenn es dabei leider etwas an Enthusiasmus fehlte. Dennoch hat man die Mühe, die die Schüler in den 1,5 Jahren Übungszeit investierten, deutlich gesehen.
Die von Delia Last für die Bühne umgearbeitete Aufführung begeisterte vor allem die kleinen Zuschauer und sorgte für eine gelungene halbe Stunde bunter Unterhaltung.
Bettina Schmidt
Im schwach besuchten Workshop unter der Leitung des Theaterpädagogen und Regisseurs der mobilen Inszenierung „Die Suche nach dem Glück“, Armin Beber, setzten sich die Teilnehmer hauptsächlich mit dem Raum und Dingen im Raum auseinander.
Nach einigen Aufwärmübungen für den Geist gingen Teilnehmer dazu über, die Gegenstände, welche extra für den Workshop im Raum verteilt wurden, zu entdecken und den Raum durch das Bewegen und Umstellen der Gegenstände zu verändern. Es wurde über die Wirkung der Dinge gesprochen und kleine szenische Spiele wurden gemacht. Auch zu lachen gab es dabei viel. Dies konnte jedoch nicht über das fehlende Konzept des Kurses hinwegtäuschen. Viele Übungen konnten die Teilnehmer nicht wirklich mitreißen.
Dennoch ist die Grundidee, über Dinge, die einen alltäglich umgeben, neu nachzudenken, ein interessanter Ansatz für einen solchen Workshop.
Anna
Besonders viele Lacher erntete die Gruppe der Aktiven Naturschule Templin. Die Kinder von der 2. bis zur 5. Klasse waren hoch erfreut darüber, reisten sie doch mit einem Programm an, dass aus Tanz, Clownerie und Akrobatik bestand. Diese ganz andere Vorstellung an den Schultheatertagen verlangte den Darstellern viel Mut und Gleichgewichtssinn ab sowie Vertrauen in einander. Pyramiden bauten sie aus ihren Körpern, sprangen auf hohe Bälle und blieben darauf stehen, als wenn es eine Kleinigkeit wäre. So jonglierten sie dabei, ließen einen Reifen um das Becken kreisen oder sprangen sogar auf dem Ball herum. Rollen durch hoch gehaltene Reifen und Quitschenasen waren auch mit von der Partie.
Diesen faszinierenden Zirkus-Unterricht haben die Kinder bereits seit 2 Jahren und doch entstand die Choreographie erst eine Woche vor ihrem Auftritt in Schwedt. Hochachtung auch davor, dass sie nur 3 Tage vorher Mitglieder auswechseln mussten, weil diese nicht mit nach Schwedt reisen konnten.
Eine tolle Truppe, die ein wunderschönes, unterhaltendes und spannendes Programm ablieferte. Und da sie mit die Jüngsten waren, können wir nur hoffen, sie noch oft herzlich begrüßen zu dürfen!
Laura
Morgens um zehn Uhr dreißig begann sie, die erste Stunde für den von Mobbing geplagten Jürgen, gespielt von Peter-Benjamin Eichhorn (Uckermärkische Bühnen Schwedt). Noch nie zuvor war Jürgen in dieser Klasse gewesen und doch schien er zu wissen, dass auch dieses Mal er wieder das Opfer sein wird. Er war sich wohl so sicher, dass er sich gleich als Opfer anbot. Er provozierte, wenn auch mehr flehend als mutig. Er gebe seinen neuen Mitschülern 5 von 45 Minuten, damit sie ihn so richtig fertig machen können, aber dafür möchte er die restlichen 40 Minuten seine Ruhe haben, erklärte er. Zu Beginn verwundert, warum sich Jürgen als Opfer anbietet, versteht der Zuschauer im Laufe des Stückes, dass er es gar nicht anders gewöhnt ist, dass er immer schon das Opfer war. Er litt darunter, aber sein Selbstwertgefühl ließ es nicht zu, dass er sich als normaler Schüler, frei von Angriffen seiner Mitschüler, sehen oder fühlen konnte. Er wusste, auch hier wird er ein Opfer ablösen, um selbst das Opfer zu sein, denn „das war bisher an jeder Schule so“.
In einer realistischen Umgebung und mit viel Einfühlungsvermögen vermag es Peter-Benjamin Eichhorn, die Figur des Jürgen überzeugend darzustellen. Es entsteht eine aufschlussreiche Inszenierung, die Einblicke in die Seele eines Mobbingopfers gewährt und zugleich klar macht, dass jeder von uns zu einem werden kann.
Sophie Müller
Nicht aus der Konserve sondern selbst gespielt wurde die Musik im Kindermusical „Der Rattenfänger von Hameln“ der Uckermärkischen Musik- und Kunstschule. Wunderschöne Geigen- und Klaviermusik erklang zu tollen Kindergesängen, die jeden Zuschauer nur begeistern konnten.
Die kleinen Schauspieltalente hatten Einiges zu tun. In einem selbstgemalten Hameln, das voller liebevoller Details steckte, mussten sie singen, tanzen und Instrumente spielen. Dabei bewiesen die Kinder wahrhafte Multitasking-Fähigkeiten. Denn manch einer übernahm nicht nur die Rolle eines braven Bürgers, sondern sorgte ganz nebenbei auch noch für die schöne Livemusik. So gelang es, die lehrreiche Geschichte um einen mysteriösen Gaukler aufzufrischen und gleichzeitig selbst die Aufmerksamkeit der Kleinsten die ganze Zeit zu fesseln.
In durchaus authentischen Kostümen bewiesen die Jungschauspieler wahrhafte Freude am Bühnenleben. Die aufwändige Inszenierung unter der Leitung von Dorothea Janowski kann sich durchaus mit den Stücken der Großen messen, denn die gelungene Instrumental- und Vokalmusik der niedlichen Knirpse ließ jeden noch so kritischen Beobachter dahinschmelzen.
Bettina Schmidt
Ein besonders schönes Schauspiel des epischen Theaters zeigte uns eine 11. Klasse aus Frankfurt, die im Rahmen ihrer DS-Arbeit zum „Jungen Theater Frankfurt“ gehören. Sie spielten „Der kaukasische Kreidekreis“ von Brecht in einer gekürzten Fassung.
Nach nur drei Monaten Probenzeit trat die Gruppe in Schwedt auf, und das bereits zum zweiten Mal. Man kann die starke Bühnenpräsenz der Schüler nur loben. Sie überzeugten mit Einfallsreichtum im Spiel miteinander sowie im Umgang mit den Requisiten. So bauten sie eine Brücke aus Körpern und Stöcken, die wirklich betreten wurde. Durch Veränderung der Kleidung schlüpften sie in eine neue Rolle des Stücks und diejenigen, die in einem Bild nicht mitspielten, gestalteten den Hintergrund durch Geräusche oder als lebende Requisiten. Aufgelockert wurde der „schwere Schulstoff“ auch durch Gesang und das Spiel der Violine. Eine Sprecherin führte die Zuschauer durch das Stück und machte begreiflich, was während der Übergänge im Stück passierte. Somit blieb das Schauspiel auch für den verständlich, der das Werk Brechts noch nicht selbst gelesen hatte.
Laura
Schüler einer 11. Klasse aus Frankfurt (Oder) zeigten am Mittwoch in einer kurzweiligen Stunde auf der Hinterbühne Brechts „Kaukasischen Kreidekreis“. Im anschließenden Aufführungsgespräch erzählten die Dreizehn, dass sie erst seit einem knappen Jahr Theater machen und sich in den ersten Monaten des Schuljahres deshalb mit der Bühne und ihren eigenen Mitteln - Stimme und Körper - vertraut gemacht haben, bevor sie mit der konkreten Arbeit am Stück begannen. „Wir mussten erst einmal auf Theater eingestimmt werden.“ Aber das ist Lehrer und Spielleiter Frank Radüg hervorragend gelungen. Mit dieser Arbeit haben seine Darsteller, die sich vor der Vorstellung in Schwedt - ihrer dritten - unter einem enormen Erwartungsdruck fühlten, bewiesen, dass „DS“ nicht heißen muss, sich von vornherein mit weniger zufrieden zu geben, sich hinter Arbeitsgemeinschaften und Amateurtheatern zu verstecken, die - aber auch nur vielleicht - bessere Arbeitsbedingungen haben. Denn mit zu wenig Zeit, weiteren Verpflichtungen der Darsteller und ungenügenden äußeren Bedingungen haben die meisten Gruppen, die in den letzten Tagen auf den Schwedter Bühnen standen, zu kämpfen. Aber dieser Frankfurter DS-Kurs - und nicht nur er! - hat bewiesen, wieviel möglich ist, wenn alle Beteiligten bereit sind zu arbeiten und alle vor allem eines wollen: eine gute Vorstellung spielen.
S.P.
„Grünliche Dämmerung, nach oben zu lichter, nach unten zu dunkler. Die Höhe ist von wogendem Gewässer erfüllt [...]“ Mit Auszügen aus dem Original „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner begann das Theater am Weinberg Kleinmachnow seine Inszenierung „Der Ring“. Die Geschichte ist an die Geschichte des Ringes des Nibelungen angelehnt und war leider noch nicht in vollständiger Fassung zu sehen.
Anders als bei Richard Wagner dauerte die Vorstellung jedoch keine 15 Stunden, sondern lediglich 45 Minuten. In dieser Zeit erzählten die Sechst- und Achtklässler den Weg Siegfrieds und des Ringes vom Ringdiebstahl durch Alberich bis zur Begegnung des Helden mit der burgundischen Königstochter Kriemhild auf ganz ungewöhnliche Art und Weise.
Nach dem eher klassischen Einstieg wurde der Zuschauer von der sehr modernen Auslegung des Stückes überrascht. Siegfried erwies sich als jugendlicher Held mit ebenjenen Problemen eines Jugendlichen.
Und auch die anderen Darsteller wirkten in einfallsreicher, moderner Kostümierung alles andere als verstaubt. Dieser Eindruck wurde durch die frechen Texte mit zahlreichen aktuellen Bezügen noch verstärkt.
So wurde beispielsweise über den Ring gesagt: „Wenn er ihn nicht mehr haben will, kann er ihn ja bei eBay versteigern.“
Unterstützt wurde das Ganze durch Klavierbegleitung und das überzeugende Spiel der jungen Leute, welches das Publikum geradezu mitriss. Mit ihrer Arbeit haben die 16 Akteure der Theater AG aus Kleinmachnow es geschafft, trockenes deutsches Sagengut in amüsanten Theaterspaß zu verwandeln.
Anna
Der DS-Kurs der elften Klasse des Schwedter Gauß-Gymnasiums machte Schillers Ballade „Die Bürgschaft“ zu ihrem Thema. Damon versucht in diesem Gedicht sein Land von dem Tyrannen Dionys zu befreien. Er will ihn erdolchen, wird jedoch von Dionys‘ Wächtern davon abgehalten und soll gehängt werden. Da er seine Schwester noch vor seinem Tod vermählen möchte, lässt er seinen Freund als Bürgen beim König, der, sollte Damon nicht zurückkommen, an dessen Stelle gehängt wird.
Die Gruppe versuchte, sich von der Balladenform zu lösen und eine neue dramatische Form zu finden. Trotzdem blieben auch Originaltexte von Schiller erhalten, die durch eigene ergänzt wurden. Auf einer fast leeren Bühne begann das Stück mit Standbildern, die durch Spots in Szene gesetzt wurden, um dann wieder im Dunkel zu verschwinden. Zwischen den einzelnen Szenen wurde durch passende Musik übergeleitet, unter anderem mit Musik von Carl Orff. Die Wahl der Musikstücke war sehr gelungen. Schön war auch die Darstellung von Wasser und Hitze innerhalb des Stückes. Durch blaues oder rotes Licht wurde die Bühne in die passenden Farben getaucht und mit Hilfe von Tüchern das Wasser oder die Sonne tanzend dargestellt. Besonders ansehnlich war der kurze Spitzentanz zur Demonstration eines kühlen und erfrischenden Baches. Obwohl der DS-Kurs sehr groß war, haben die Schüler eine gute Möglichkeit gefunden Schillers Ballade eine neue Form zu geben und zu spielen.
Sophie Müller
Kann ein Soldat auch Mensch sein? Was macht dieser Mensch? Wie fühlt er?
In „Soldat Mensch“ schafft es das Theater Frankfurt unter Leitung von Frank Radüg sich auf eindrucksvolle Weise in den Menschen und Soldaten Andreas hineinzuspielen.
Selbst wenn Andreas aus dem Krieg heimkehrt, lässt ihn das durch Drill und Disziplin geregelte Soldatenleben nicht los. Seine Freundin Constanze ist dabei hin und her gerissen zwischen Bewunderung für den Mann in Uniform und Entsetzen über den bis ins Privatleben reichenden Militarismus.
Die Beziehung der Beiden ist ein Wechselbad der Gefühle, das von den Akteuren mit viel Körpereinsatz dargestellt wird. Mal sind sie zärtlich zueinander, mal sprechen sie in soldatischem Ton.
Die Musik von Klavier und Bassgitarre führt mit durch das Auf und Ab der Gefühle und dazu vollführen die Darsteller tanzartige Bewegungen.
Nachdem Andreas jedoch vom Militärdienst entlassen wird, ist es aus zwischen ihm und Constanze. Für Andreas ist klar: „Es muss aufhören, du musst aufhören Soldat zu sein.“ Aber es gelingt ihm nicht. Weder Constanze noch seine Mutter noch die Beamtin auf dem Arbeitsamt versuchen, ihm ernsthaft zu helfen, so dass er schließlich den Freitod wählt.
Doch seine Umwelt will und kann von diesen Vorgängen nichts mitbekommen. Diese Umwelt, die anderen Menschen, werden in diesem Theaterstück durch eine Frau, die die ganze Zeit an einem schön gedeckten Tisch sitzt und isst, repräsentiert.
Es ist eine sehr gelungene Darstellung, die nur noch von der schauspielerischen Leistung der Hauptdarstellerin übertroffen wird. Sie spielt insgesamt drei Rollen: die der Constanze, der Mutter und die der Beamtin auf dem Arbeitsamt.
„Soldat Mensch“ ist ein äußerst gelungenes Stück des Frankfurter Theaters, welches keinen Zweifel daran lässt, dass Krieg kein Spiel ist.
Anna
Was passiert, wenn der Böse Wolf keine Lust mehr hat, böse zu sein, sondern viel lieber auf die wöchentlich stattfindenden Partys bei Schneewittchen und den sieben Zwergen gehen will? Alle Märchenwaldfiguren sind stets eingeladen, nur er nicht. Woran das wohl liegen mag? Doch nicht etwa, weil er so böse ist und stinkt? Aber anstatt in Depressionen zu versinken, beschließt der Wolf, ganz selbstkritisch, etwas zu ändern und auch mal eine gute Tat zu vollbringen. Er beschließt, Rotkäppchen einen Gefallen zu tun, indem er Hänsel und Gretel aus den Fängen der Swingerclubbesitzerin in Gestalt der Hexe befreit. Dabei schlägt er sich durch allerlei Gefahren, z.B. muss er dem Jäger als Drogenfahnder entkommen oder den Besen der Hexe manipulieren, um sie abzulenken. Am Ende, wie es so üblich ist in einem Märchen, geht dann doch alles gut aus. Hänsel und Gretel werden befreit, der Wolf darf mit auf die Party und auch der Prinz muss nicht die Prinzessin heiraten, sondern bekommt seinen Hänsel. Und so sind alle am Ende glücklich.
Der Theatergruppe der Berufsfachschule Angermünde ist es gelungen, einen Mix aus vielen Märchen zusammenzustellen und mit einem derben „18 und älter“-Humor zu versehen, so dass ein kurzweiliger Spaß entstand, zu dem auch die oftmals improvisierten Texte passten. Man merkte den Schauspielern, die sich extra nochmals für die Aufführung zusammenrauften, die Freude am Spielen an und diese übertrug sich auch auf das Publikum. Und obwohl einige Schauspieler an einigen Stellen leider nicht gut zu verstehen waren, was sicher auch an der Akustik der Hinterbühne liegen mochte, tat dies dem Spaß an diesem Stück keinen Abbruch.
Melanie
Wenn die letzte U-Bahn mit den unterschiedlichsten Typen besetzt ist, dann bleibt es, zumindest in einem Theaterstück, nicht aus, dass da etwas passiert, zwischen und mit den Menschen. Kurioses und Bedrohliches, Lustiges und Mutiges. Diese Begegnungen können aber auch zu einem Thriller werden, zu einem kleinen Kriminalstück. Wenn Nazis auf Türken treffen oder ein Säufer auf eine Frau mit einem Koffer voller Geld. Und so offensichtlich die Situationen auch scheinen mögen, so überraschend ist die Auflösung: Das blonde Nazi-Mädel beginnt etwas mit dem Türken und der Säufer bekommt den Koffer voller Geld.
Soweit, so spannend. Der Kurs DS Klasse 12 der Talsand-Gesamtschule Schwedt hatte vor dieser Aufführung mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen: Umbesetzungen waren die größten. Dank der Hilfe von Schülern der 11ten und 13ten Klassen konnte aber das Stück doch zu den Schultheatertagen gespielt werden. Und das doch sehr gut, wobei besonders die Tatsache erwähnt werden muss, dass in diesem Stück deutsche und polnische Schüler zusammen auf der Bühne standen. Das gibt dieser Inszenierung das gewisse Etwas: Es ist schon interessant zu hören, wenn die Nazis in Deutsch mit polnischem Akzent auf den Türken einreden. Da bekommt alles eine andere Dimension. Überhaupt ist es immer wieder schön, diese Sprache auf der Bühne zu hören. Schade nur, dass es gerade in unserer Grenzregion zu selten vorkommt.
Trotz allem hätte das Stück, das ja ein Thriller sein sollte, etwas mehr Tempo gebraucht, hätte man die Stärken eines Thrillers mehr beachten müssen. So blieb leider die Spannung etwas auf der Strecke und der Titel „Fahrt in die Hölle“ entsprach nicht ganz dem, was gezeigt wurde. Aber unterm Strich eine gelungene Inszenierung von einer Schule, die uns sicher in den nächsten Jahren noch manche Überraschung bescheren wird.
Roy Blacha
Liebe LeserInnen,
in den vergangen Tagen haben fleißige SchülerInnen, Roy Blacha und meine Kollegin Sandra Pagel jede Vorstellung des 14. Schultheaterfestes verfolgt, um einige ihrer ganz subjektiven Eindrücke in unserem SONNENSEGEL wiederzugeben. Ihnen gebührt an dieser Stelle zuerst mein Dank.
Auch ich hatte mannigfaltige Eindrücke, die mir die Gewissheit geben, dass es sich gelohnt hat, dieses Fest an den Uckermärkischen Bühnen zu organisieren.
Im nächsten Jahr gibt es ein kleines Jubiläum: Ein 15. Schultheaterfest!
Ich lade herzlich vom 7.-10. Juli 2008 ein und nicht nur Spielgruppen, sondern auch die ehemaligen Spieler und Spielleiter! Neue Ideen sind gefragt!
Nun bleibt mir nur noch, allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen DANKE! zu sagen und euch zu bitten, auch eure ganz persönlichen Eindrücke auf unserer wunderbaren Webseite www.theater-schwedt.de wiederzugeben.
Bleibt schön theaterneugierig!
Eure Waltraud Bartsch