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Liebe Besucherinnen und Besucher der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, herzlich willkommen in unserem Gästebuch! An dieser Stelle haben Sie die Gelegenheit, uns zu loben oder sich kritisch zu äußern. Wenn Sie uns allerdings persönlich kennen- lernen wollen, müssen Sie schon in unser Haus kommen.
Ich jedenfalls freue mich sehr auf Ihren Besuch.

Ihr Reinhard Simon
Intendant


 von Carola Jürchott (17. April 2017 09:02 Uhr)
Das Faust-Spektakel am Ostersamstag war wieder ein tolles Erlebnis, und ich war heilfroh, dass meine ostersamstägliche Leere des letzten Jahres nun wieder einer deutlich kulturvolleren Betätigung weichen konnte. Hoffentlich bleibt uns diese Möglichkeit noch viele Jahre lang erhalten!Die Inszenierung selbst war ebenfalls toll: bunt, überraschend, erfreulich musikalisch und mit den neuen Tanzelementen und sicher bewusst eingestreuten Reminiszenzen an die Vorgänger-Inszenierung zu keinem Zeitpunkt langatmig. Die Idee mit den zwei "Hälften" des Mephisto fand ich grandios, und sowohl die Schauspieler als auch die Kostüme haben der Figur noch eine zusätzliche Würze gegeben. Die kleinen Aufführungen während der Pause waren natürlich auch noch zusätzliche Bonbons.Dennoch sind mir einige Dinge aufgefallen, die ich hier gern loswerden möchte:Dass diese Inszenierung deutlich kürzer ist als die vorangegangene, war zwar bereits vorher zu erfahren gewesen, jedoch schien sie mir - gerade für das Osterevent - doch deutlich zu kurz. Selbst wenn man sich im ersten Teil mit dem Fehlen durchaus populärer Textstellen abfinden könnte, erschließt sich nun der Sinn der Szene in Auerbachs Keller nur noch Eingeweihten, und das Auftauchen von Nicodemus im zweiten Teil ist seiner Grundlage beraubt, weil diese Szene im ersten Teil gänzlich fehlt. Der zweite Teil, der ja im Originaltext deutlich umfangreicher ist als der erste, war hier sogar noch kürzer und glich einem Medley aneinander gereihter Szenen, zwischen denen Zuschauer, die zum ersten Mal mit diesem Stoff konfrontiert waren, keinen Zusammenhang herstellen konnten. Das finde ich sehr schade, weil ich selbst den zweiten Teil erst verstanden habe, seit ich ihn vor vielen Jahren in Schwedt auf der Bühne gesehen habe. Da wurde dem Rotstift meines Erachtens zu viel Macht eingeräumt, und ich würde mir sehr wünschen, dass im nächsten Jahr doch wieder mehr Faust zu sehen ist. Bei einigen der polnischen Schauspieler hatte man das Gefühl, dass sie der deutsche Text so anstrengt, dass für den Ausdruck keine Kapazität mehr übrigbleibt, sodass das neben dem mitunter starken Akzent dazu geführt hat, dass man sich beim Zuhören übermäßig konzentrieren musste und leider trotzdem nicht alles verständlich war. Dass es auch anders geht, beweist Ireneusz Rosinski jedes Mal aufs Neue, sodass das die sprachliche Qualität ist, die ich mir beispielsweise auch beim Part der Helena wünschen würde. Eine letzte Anmerkung noch zur Organisation: Die Idee mit der anschließenden Musik in der Theaterklause ist zwar sehr gut, aber leider war diese Veranstaltung nur wenigen Besuchern zugänglich. Als wir, wie gewohnt, vor der Veranstaltung Plätze für hinterher bestellen wollten, wurde uns gesagt, das ginge aus Gründen der Chancengleichheit nicht. Als wir nach der Veranstaltung ankamen, waren alle Plätze bereits besetzt, und uns wurde gesagt, dass es auch keinen Sinn habe zu warten. Damit wurde das Argument der Chancengleichheit ad absurdum geführt, weil eindeutig die Zuschauer einen wesentlichen Vorteil hatten, deren Plätze näher am Ausgang lagen. Es wäre besser gewesen, auch diesen Teil der Veranstaltung in eines der Foyers zu verlegen, damit alle etwas davon haben. Grundsätzlich aber sollen meine Anmerkungen die Leistungen der Beteiligten in keiner Weise schmälern, und ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Inszenierungen Ihres Hauses!
kommentiert von Sandra Zabelt (18. April 2017 13:53 Uhr)
Sehr geehrte Frau Jürchott, vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung! Wir werden Ihre Anmerkungen in die Auswertung des vergangenen Samstag aufnehmen; sie helfen uns, uns zu verbessern, auch wenn wir vielleicht nicht alle Ihre Kritikpunkte werden umsetzen können. Vielen Dank und herzliche Grüße Sandra Zabelt (Chefdramaturgin)
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 von Peter Schauer (14. April 2017 17:27 Uhr)
Faust 1 und Faust 2 waren für mich und meine Familie zu Ostern für viele Jahre immer ein festes "Muss". Deshalb waren sicher nicht nur wir traurig als diese Erfolgserie beendet wurde .Gott sei Dank mit dem Hinweis es gibt eine Neue .Also waren wir sehr gespannt was uns zur Premiere am 8.April 2017 erwarten würde.Die Freude ist groß es war en außerordentliches Erlebnis einen neuen Faust zu erleben Großes Dankeschön an die UBS für diesen "Neuen Faust"Wir hoffen sehr dass die Tradition fortgesetzt wird und blicken schon mit Spannung auf das Jahr 2018Peter Schauer Schwedt
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 von homunculus (12. April 2017 11:39 Uhr)
O(oOOo)
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 von Flo Richter (9. April 2017 00:28 Uhr)
***FAUST - 08.04.2017 (Premiere)***Ich muss gestehen Faust verbindet man grundsätzlich mit langweiligem Deutschunterricht. Was die Uckermärkischen Bühnen Schwedt allerdings mit ihrer Inszenierung auf die Bühne gebracht haben sucht seines gleichen. Faust ist modern geworden, spielt am Nabel der Zeit aber ist doch essenziell der Alte geblieben. Hier wird großes Theater auf regionaler Ebene gespielt. Dreh und Angelpunkt bildet ein offenes aber minimalistisch gehaltenes Bühnenbild. Auch wie in Amore Mio wird wieder viel mit Projektionstechnik gearbeitet welche mir hier allerdings deutlich besser gefällt. Genauso passt das Lichtdesign wie die Faust aufs Auge. Hier wird nicht viel auf Schnick Schnack gesetzt eher will man durch das Zusammenspiel die Geschichte perfekt erzählen. Was meiner Meinung nach auch gelungen ist. Generell wirkt der Weg des Faust zu keinem Zeitpunkt langweilig oder trocken. Gerade Mephistopheles und Faust wurde dem Anschein nach frisches Leben eingehaucht. Vorbei die Zeit des eingestaubten Paares! Beide arbeiten mit Witz und Charme dass es eine reine Freude ist ihnen bei ihrem Treiben zuzusehen. Auch dass Mephisto in der Neuauflage in einer Art Doppelbesetzung dargestellt wird lockert die ganze Geschichte sichtlich auf. Die Integration von Tanz und Musik wirkt passend wodurch ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Auch durch diese beiden Elemente sind die staubig trockenen Zeiten mit seitlich platzierter Orgel gezählt. Alles in allem kann man sagen dass das eine Jahr Pause dem Faust durchaus gut getan hat. Nach einer Verjüngungskur steht er nun wieder in voller Pracht und im neuen Glanze auf der Bühne. Großes Lob an alle Beteiligten sowohl auf als auch hinter und vor der Bühne. Ich zolle euch meinen Respekt. Liebe Grüße Flo
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 von On (8. April 2017 12:45 Uhr)
Hi, kommt heute nur Faust.
kommentiert von Sara Marie Krause (8. April 2017 12:48 Uhr)
????
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 von On (8. April 2017 12:37 Uhr)
Hi 🙂
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 von Gerlinde Dallmann (15. März 2017 14:11 Uhr)
Ein Dankeschön für den tollen Abend mit dem Musical "Amore Mio- Das Figarokomplott". Für unsere Verwandten aus den USA war es ein besonderer Höhepunkt ihrer Reise. Alle lobten die Vielfallt von Musik, Tanz, die optischen Eindrücke und die Leistungen der Künstler. Im Namen von Chris und Ashley Bulgrin, Linda Welsh und Anita Henson ein herzliches Dankeschön.
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 von Tommy Ebert (12. März 2017 19:40 Uhr)
Liebes ubs Team, danke für "Amore Mio". Wir haben es am Samstag in vollen Zügen genießen können. Alle Schauspieler haben noch einmal Alles gegeben. Mein Schönstes Erlebnis war der direkte Kontakt zu Mozart. Die Energie schwingt noch nach. Es war ein Geschenk , soviel musikalische und tänzerische Power. Es tut gut, in diesen Zeiten zu sehen, was deutsch-polnische Gemeinschaftsarbeit hervorzaubern kann. Das Ensemble wirkt wie eine große Familie.Jetzt freuen wir uns auf Faust und Luther und hoffen für Amore Mio noch viele Gastspiele in anderen Theatern. Eine so gewaltige Leistung sollte noch nicht "eingemottet" werden.
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 von Dirk Eisenacher (12. März 2017 08:58 Uhr)
Dieses "Figarokomplott" muss Mann & Frau gesehen haben! Ein einzigartiges und harmonisches Zusammenspiel von Darstellung, Musik, Bühnenbild sowie Kostümierung und Licht in einer tollen Inszenierung! Die Sologesangsnummern grandios! Vielen Dank für einen so amüsanten Abend! Um so bemerkenswerter, dass die Idee und das "Libretto" zu diesem Crossover-Musical von den Uckermärkischen Bühnen daselbst kamen. In dem Sinne: "Hier machen wir das Theater"!.
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 von Angelika Schirr-Lemke (11. März 2017 10:56 Uhr)
Ganz großes Dankeschön für die unglaublich tolle Aufführung von " Amore Mio -Das Mozart-Komplott " Wir haben einen wunderbaren Abend bei Ihnen verbracht.Ein so vielseitiges Ensamble trifft man selten an. Unglaublich !!!!Vielen Dank und machen Sie weiter so. Wir sind sehr gerne Gäste in Ihrem Haus.Angelika Schirr-Lemke
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