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Liebe Besucherinnen und Besucher der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, herzlich willkommen in unserem Gästebuch! An dieser Stelle haben Sie die Gelegenheit, uns zu loben oder sich kritisch zu äußern. Wenn Sie uns allerdings persönlich kennen- lernen wollen, müssen Sie schon in unser Haus kommen.
Ich jedenfalls freue mich sehr auf Ihren Besuch.

Ihr Reinhard Simon
Intendant


 von Saskia (17. Januar 2018 18:21 Uhr)
In dem Theaterstück Bis ans Limit unter der Regie von Sonja Hilberger geht es um das Thema Alkoholkonsum im Jugendalter und Alkoholabhängigkeit. Der 16-jährige Florian trinkt regelmäßig, um seine Probleme zu vergessen. Seine Probleme mit der Schule, mit seiner großen Liebe Hanna und seinen Eltern. Nur leider vergisst der dabei immer mal wieder sein Limit.Die Handlung war sehr gut nachvollziehbar, auch wenn man zuvor das Buch nicht gelesen hat. Durch die immer wieder vorkommenden Ortswechsel wurde das Stück nie langweilig. Dank der schauspielerischen Leistung von Conrad Waligura, der hier den Florian spielte, konnte man sich sehr gut in den Charakter hineinversetzen und die verschiedenen emotionalen Höhe- und Tiefpunkte verstehen. Im Endeffekt konnte man sich perfekt eine eigene Meinung zu Florian bilden. Der Einsatz von elektronischen Geräten war auch einwandfrei. So konnte man die Meinung anderer Charaktere zu Florian verfolgen oder gar ganze Gespräche, obwohl nur eine Person tatsächlich vor uns stand. Auch der Einsatz von Musik war immer an den richtigen Stellen, so wurde das Stück lebendiger und auch auf Dauer nicht langweilig.Ich schätze, die Regisseurin möchte mit dem Stück erreichen, dass vor allem Jugendliche daran denken sollten, nicht zu viel Alkohol zu sich zu nehmen, da auch sie leicht in eine Alkoholabhängigkeit verfallen können. Jugendliche sollten sich eher anderen Personen zuwenden und nicht dem Alkohol. Ich denke, die Regisseurin hat mit diesem Stück genau bewirkt, was sie bewirken wollte. Ich finde, es sollte eine bessere Aufklärung zum Thema Alkohol geben, vor allem im Jugendalter und dieses Stück war ein guter erster Schritt. Ich würde dieses Theaterstück wirklich weiterempfehlen, auch an andere Klassen, da es doch sehr gut zeigt, was für Probleme Alkohol schon im Jugendalter mit sich bringen kann.
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 von Celine (16. Januar 2018 16:18 Uhr)
Bis ans Limit- Theater im KlassenzimmerDas Buch Bis ans Limit von Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch wurde von Rainer Hertwig für die Bühne bearbeitet und uns im Klassenzimmer vorgeführt, eine komplett neue Erfahrung für mich. Die Vorführung handelt von einem sechzehnjährigen Jungen, Florian, der seine Grenzen zu oft vernachlässigt und überschreitet. Man begleitet ihn in einer knappen Unterrichtsstunde durch zwei Zeitebenen, der Therapiezeit und durch die Erinnerungen an Ereignisse, die seine durchwühlte Gefühlswelt erläutern. Florian hat so einige große und kleine Probleme, mit denen er fertig werden muss, Probleme in der Familie, in der Schule- und dann ist da auch noch Hanna. Als Lösung- oder eher Verdrängung dieser Sorgen, sieht Florian nur den Alkohol, wobei er über seine Limits hinaus geht und seine Probleme nur vertieft. Dies und seine immer schlimmer werdende Laune und Einsamkeit sorgen dafür, dass er sich, zunächst gegen seinen Willen, einer Therapie unterziehen muss. Das Stück wurde überzeugend und fesselnd dargestellt, was dem Darsteller Conrad Waligura und der Theaterpädagogin Waltraud Bartsch zu verdanken ist. Sie waren beide die einzigen, die uns das Stück präsentierten, was mich im Vorfeld etwas skeptisch machte. Die Lage und Gefühle Florians wurden von Conrad Waligura realistisch verdeutlicht. Den Zustand unter Alkoholkonsum fand ich keinesfalls übertrieben dargestellt, eher kamen mir Situationen bekannt vor. Es gab auch Momente, die von der Klasse als humorvoll betrachtet wurden, trotz des eigentlich ernsten Themas. Stühle wurden umgestoßen, es wurde auf Tischen herum gestampft, mit Musik gearbeitet und, natürlichen keinen echten, Alkohol von dem Darsteller getrunken, als wäre er am Austrocknen. Das Bühnenbild wurde sehr minimal gehalten, was in so einem beengten Raum nicht zu verdenken ist. Es bestand genau genommen nur aus Flaschen, Stühlen und Tischen. Das minimale Bühnenbild ist für mich kein Kritikpunkt, da es mein Interesse nicht beeinflusste, jedoch fand ich die Bewegungsfreiheit des Darstellers aufgrund des engen Raumes etwas zu beschränkt, weshalb ich das Organisieren eines größeren Raumes empfehlen würde. Das Stück lehrte uns meiner Meinung nach, dass der Weg zurück ins normale Leben notwendig, wertvoll und keineswegs beschämend oder auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Und auch wenn, wie in diesem Fall der Alkoholsucht, eine 50 prozentige Chance auf einen Rückfall besteht, das Annehmen von Hilfe der richtige Ansatz ist, denn Fifty/Fifty ist doch gar nicht so schlecht. Gerade die Botschaft, die mir das Stück vermittelte, finde ich sehr gut und ich habe es in der Gesamtheit genossen.
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 von Hanna R. (16. Januar 2018 16:08 Uhr)
19.10.2017, halb zehn. Was uns erwarten wird, haben wir zuvor von unserer Deutschlehrerin kurz erklärt bekommen. Wir gucken uns ein Theaterstück an. Hier in der Schule. Im Klassenzimmer.Die erste Frage, die ich mir gestellt habe, war, ob das überhaupt möglich ist, doch dann schoss mir durch den Kopf, dass das gar nicht so schlecht werden wird. Um eine Handlung darzustellen braucht es bloß Schauspieler. Die Requisiten und die Fläche, die in einem richtigen Theater vorhanden ist, rücken in den Hintergrund. Auf die Frage, worum es in dem Stück gehen würde, wurde uns erzählt, dass (das Stück) Bis ans Limit von übermäßigen Alkoholkonsum handelt. In dem Theaterstück, welches auf dem gleichnamigen Buch von Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch basiert, geht es um den 16-jährigen Florian, der in den Alkohol-Teufelskreis gerät. In 45 Minuten wird gezeigt, wie er sein Leben riskiert und seine familiären Probleme aussehen. Die Chance, vom Alkohol wegzukommen ist genauso groß, wie wieder rückfällig zu werden. Daraufhin beginnt Florian eine Therapie, wobei die Gründe seines Alkoholproblems ans Licht kommen. Wird er trotz seines ehemaligen Lebensstils den Entzug schaffen?Ich finde gut, dass Alkohol bzw. der Umgang mit Alkohol in dieser Form angesprochen wird. Viele Jugendliche belächeln das Thema. Alkohol ist schließlich in unsere Gesellschaft integriert, wird immer gesagt. In Maßen sicherlich, aber nicht in Massen und das ist auch die Message des Theaterstückes. Auch für Zuschauer ohne weitere Kenntnisse zum Buch ist die Handlung sehr gut nachvollziehbar. Was ich jedoch zu kritisieren habe, sind die häufigen Zeitsprünge, die manchmal nicht ganz eindeutig sind. Conrad Waligura ist, trotz des hohen Altersunterschiedes zwischen seinem Ich und Florian, perfekt für das Stück gemacht. Des Weiteren hat Waltraud Bartsch die Mini-Rolle als Therapeutin übernommen, wurde jedoch nicht aktiv auf der Bühne. Weitere Schauspieler (wie z.B. die erwähnte Freundin Hanna) hätte ich als zu viel empfunden. In dem Theaterstück wird auf kleine Requisiten geachtet. Auch die eingebauten Stunts lassen die ganze Sache lebendiger wirken. Insgesamt bezieht Conrad Waligura die Zuschauer in das von Rainer Hertwig bearbeitete Bühnenstück mit ein. Mir persönlich fehlt eine ausformulierte Schlusspointe, die das Stück nicht so abrupt beenden lassen würde. Die Regisseurin Sonja Hilberger spricht Jugendliche ab 14 Jahren an und appelliert auf einen bewussten Alkoholumgang. Dies geschieht jedoch ohne erhobenen Zeigefinger, was sich von anderen Präventionsveranstaltungen unterscheidet. Im Anschluss an die Vorstellung bieten der Schauspieler und die Theaterpädagogin eine Nachbereitung an, bei der individuelle Fragen gestellt und Feedback abgegeben werden konnten.Ich würde mir die Inszenierung noch ein weiteres Mal anschauen und kann sie nur weiterempfehlen. KENN DEIN LIMIT!Termine können Lehrer mit Waltraud Bartsch telefonisch individuell vereinbaren.Tel.: 03332/538129Preis pro Person: 4,00€
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 von Sarah (14. Januar 2018 16:18 Uhr)
Am 15.12.2017 stand für unsere Klasse Theater auf dem Programm. Allerdings war es kein normaler Theaterbesuch, sondern das Theater kam zu uns an die Schule direkt in unser Klassenzimmer. Bis ans Limit heißt das Jugendtheaterstück zum Thema Alkoholmissbrauch und Suchtgefahr, welches wir uns angesehen haben. Es wurde von Conrad Waligura, einem Schauspieler der Uckermärkischen Bühnen, aufgeführt. Die Theaterpädagogin, Waltraud Bartsch, ebenfalls von den Uckermärkischen Bühnen, hat ihn begleitet. Rainer Hertwig hat das gleichnamige Jugendbuch von Elisabeth Zöller und Brigitte Kolloch für die Bühne bzw. das Klassenzimmer in einen Monolog verwandelt Bis ans Limit erzählt vom 16-jährigen Florian, der Alkoholprobleme hat. Er trinkt, um zu vergessen. Um zu vergessen, dass er Probleme mit seinen Eltern und den Lehrern hat, unsterblich in die schöne Mitschülerin Hanna verliebt ist, die sich nicht für ihn interessiert, und um nicht an die Schule zu denken. Jeden Samstag geht er mit seinen Freunden auf Partys und betrinkt sich. Florian fühlt sich gut, wenn er Bier trinkt. Der 16-jährige entwickelt daraufhin eine Abhängigkeit, da er glaubt, seine Tiefphasen nur so zu überwinden können, zumindest kann er sie damit beiseite schieben. Auch seine Freunde trinken Bier, das gehört einfach dazu. Lange kann und will er sich nicht eingestehen, dass er abhängig geworden ist. Er lässt sich weder von seinen Eltern noch von einem Psychologen helfen und landet schließlich in einer Entzugsklinik, wo er erst nach einiger Zeit sein Leben wieder in den Griff bekommt.Das Klassenzimmer ist Bühnenraum, die Schulbank das Bühnenbild und wir Schüler das Publikum. Weiße Chucks, schwarzes Jacket, schwarze Hose und Hut, gestreiftes T-Shirt und das Handy immer griffbereit, so steht Florian 16 mittendrin. Steht, seufzt, schaut auf sein Handy. Es ist Vertrautheit da einer wie wir, einer, der abhängt. Die enge Bühne hält ihn nicht, er springt, tanzt, spricht mit uns, ausgelassen feiernd mit der Flasche in der Hand, torkelnd, ausrastend und verzweifelt. Wir finden uns plötzlich im Theatergeschehen wieder und sind zu Mitspielern geworden. Er stellt dieses Partymachen mit seinen Freunden ganz nah dar. Spannend ist das Stück dadurch, dass es auf zwei Zeitebenen spielt. Die Erzählung wechselt nämlich zwischen dem Leben vor dem Entzug und dem Leben in der Klinik. Dem Darsteller gelingt es, dazu auch den ständigen Wechsel der Gefühle so deutlich zu machen, dass wir gebannt zuschauen. Einige Szenen umrahmt er mit Musik, um die Spannung zu halten.Das Theaterstück Bis ans Limit , humorvoll wie auch ernst, hat uns angesprochen, uns gezeigt, wie schlimm Alkohol wirklich sein kann, und uns unterhalten. Es zeigt das Thema Sucht sehr lebensnah in all seinen Facetten. Die Wutausbrüche, das Trinken, der Entzug ja einfach alles war perfekt und realistisch dargestellt. Das Thema entspricht schon der Realität, auch wenn ich solche Beispiele nicht persönlich kenne. Es richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche und soll uns vermitteln, wie gefährlich der Alkoholmissbrauch sein kann und welche Folgen er mit sich bringen kann. Und es zeigt jedem, dass man Alkohol nur selten und nur in bestimmten Mengen trinken sollte. Ich empfehle Bis ans Limit ab 14 Jahren. Nach der Aufführung hatten wir eine kleine Gesprächs- und Fragerunde mit der Theaterpädagogin Waltraud Bartsch und dem Schauspieler Conrad Waligura, die für alle sehr interessant war.
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 von Pia (11. Januar 2018 17:23 Uhr)
Das erfolgreiche Jugendbuch Bis ans Limit von Elisabeth Zöllner und Brigitte Rolloch beschreibt eine realistische Geschichte über den Alkoholismus bei Jugendlichen und seinen Folgen. Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt präsentieren mit der Bühnenfassung von Bis ans Limit, bearbeitet von Rainer Hertwig, ein weiteres Klassenzimmerstück. Das Stück findet auf zwei Zeitebenen statt, in der Therapiezeit und in der Erinnerung an die Ereignisse zuvor. Der Schauspieler Conrad Waligura stellt die tiefgründige und riskante Geschichte von Florian mit starken Emotionen dar. Viele meinen, dass sie ihr Leben im Griff haben und ihr Alkohollimit kennen. Doch wer kennt wirklich seine Grenzen? Dem 16-jährigen Florian sind sie allerdings nicht bekannt. Er trinkt regelmäßig bis an sein Limit und möchte so, all seine Probleme mit der Pubertät, in der Familie, mit Hanna und in der Schule lösen. Durch den Alkohol verliert und vergisst er sich selbst und seine Einsamkeit. Aber deshalb ist er doch noch lange kein Alkoholiker, denkt er. Jedoch wird die Menge an Alkohol immer größer. So merkt er bald, dass er Hilfe braucht und eine Therapie die Antwort auf all seine Fragen ist. Trotz Schwierigkeiten des Entzugs, erkennt Florian allmählich, dass der Alkohol keine Lösung mehr für ihn ist. Die Atmosphäre vor Beginn des Theaterstücks wirkt sehr erwartungsvoll, da für unsere Klasse das erste Mal ein Stück im Klassenzimmer gespielt wird. Alle sind gespannt auf das, was noch geschieht. Während der Vorstellung verfolgen wir aufmerksam das Stück. Es gibt einige Momente zum Lachen, in denen man vielleicht auch sich selbst wiedererkennen kann. Allgemein ist das Stück sehr tragisch, da es oft zu starken Gefühlsausbrüchen von Florian kommt. Aber ich denke, dass es besonders für Gleichaltrige interessant und wichtig ist, wie man mit Alkohol umgehen sollte, da er viele Gefahren in sich birgt. An einigen Stellen kann man das Stück durch den häufigen und schnellen Wechsel der Zeitebenen als etwas unverständlich und durcheinander empfinden. Jedoch muss man bedenken, dass der Schauspieler Conrad Waligura eine wirklich beeindruckende Leistung vollbringt, da er sich in einen Jugendlichen hineinversetzen muss, der viele Probleme gerade mit der Pubertät hat und so oftmals unter Stimmungsschwankungen leidet. Er überzeugt mit einer starken Betonung und verleiht seinem Text so noch einmal besonderen Nachdruck. Auch durch die unterschiedliche Gestik und Mimik wirkt das Stück sehr authentisch. Sogar die heutige Jugendsprache beherrscht Conrad Waligura als Florian. Zusätzlich durch sein jugendliches Aussehen mit der lässigen Jeans, einem T-Shirt, den Sneakers, Partyhut und cooler Sonnenbrille vergisst man glatt, dass dies ein erwachsener Mann ist. Auch erwähnenswert ist die Theaterpädagogin Waltraud Bartsch, die nur eine kleine Rolle als Therapeutin von Florian spielt und mit ihrer monotonen und beruhigende Sprache Florian Halt gibt. Ich denke, dass besonders die Bühne dem Schauspieler Schwierigkeiten bereiten kann, da dieser sich bei jeder Vorstellung an ein neues Klassenzimmer gewöhnen muss. Außerdem sind die Schultaschen der Schüler oftmals ein Hindernis, auf die der Schauspieler zusätzlich achten muss. Daraus folgend gibt es auch wenige Gestaltungsmittel, wie Lichteffekte oder wechselnde Bühnenbilder, so muss besonders Conrad Waligura mit seinem Schauspieltalent das Publikum überzeugen. Dabei sind die meisten Requisiten der Vorstellung des Zuschauers überlassen, mit Ausnahme einiger Gegenstände, die er verwendet, wie beispielsweise der Brief an Hanna oder einen Bierkasten, und andere kleine Effekte, wie der Anruf an Hanna, den man durch einen Lautsprecher mitverfolgen kann. Ich denke, die Autoren des Buches wollen insbesondere Jugendliche ansprechen, die meist die Gefahren des Alkoholkonsums nicht abschätzen können. Alkohol ist keine Lösung für Probleme, jedoch ein Risiko für die Gesundheit. Andererseits soll das Theaterstück kein Monolog mit erhobenen Finger sein, sondern auf das Thema Alkohol aufmerksam machen. So wird niemand für sein Verhalten kritisiert, denn jeder ist für sich selbst zuständig, doch man sollte wissen, wo die Grenzen liegen. Insgesamt bin ich sehr erstaunt, dass man die Geschichte eines Buches, trotz einiger Hindernisse, so wunderbar in einem Klassenzimmer inszenieren kann. Somit möchte ich auch anderen Schulen dieses Stück ans Herz legen und weiterempfehlen, denn der Inhalt spricht meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema an, über das gerade Jugendliche informiert werden müssen. Nach der gelungenen Vorstellung gibt es viel zu erzählen und einige Fragen an den Schauspieler Conrad Waligura, die von diesem im Anschluss persönlich beantwortet werden. Jeder kann über besondere Momente aus der Vorstellung etwas beisteuern.
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 von Julia (11. Januar 2018 16:30 Uhr)
Am 15.12.2017 besuchten uns die Uckermärkischen Bühnen am Einstein-Gymnasium Angermünde. Im Rahmen des Deutschunterrichts wurde das mobile Theaterstück aus dem erfolgreichen Jugendbuch Bis ans Limit von den beiden Autorinnen Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch in unserem Klassenraum aufgeführt. Herr Rainer Hertwig war für das einfache jedoch sehr lebendige Bühnenbild zuständig. Er arbeitete die Bühne zwischen den Schultischen und -stühlen ein. Durch diese ungewöhnliche Bühne waren wir nicht nur Zuschauer sondern auch Teil des Stückes. Außer uns spielten nur zwei Theaterschauspieler in dem Stück mit. Der Theaterkünstler Conrad Waligura brachte uns die realistische Geschichte des 16-jährigen Florians nahe. Waltraud Bartsch, die Theaterpädagogin, spielte eine Therapeutin, die Florian bei der Lösung seiner Probleme helfen möchte. Denn Florian hat trotz seines jungen Alters bereits ein großes Alkoholproblem, durch das weitere Schwierigkeiten zwischen Familie, Lehrern und Freunden entstehen. Er fühlt sich einsam, hat oft schlechte Laune und riskiert durch seine Alkoholsucht nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Freundin Hanna. Aufgrund der schwerwiegenden Probleme, die in dem Theaterstück aufgegriffen werden, empfiehlt sich die Vorführung für Jugendliche ab 14 Jahren.Das Theaterstück begann mit dem Eintritt eines jungen Mannes (Conrad Waligura) in unseren Klassenraum. Sofort war mir klar, dass er die Hauptfigur des 16-jährigen Florians spielt. Ohne große Einführung wurde die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Durch das ständige Hin und Her zwischen der Zeit in der Therapie und den Ereignissen davor musste man sich konzentrieren, um die schnellen Wechsel zu erkennen. Im Laufe des Stücks wurde klar, dass der Lehrertisch die Zeit während der Therapiesprechstunde darstellte. Hier wurden ihm Fragen von seiner Therapeutin gestellt, da er darauf jedoch nicht direkt antwortete, fehlte es an Informationen und war langatmig. Wirklich spannend wurde es, als er sich in seinen Erinnerungen durch das Klassenzimmer bewegte und uns alle in seine Geschichte mitnahm. Die Schüler wurden zum Beispiel aufgefordert mitzusingen oder bekamen eine Nebenrolle (z.B. ein schönes Mädchen) zugeordnet. Auch die Möbelstücke im Klassenraum wurden von Conrad Waligura alias Florian genutzt. So schaute er zum Beispiel durch das Fenster auf den Schulhof, benutze unsere Tische als Alblagefläche oder kippte Stühle um. Er schaffte es mit seiner ausdruckstarken Mimik und Gestik sowie der für Jugendlichen typischen Umgangssprache uns die ganze Zeit auf Spannung zu halten. Auch der Einsatz der sehr lauten Musik, wenn er sich auf einer Party befand, war hervorragend. Im Ganzen war es eine großartige schauspielerische Leistung. Auch Waltraud Bartsch, die die Therapeutin spielte, war in ihrer Rolle sehr gut. Durch ihre monotone Art wie sie Florian die Fragen während der Therapiestunde stellte, wurde deutlich, dass Florian nur ein Patient von vielen ist. Eine weitere Rolle wurde der Hanna zugeordnet. Hanna war jedoch keine sichtbare Schauspielerin, sondern ihre Stimme wurde nur im Rahmen von Telefonaten vom Band abgespielt.Im Ganzen muss man mit Erstaunen feststellen, mit wie wenig Mitteln sowie ohne große Lichteffekte oder Orchester das Theaterstück sehr lebhaft erzählt wurde.Die beiden Darsteller brachten uns sehr erfolgreich die in dem Buch erzählte Problematik des Alkoholmissbrauchs nahe. Uns wurden die Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums und die daraus entstehenden Folgen gezeigt. Mir wurde wieder bewusst, wie gefährlich der Alkohol sein kann und wie schwer es ist, der Sucht zu entkommen. Denn auch bei Florian wurde nicht gezeigt, ob ihm die Therapie half und er der Alkoholsucht endgültig entkommen konnte. Ich denke, durch das Theaterstück sollen Eltern, Freunde und auch Lehrer für die Alkoholproblematik sensibilisiert werden. Denn nur durch rechtzeitiges Einschreiten kann eine Alkoholsucht und die daraus resultierenden Probleme vermieden werden.
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 von Vanessa (11. Januar 2018 16:12 Uhr)
Bis ans Limit ist ein Bühnenwerk, das sich mit dem Thema Alkoholkonsum auseinandersetzt. Die Erstveröffentlichung des Buches von Elisabeth Zöller und Brigitte Kolloch war im Jahr 2009.Meine Klassenkameraden und ich bekamen dieses Stück als ein mobiles Theaterstück in den Klassenraum. Dies wurde von dem Schauspieler Conrad Waligura von den Uckermärkischen Bühnen Schwedt ermöglicht. Er spielt Florian. Florian ist 16 Jahre alt und somit noch vollkommen in der Pubertät. Seine Eltern sind geschieden und er ist ein Einzelkind, wodurch er viel alleine ist. Florian trinkt öfter mal ein Bier, denn er braucht den Alkohol, um nicht nervös zu werden. Marco und Nico seine Freunde sind dafür genau die Richtigen, denn mit ihnen kann er Spaß haben. Er greift aber auch mal zu etwas Härterem wie Schnaps und Wodka. Dies macht er, wenn er schlechte Laune hat oder sich einsam fühlt. Florian denkt, dass er noch lange kein Alkoholproblem hat, aber die Mengen an Alkohol, die er trinkt werden immer größer. Als er dann aber doch merkt, dass er Hilfe braucht, war es schon fast zu spät. Florian willigt in eine Therapie ein, bei der ihn seine Eltern unterstützen.Der Monolog wurde sehr gut von dem Schauspieler gesprochen und gespielt. Die Handlung war aufgelockert, nachvollziehbar, spannend, aber auch sehr realistisch. Der Schauspieler Conrad Waligura hat eine sehr gute schauspielerische Leistung in diesem Stück gezeigt. Das Bühnenbild war interessant angelegt, denn sie mussten im Klassenraum nichts verändern und brachten nur ein paar Utensilien, wie den Kasten Bier mit. So wird einem bewusst, dass man auch mit wenig Aufwand ein gutes Stück aufführen kann. Außerdem hat der Schauspieler umgangssprachlich gesprochen und er hat sehr gut die Rolle des Florians verinnerlicht, auch wenn er schon lange aus der Pubertät raus ist. Die Musik in diesem Stück hat sehr gut zur Auflockerung der einzelnen Szenen gedient. Die Reaktionen von mir und meinen Mitschülern waren sehr positiv, denn es war auch manchmal, trotz des ernsten Themas, sehr lustig.Der Autor möchte mit seinem Werk ausdrücken, dass jeder sein Limit beim Alkohol trinken kennen sollte. Meiner Meinung nach ist das hier in diesem Fall seht gut gelungen. Ich persönlich fand es sehr spannend und interessant zu erfahren, wie das Leben von so einem jungen Alkoholiker ist und wie so eine Sucht entsteht. Empfohlen sei Bis ans Limit für alle ab 14 Jahren, denn sowohl Jugendliche und als auch Erwachsene sollten über dieses Thema Bescheid wissen.
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 von S. Fiebelkorn (11. Januar 2018 16:08 Uhr)
Am 15.12.2017 erlebte ich mit meiner Klasse (10.Klasse, Einstein-Gymnasium Angermünde) mal eine etwas andere Theateraufführung. Wir sahen das Stück Bis ans Limit. Es wurde von Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch als Buch geschrieben und von Rainer Hertwig für die Bühne umgearbeitet. Allerdings fuhren wir dafür nicht, wie sonst üblich, zu den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, sondern der Schauspieler Conrad Waligura und die Theaterpädagogin Waltraud Bartsch kamen zu uns ins Einstein-Gymnasium nach Angermünde. Bis ans Limit ist nämlich ein mobiles Theaterstück fürs Klassenzimmer. In dem Klassenzimmerstück zum Thema Kenn dein Limit geht es um den 16-jährigen Florian, der sein Limit in Sachen Alkohol anscheinend nicht kennt und regelmäßig trinkt. Er hat viele Probleme, u. a. mit seiner Familie und in der Schule. Durch sein Alkoholproblem landet er schließlich in einer Therapie, nachdem er Hanna und sich in Gefahr gebracht hat. Das Theaterstück wechselt zwischen der Therapiezeit und seinen Erinnerungen an die Ereignisse davor. Dadurch wirkt das 45-minütige Stück sehr kurzweilig und bleibt interessant. Das Gesamtbild wird durch einige, wenige Requisiten abgerundet und durch den Einsatz eines Lautsprechers konnten sogar noch andere Stimmen zu dem Stück beitragen. Dadurch, dass Bühne und Sitzplätze nicht voneinander abgegrenzt waren, hatte man das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Auch die schauspielerische Leistung von Conrad Waligura muss hier noch einmal hervorgehoben werden. Durch laute und leise Stimmen und der passenden Mimik und Gestik hat er seine Emotionen als Florian überzeugend für uns dargestellt.Das Stück appelliert an die Vernunft, sein Limit zu kennen. Mit dem Stück wurde uns gezeigt, wie es ist, wenn man die Kontrolle verliert und man nicht mehr Herr seiner Sinne ist. Das Stück ist in Jugendsprache geschrieben und trifft uns so im richtigen Alter. Ich habe mit 16 Jahren immer noch keinen Schluck Alkohol getrunken und bereue es auch nicht. Meiner Meinung nach ist jeder für sich selbst verantwortlich und muss wissen, was er will oder was eben nicht. Deswegen verurteile ich auch niemanden, aber jeder sollte wissen, wo sein Limit ist und es nicht überschreiten.
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 von von einem ständigen Theatergast (5. Januar 2018 11:10 Uhr)
Sehr geehrtes Theater-Team,vielen Dank für die gelungene Silvesterparty.Besonders schön:Im Intimen-Theater, die Live-Musik zu hören, den Gesang genießend, sitzend im weichem Ledersofa und begeisternd lauschend der Gesangstimme ( war das die Gans Mimi - Theaterstück Grimm!?) ein besonderes Erlebnis. Die Hausband wirklich leidenschaftliche Musiker.Wir sind bei euch im Theater besonders schön ins neue Jahr gerutscht.Vielen Dank.Dem gesamten Theaterteam ein gesundes neues Jahr und weiterhin so viel Begeisterung mit Lust an der Arbeit.
kommentiert von Gast (6. Januar 2018 20:55 Uhr)
Tatsächlich war das die Gans Mimi aus dem Wintermärchen Zwerg Nase. Bei Grimm spielt Katarzyna die Oma Eule.
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 von Frank Mustroph (28. Dezember 2017 08:02 Uhr)
Die Känguru Chroniken für mich und meinen 14-jährigen Sohn - Kult. Heute Familienbesuch im Theater ; leider nur ein Halber, wir sind nach der Pause gegangen. Für die, die es kennen, wo ist denn der Spaß geblieben. Der Einzug des Kängurus "Ich wollte mir Eierkuchen machen..."der Witz blieb auf der Strecke ( was sollte der Kühlschrank ). Die Darstellung (Bühnenbild) im Jobcenter fand ich sehr gut, die Charakteristik der Beamtin kam nicht zur Geltung. Ich sehe das Stück als Satire mit versteckter Sozialkritik, nicht als aneinandergereihte, zusammenhanglose, sozialkritische Teilstücke, so kam es rüber für die, die es nicht kennen. Die Jugendlichkeit und Frische, die Frechheit des Kängurus kann einfach nicht an - eine Inszenierung die uns nicht gefallen hat. Ich hätte euch gern gelobt zumal das unser erster Besuch in Schwedt war und ich soviel Gutes gehört habe.
kommentiert von Simon Mehlich http://www.simonmehlich.de (29. Dezember 2017 18:38 Uhr)
Gebt uns noch eine Chance und kommt zu GRIMM!Entweder an Silvester oder im März!Das ist garantiert auch was Vater und Sohn;-)!
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