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 von tommy Ebert (13. Februar 2010 17:07 Uhr)
Ich habe mir am 12.02.2010 die Premiere des Stückes "Tod eines Handlungsreisenden" angesehen. Am Ende des Stückes war es ganz still, dann folgte minutenlanger Applaus. Ein wirklich starkes Stück. Die Konfrontation mit den Lebenslügen denen wir nur zu gern und viel zu lang nachlaufen wühlte auf, stellte Fragen. Ich war begeistert von der Lichtführung. Uwe Heinrich beginnt mit einem Gesicht dessen eine Hälfte im Dunkeln bleibt. Elisabeth Zwieg überzeugte in ihrer Eindringlichkeit als Mutter und Ehefrau. In ihrer Rolle ist sie die Frau die die Dinge kommen sieht und ihre Art gefunden hat damit umzugehen und am Ende selbst fast daran zerbricht. Stefan Bräulers Katharsis am Ende des Stückes, stellt klar und beindruckt in seiner Stimmgewalt und darstellerisch anhaltend überzeugenden Leistung. Dies war auch beim Applaus deutlich zu spüren. Uwe Heinrichs Tränen am Ende sind so echt, dass sie einen selbst zu diesen rühren könnten. Die Umsetzung des Stückes ist vom Licht über Bühnenbild bis zu den herausragenden schauspielerischen Leistungen ein faszinierendes und tiefgehendes Erlebnis. Bravo. Ich wünsche vielen die Möglichkeit sich dieses Stück anzusehen.


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