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DANKESCHÖN |
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Liebe LeserInnen,
in den vergangen Tagen haben fleißige SchülerInnen
jede Vorstellung des 12. Schultheaterfestes verfolgt,
um einige ihrer ganz subjektiven Eindrücke in unserem
sonnensegel wiederzugeben. Auch ich hatte mannigfaltige
Eindrücke, die mir die Gewissheit geben, dass es
sich gelohnt hat, ein solches Fest an den Uckermärkischen
Bühnen Schwedt zu organisieren.
Mir bleibt nur noch, allen Mitwirkenden vor und hinter
den Kulissen DANKE! zu sagen und euch zu bitten, auch
eure Eindrücke auf unserer wunderbaren Website
www.theater-schwedt.de
wiederzugeben.
Keine Frage, auch im nächsten Jahr wird es ein
Fest geben. Bitte vormerken: 13. Schultheaterfest
vom 26.-29. Juni 2006!
Schöne Ferien!
Eure Waltraud Bartsch
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Workshop - Der Körper als zentrales Organ
in der dramatischen Bewegung
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Der Körper
spielte bei diesem Workshop wirklich eine große
Rolle. Nachdem wir einige Zeit über die Bühne
der „Hinterbühne“ rannten und die Ansage
„Wir trinken jetzt die nächsten zwei Stunden
nichts!“ kam, wären wohl einige gern wieder
gegangen. Doch es blieben alle und das sollten sie auch
nicht bereuen.

Verschiedene Übungen, die die Muskeln und das Gleichgewicht
fördern sollten und forderten, wurden unter der
Anleitung des Theaterpädagogen Frank Radüg
durchgeführt.
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Wir versetzten uns in die Lage unserer Eltern und Großeltern,
wenn sie andere Leute begrüßen, machten Tierlaute,
trugen uns gegenseitig durch die Gegend, sprangen uns
an ... Frank Radüg beobachtete genau, was wir taten
und sagte uns, wenn etwas nicht ganz aufging, wie wir
es besser machen sollten. Ein anderes, bewussteres Körpergefühl
sollte geschaffen werden. Nach den zwei Stunden waren
wir alle fertig, aber zufrieden. Es waren zwei anstrengende,
aber schöne Stunden.
J.S. & E.R.
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Die sanfte Guillotine
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Märchen
einmal anders, das präsentierten am Donnerstag um
17.30 Uhr die Schüler des DS-Kurses der Klasse 12
aus Gartz. Ob nun Schneewittchen von ihren Zwergen auf
den Strich geschickt wird oder Hänsel in seiner Zigarettensucht
nicht mehr weiter weiß, das Verfolgen der einzelnen
Szenen machte den Zuschauern mächtigen Spaß.
Die anregende Märchenkomödie wurde von den größtenteils
polnischen Darstellern mit einer beachtlichen sprachlichen
Leistung auf die Bühne gebracht, was vom Publikum
mit positiver Resonanz belohnt wurde. Untermalt wurde
das Stück von beeindruckenden Gesangseinlagen und
viel Witz. Inhaltlich wurden die Missstände der Monarchie,
Prostitution oder der Generationskonflikt angesprochen,
denn es ging darum, dass Hänsel, Schneewittchen,
Rotkäppchen und der Froschkönig den lustwandelnden
Monarchen stürzen wollten, weil dieser die Steuern
immer wieder anhob. Die Schauspieler haben mit viel Freude
am Spiel und großer Mühe eine tolle Leistung
erbracht. Im anschließenden Aufführungsgespräch
erfuhr man, dass die Schüler sich bei den Proben
die größte Mühe gegeben haben und man
merkte auch, dass die sprachlichen Probleme mit Bravour
gemeistert wurden. Leider war die diesjährige Vorstellung
die letzte der Gartzer Schule, weil diese im nächsten
Jahr keine Oberstufe mehr haben wird, doch ihren letzten
Auftritt vollbrachten die Darsteller mit einer beeindruckenden,
humorvollen Leistung, die das Publikum begeisterte.
Alexander Behm |
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Das Beste zum Schluss!
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Was soll man kritisieren, wenn es kaum etwas am DS-Kurs
des Schwedter Gauß-Gymnasiums zu kritisieren gibt?
Die Schüler der 12. Klasse waren glänzend
aufgelegt, als sie „Lady Windermeres Fächer“
von Oscar Wilde zum Abschluss des 12. Schultheaterfestes
unter der Leitung von Simone Grieger auf die Bühne
brachten.
Anlässlich des Geburtstages von Lady Windermere
taucht in der feinen Londoner Gesellschaft die geheimnisvolle
Mrs. Erlynne auf, die für viele amüsante Verwicklungen
sorgt.
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Mit viel Humor
und Situationskomik zeigen die Akteure die in der Komödie
enthaltenen Erkenntnisse über Männer und Frauen
auf: „Sind denn alle Männer schlecht? –
Ja, alle. Sie werden älter, aber nicht besser.“
Auch die Musik war perfekt auf das Stück abgestimmt
und so amüsierte beispielsweise Roxettes „The
Look“ die Zuschauer, die schon zu Beginn durch
das interessante Vorspiel auf Oscar Wildes Stück
eingestimmt wurden. Es ist kaum zu glauben, dass der
Kurs erst seit Anfang diesen Jahres an dem Schauspiel
gearbeitet hat. Zwischenfälle überspielten
sie professionell, die Raumaufteilung und die Mimik
der Schauspieler hätten nicht besser sein können.
Dass sie ab und zu mit dem Rücken zum Publikum
spielten und kleine Textfehler dabei waren, verzeiht
man dem Ensemble sofort. Und tanzen können sie
auch noch!
Oscar Wilde war die beste Wahl, die der Kurs treffen
konnte, denn eine seiner Ansichten trifft auch auf die
Schüler zu: „Ich liebe es, Theater zu spielen.
Es ist so viel realistischer als das wirkliche Leben.“
Macht weiter so, für die kurze Probenzeit wart
ihr großartig!
Janine Heller

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Ärzte wider Willen
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Drei Bankräuber landen
auf der Flucht vor der Polizei in einer Tierarztpraxis;
als die ersten Patienten zur Sprechstunde erscheinen,
werden sie - um ihre Tarnung nicht zu gefährden
- zu „Ärzten wider Willen“.
Der DS-Kurs der 12. Klasse des Schwedter Oberstufenzentrums
hat dieses kleine absurd-komische Stück zu Beginn
des Schuljahres aus freien Improvisationen entwickelt.
Die Schüler haben es sich offensichtlich nicht
leicht gemacht, als sie sich nicht nur für einen
eigenen Text, sondern auch für das komische Fach
entschieden. Im Rahmen der Schultheatertage hatten sie
im intimen theater am Donnerstagmorgen ihre Premiere.
Im Publikum saßen auch etliche Mitschüler,
die das Ensemble nach Kräften unterstützten:
durch Szenenapplaus und begeisterte Reaktionen an den
entsprechenden Stellen. Die zuschauenden Mitschüler
gaben im anschließenden Aufführungsgespräch
denn auch zu, dass es für sie gewiß noch
komischer war, als für jemanden, der die Darsteller
nicht persönlich kennt. Deren Spielfreude und Vergnügen
an den entwickelten Gags spürte allerdings auch
das „normale“ Publikum; manches Mal ließen
sich die Schüler auf der Bühne jedoch noch
vom Zuschauergelächter anstecken. Jeder von ihnen
hatte ein ganz bestimmte Macke kultiviert, um auf dieser
Grundlage seine Figur aufzubauen. Besonders gelungen
ist dies Martin Kolbe als russischstämmigem Gaunerarzt.
Doch insgesamt zeigte sich der DS-Kurs als durchaus
homogenes Ensemble, was mit kräftigem Schlußapplaus
und ermunternden Zurufen honoriert wurde.
S.P.
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Ein Seelenspiegel in die Welt einer Jugendlichen?
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| Das in Eigenregie
von der Schülerin Jana Fitzner geschriebene Stück
erlebte an den ubs. seine zweite Aufführung. Der
Zuschauer erlebt auf der dunkel ausgeleuchteten Bühne
eine mystische Szene von sieben schwarzen Gestalten,
deren Blicke und Worte auf ein Bett gerichtet sind.
Auf kreative Weise wird damit der Alptraum des Scheidungskinds
Miriam dargestellt. Diesem folgt der reale Unfalltod
ihres über alles geliebten Vaters. Dieser ist der
einzige Halt für Miri gewesen, da das Leben ihrer
Mutter nur von ihrer Karriere geprägt ist –
daneben bleibt keine Zeit mehr für das Zusammensein
mit ihrer Tochter. Aus Anlass eines heftigen Streits
mit ihrer Mutter über den unterschiedlich bewerteten
Vater, flieht Miri zu der Schwester ihres Vaters nach
Wien. Unterwegs in Richtung Verständnis kommt es
jedoch zu einer weiteren schockierenden Erfahrung: Sie
wird vergewaltigt! Indem Miri wieder von ihrer Mutter
nach Hause geholt wird, ist die Hoffnung auf eine wärmende
Bezugsperson gestorben. Das Stück endet, wie es
begonnen hat: sieben schwarze Gestalten sitzen, die
im Bett liegende Miri anstarrend, auf der dunklen Bühne.
Verzweifelt schreit Miri nach der Unbekannten: „Lena“.
Eine Erzählerin erklärt nachträglich,
dass Miri an Schizophrenie leidet. Trotz interessanter
Darstellungsmittel, wie das Erzählen der Vergewaltigung
über Filmbilder, bleibt die Geschichte oberflächlich.
Es fehlt das bewusste Hineinversetzen der Schauspieler
in die darzustellende Person. Daher geschah es z.B.,
dass Schauspieler über ihre eigene Darstellung
ins Lachen gerieten – ein Faux pas! Dadurch fehlte
es auch an Intensität; gerade die tiefe Trauer
Miriams kam für mich überhaupt nicht zum Ausdruck.
Dies war bei der Geschichte allerdings auch nicht einfach,
da sie nicht in die Tiefe der Beziehungsprobleme einzudringen
vermochte. Am Ende bleibt nichtsdestotrotz eine respektable
Schülerinszenierung stehen, die zwar mit etlichen
Mängeln behaftet ist, die aber dem ungezwungenes
Spiel ihrer Darsteller viel verdankt.
- lola -
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Ich sehe was, was du nicht siehst ...
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Der DS-Kurs der 12. Klasse des Gauß-Gymnasiums
hatte sich eine schwere Aufgabe gestellt: Die Schüler
spielten ein Stück, das Jana Fitzner - ebenfalls
Schülerin - geschrieben und gemeinsam mit der Kursleiterin
Antje Mücke inszeniert hatte (außerdem spielte
sie die Mutter). Erzählt wurde die Geschichte von
Miriam, die ihren Vater, an dem sie sehr hing, bei einem
Autounfall verliert und nach einem Streit mit der Mutter
von zu Haus davonläuft.
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Auf dem Weg
nach Wien zur Tante trifft sie Lena, mit der sie sich
nach anfänglicher Ablehnung anfreundet; gemeinsam
überstehen sie einige Schwierigkeiten. Doch als
Miriam Lenas warnende Stimme ignoriert, gerät sie
in die Falle und wird vergewaltigt. Sie kommt dann zwar
doch noch bei der Tante an; die verständigt aber
sofort Miris Mutter. Miriam versucht daraufhin, sich
umzubringen ...
Was Jana Fitzner sehr gut gelungen ist, ist die Vorbereitung
der Erkenntnis, dass Lena nicht real ist, sondern nur
für Miriam existiert: Der Zuschauer konnte das
tatsächlich erst gegen Ende der Inszenierung erkennen,
aber gerade deshalb war es unnötig, dem Stück
dessen klinische Erklärung nachzustellen. Aufgrund
der ansonsten gut gebauten Struktur verzieh man dem
Text aber gern einige logische Schwächen.
Die Schüler arbeiteten in ihrer Inszenierung mit
interessanten Mitteln: Film, Licht, Musik. Besonders
gefiel mir persönlich die Idee, Kinderlieder auf
„Miriam“ umzutexten und mit ihnen - abgestimmt
auf die jeweilige Situation - die Umbaupausen zwischen
den Szenen zu überbrücken. Dank dieses Einfalls
wurde der Rhythmus der Inszenierung durch die zahlreichen,
manchmal etwas zu komplizierten Umbauten nicht beeinträchtigt.
Trotz einiger Schwächen hatte die Inszenierung
starke Momente und - in Anbetracht der Tatsache, das
sie fast vollständig von Schülern verantwortet
ist - kann man nur den Hut ziehen.
F.S.

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Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“
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| Man nehme
einen Haufen weiß angestrichener Stöcke,
einen Strohballen und einen Holzklotz, platziere alles
auf einer Bühne, zusammen mit außerordentlich
guten Schauspielern und man erhält ein erstklassiges
Theaterstück mit symbolistischen Ansätzen.
So wurde die Umgebung durch die Kombination der Körper
der Akteure und der Requisiten dargestellt, wodurch
die Inszenierung einen expressionistischen Hauch erhielt.
Einen besonderen Reiz bekam das Stück durch das
schwermütige Violinenspiel sowie Wendlas besonders
auffällige schauspielerische Leistung.
Die Truppe vom Theater im Schuppen e.V. aus Frankfurt
(Oder) zeigte Wedekinds „Frühlings Erwachen“,
ein Drama, in dessen Mittelpunkt eine Gruppe Jugendlicher
steht, die – in Konflikt mit den Normen und Ansprüchen
der Schule sowie ihrer Eltern und zudem konfrontiert
mit der Entwicklung ihrer eigenen Körperlichkeit
– zu sich selbst finden möchte. Aufgrund
der mangelnden Unterstützung sowie des fehlenden
Verständnisses der Erwachsenen sind sie zum Scheitern
verurteilt: Moritz begeht Selbstmord, Wendla erliegt
den Abortivmitteln der Mutter Schmidtin und Melchior
muss sich zwischen Leben und Tod entscheiden.
Im Ganzen war dies eine sehr gelungene Interpretation
der Kindertragödie und machte den besten Stücken
aus der Schultheaterwoche starke Konkurrenz!
Anne Haller & Stefanie Rach
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Utopia
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| Eine Palme
steht vollkommen allein auf der Bühne. Musik spielt
auf und zwei Eingeborene tanzen dazu, bis dieser Tanz
in Kriegsgebärden übergeht und sie einen Touristen
gefangennehmen. Das ist die Ausgangssituation des Stücks,
das für die deutschen Zuschauer kurz erklärt
auslag. Die Besonderheit der Inszenierung war, das sie
fast vollkommen in Polnisch gespielt wurde. Deutsch
und Englisch spielten dank Improvisationen der Darsteller,
die teils für Erheiterung sorgten, mit hinein.
Das deutsche Publikum lachte auch gerne an polnischen
Stellen, angeregt von dem Polnisch verstehenden Publikum
und der überzeugenden Darstellung der Schauspieler.
Die Gestik machte den Inhalt der Worte verständlich
und so wankte das Pubikum mit Begeisterung durch vier
Sprachen, denn die Eingeborenen hatten natürlich
ebenso ihre eigene.
Das Stück, das sehr viel Kritik zur momentanen
Weltlage enthielt, endete vollkommen überraschend,
da eine Einsatztruppe die Eingeborenen unter Gebrauch
von Schusswaffen mitnahm. Das Publikum reagierte darauf,
wie es sollte: total geschockt und verunsichert.
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Diese Aufführung der Gruppe UHURU JUNIOR GRYFINO
war beeindruckend in ihrer Weise so ein schweres Thema,
das stark an die Invasion im Irak erinnerte, so leicht
und eindrücklich herüberzubringen. Das Publikum
reagierte durchweg positiv, auch wenn im Nachhinein
sich viele darüber ärgerten, dass sie kein
Polnisch beherrschen, denn vermutlich ist dieses Stück
im Original noch berauschender.
Laura
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Eine deutsch-polnische Märchenparodie |
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| Zwölftklässler
der Gartzer gymnasialen Oberstufe zeigten am letzten
Abend der Schultheatertage das Märchenmusical „Die
sanfte Guillotine“ und trafen damit genau den
Nerv des Publikums. Die Darsteller kamen aus Deutschland
und Polen. Der Akzent der polnischen Schüler gab
der Komödie von Peter Förster eine sehr persönliche
und sympathische Note.
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In ihrer Darbietung
zeigten sie den unverblümten Alltag einiger Märchenfiguren
in der heutigen Zeit. Rotkäppchen hat Probleme
mit dem Elternhaus, Schneewittchen wird von den Zwergen
zum Anschaffen gezwungen, Hänsel beklagt sich über
die zu hohe Zigarettensteuer und die Prinzessin gibt
dem Froschkönig einen Korb. Die liebevoll gestaltete
Inszenierung von Petra Winter wurde durch zahlreiche,
selbstgesungene Lieder aufgelockert. Jene wurden nicht
selten mit schallendem Applaus des Publikums belohnt.
Die zentrale Problematik des Stückes ist jedoch,
dass der Monarch des Märchenlandes willkürlich
die Steuern erhöht. Dies ist der Grund dafür,
dass die Märchenfiguren sich gegen den König
erheben. Sie köpfen den Monarchen und parolen:
„Es lebe die Demokratie!“ Zusammenfassend
ist zu sagen, dass die lustige Vorstellung im intimen
theater als Beweis gesehen werden kann, wie gut die
Zusammenarbeit in Europa schon funktioniert.
Tom Wilkniß
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Impressum |
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Schultheaterzeitung
"Sonnensegel" der
Uckermärkischen Bühnen Schwedt
Redaktion und Gestaltung: Sandra Pagel
Fotos: Udo
Krause, S.Pagel, L.Sternbeck, J.Zabelt
www.davidonamission.de
(der Logo-Macher)

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