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Liebe Besucherinnen und Besucher der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, herzlich willkommen in unserem Gästebuch! An dieser Stelle haben Sie die Gelegenheit, uns zu loben oder sich kritisch zu äußern. Wenn Sie uns allerdings persönlich kennen- lernen wollen, müssen Sie schon in unser Haus kommen.
Ich jedenfalls freue mich sehr auf Ihren Besuch.

Ihr Reinhard Simon
Intendant


 von Annett und Jörg (27. Juli 2017 09:35 Uhr)
Wir haben am 22.07. endlich die Aufführung des Luther-Popmusicals erleben dürfen. Auch wenn der Beginn wegen des starken Regens etwas verschoben werden musste war diese Vorstellung ein wunderschönes Erlebnis. Wir sind begeistert von der Umsetzung des Themas...jeder Song könnte ein Ohrwurm werden! Vielen Dank an alle Mitwirkenden: den Schauspielern, die eine enorme Austrahlung in jeder ihrer Rollen hatten, den Tänzern, denen man die Freude ansieht, der Band, der Bühnen- und Tontechnik und den vielen Mitwirkenden im Hintergrund.Schade, dass es so etwas hier in Hamburg nicht gibt, wir haben zwar viele Musicals, aber diese Art leider nicht und deshalb nehmen wir gern den langen Weg zu euch in die UBS in Kauf. Ihr habt eine wunderschöne Freiluftbühne und die Erdbeerbowle in der Pause ist einfach lecker 😋 Macht weiter so!!!!!
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 von Bachner (14. Juli 2017 19:39 Uhr)
Ich versuche nun schon seid 1 Stunde Sie telefonisch zu erreichen (033325338111). Ich wollte Karten für die Luther-Vorstellung am 15.07.17 bestellen. Aber obwohl 2 Stunden vor Spielbeginn die Theaterkasse geöffnet sein soll, ist dauernd besetzt. Kein Service!J. Bachner
kommentiert von Gast (15. Juli 2017 00:25 Uhr)
Könnte eventuell daran liegen, dass dort eine 3 zu viel ist... 03332-538111... ansonsten auch einfach eine E-Mail schreiben...
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 von Karl-Heinz Wendland (26. Juni 2017 10:08 Uhr)
Anbei eine Bemerkung zum Oskar-Preis an die besten Schauspieler des Jahres. Der Beschluss des ubs-Fördervereins, die besten Schauspielerinnen und Schauspieler mit dem "Oskar der Uckermark" auszuzeichnen, war eine gute Idee. Die Preise sind mit je 500 Euro dotiert. In diesem Jahr war es nicht anders, als 1997. Die Auszeichnungen werden als Ehrung und Würdigung hervorragender schauspielerischer Leistungen im jeweiligen Spieljahr verstanden. Neben einer Urkunde vermisse ich einfach noch einen "Gegenstand" welchen man in seiner Wohnung präsentieren kann, z.B. eine Trophäe! Dazu hätte ich eine Idee. Es könnte eine Figur sein, entweder aus Metall oder Keramik aus der antiken Theaterzeit, eine Säule mit ein, zwei Masken versehen, auf einem Sockel stehend, worauf die Ausgezeichneten mit ihrem Erfolgsstück eingraviert sind. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Vorstand des Fördervereins sich mit dieser Thematik einmal auseinandersetzt. Die Sponsorenbereitschaft in Schwedt und Uckermark ist nach wie vor groß. Karl-Heinz Wendland Schwedt
kommentiert von Peter Schauer (26. Juni 2017 11:02 Uhr)
Karl Heinz Wendland spricht mir aus der Seele. Ich habe mit vielen Preisträgern in der Vergangenheit gesprochen, die das genau so sehen. Einige Jahre hatte ich das im Vorstand und in der Mitgliederversammlung angesprochen.Leider fand die Idee bisher keine Mehrheit. Das habe ich immer sehr bedauert.Wenn die Idee jetzt erneut aufgegriffen und vor Allem umgesetzt würde wären die zukünftigen Preisträger mit Sicherheit glücklichAuch die Kunst-und Musikschule hatte schon Vorschläge zur Figur gemachtDr. Georg Haindl als Mitglied des Vereins würde sogar die ersten finanzieren, Also am Geld kann es nicht liegen.Also lieber Vorstand des Fördervereins versucht es erneut.Nur Mut !Unserem großartigem Theater und dem Team gebührt jede Unterstützung ach eine solche symbolischePeter Schauer
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 von Peter Schauer (25. Juni 2017 19:56 Uhr)
Gratulation zur Premiere "Luther" am 24.6.2017Zur Aufführung dieses großartigen Stückes im Lutherjahr 2017 gibt es nur eine Bewertung : Das war das Beste was ich auf unserer Odertalbühne sehen und erleben durfte.Es war eine großartige durch polnisch und deutsche Schauspieler besetzte Inszenierung des immer noch aktuellen Stoffes.Es war nicht nur Theater vom Feinsten, sondern gleichzeitig eine hervorragende Darstellung der unserer Geschichte. Ich bin fasziniert nach Hause gegangen. Peter Schauer , Schwedt
kommentiert von Emi (30. Juni 2017 17:29 Uhr)
Sie sprechen mir aus der Seele habe zwar das Trommeln und die Feuershow noch nicht gesehen bin aber sehr sehr fasziniert nach Hause gegangen
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 von Emi (24. Juni 2017 16:19 Uhr)
Ich war am Donnerstag den 22.06, bei der öffentlichen Generalprobe von Luther zwischen Liebe,Tod und Teufel, und ich muss echt den Hut ziehen was sich Katarzyna sich alles für Lateinische Wörter merken muss. Auch muss ich den Hut vor Micha ziehen dass er sich nicht verletzt hat beim Fischfass. Man könnte ja auch ein Musikvideo von 1517/1520 machen. Mir hat echt alles gefallen. Die Songs ,Kostüm und es ist echt Comedy LG Emilia
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 von Waltraud Bartsch (29. Mai 2017 13:44 Uhr)
Hallo, liebe Pia, Sarah, Julia und alle anderen fleißigen Rezensenten von Tschick, vielen Dank für das große Lob, aber auch eure kritischen Bemerkungen. Nicht nur die Schauspieler*innen freuen sich über die ausführlichen Einträge, auch ich als Theaterpädagogin lese sehr genau. Verfolgt gerne unseren Spielplan, wir haben immer wieder spannende Angebote für euch. Man kann ja auch mal ganz privat ohne die ganze Klasse ins Theater gehen. In der nächsten Spielzeit solltet ihr z. B. nicht Das Herz eines Boxers und Die Räuber verpassen.
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 von A.Winzeler (23. Mai 2017 18:04 Uhr)
In dieser Rezension geht es um die Theateraufführung des Buches Tschick. Es wurde von Wolfgang Herndorf geschrieben und auch schon verfilmt. Wir schauten das Theaterstück im intimen Theater, der Uckermärkischen Bühnen Schwedt auf einem Schulausflug.In dem Theaterstück kommt ein Junge vor, der mit einem anderen Jungen über die Sommerferien hinweg eine Reise quer durch Nordostdeutschland unternimmt und dann in große Schwierigkeiten gerät.Die Atmosphäre vor Beginn der Vorstellung war ruhig und ohne große Vorkommnisse, es wurde nur das Bühnenbild bestaunt. Während der Vorstellung aber wurde viel gelacht und es gab überraschte Ausrufe, was gezeigt hat, dass das Theaterstück Gefallen findet.Als Zuschauer sind einem vor der Vorstellung vor allem das Bühnenbild und seine Requisiten aufgefallen, woraus man sich schon vor dem Stück die Handlung etwas vorstellen konnte, es blieben aber auch Fragen offen. Besonders aufgefallen ist das Bühnenbild mit seinen vielen Reifen und der gestuften Bühne. Als in der Mitte der Vorstellung Wasser hinter der Bühne aufspritzte, waren alle überrascht. Auch die Lichteffekte waren richtig und eindrucksvoll gesetzt. Exklusiv war, dass in der Vorstellung von den Schauspielern live Musik gemacht wurde. Die Schauspieler haben laut und auch emotional gesprochen, was die einzelnen Charaktere im Stück besser zum Ausdruck gebracht hat. Besonders ist mir der Schauspieler Michael Kuczynski aufgefallen, er verkörperte Tschick und hatte entsprechend der Rolle auch einen schönen und authentischen russischen Akzent. Alle drei Schauspieler insgesamt haben für viel Unterhaltung gesorgt, so dass das Publikum oft laut lachte.Mir persönlich hat das Theaterstück recht gut gefallen, da sich alle Beteiligten an dem Theaterstück, sowohl die Darsteller als auch das Inszenierungsteam sehr viel Mühe gegeben haben. Ich habe das Buch dazu gelesen und kann sagen, dass die Handlung größtenteils umgesetzt wurde. Außerdem finde ich die Ideen zur Umsetzung gut. Von der schauspielerischen Leistung her ist dies das beste Theaterstück, was ich gesehen habe.
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 von Pia (23. Mai 2017 17:41 Uhr)
Am 28.03.2017 habe ich mit meiner Klasse die Vorstellung "Tschick" besucht. Der Jugendroman Tschick von Wolfgang Herrndorf ist 2010 erschienen und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Das Stück handelt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem 14-jährigen Maik Klingenberg und seinem neuen Klassenkamerad Andrej Tschichatschow, genannt Tschick. Sie sind zwei völlig verschiedene Charaktere und auch ihre Familien sind sehr unterschiedlich: Maiks Mutter ist Alkoholikerin und muss immer wieder in eine Entzugsklinik, auch die Immobilieninvestitionen des Vaters laufen schlecht und Maik selbst ist ein Außenseiter in der Klasse, ebenso Tschick, der aus Russland kommt. Als die Sommerferien beginnen, beschließen sie sich von Berlin aus mit einem geklauten Auto auf eine Reise durch Ostdeutschland in die Walachei zu machen. Dabei geraten die beiden Jungs in viele lustige, spannende und aufregende Momente und lernen neue Menschen kennen, die ihnen in schwierigen Situationen helfen, wie z.B. Isa, die ihnen beim Benzinzapfen aus einem Tank hilft. Zum Schluss kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, so kommt Tschick in ein Heim und Maik muss Sozialarbeitsstunden abarbeiten.Zu Beginn des Theaterstücks herrscht eine aufgeregte Stimmung und schon beginnt das Stück mit einem Blick in eine Gerichtsverhandlung, die am Ende der aufregenden Autotour der beiden Haupthelden steht.Ich denke, dass viele Jugendliche sich im zurückhaltenden Maik oder in dem draufgängerischen Tschick wiedererkennen können. Außerdem lassen die beiden einen Traum vieler Jugendlicher wahrwerden, die Welt zu erkunden, einfach mal frei zu sein und das Leben zu genießen. Besonders gefallen hat mir, dass das Stück von den Schauspielern auf dem Keyboard, der E-Gitarre, Rasseln und vielem mehr musikalisch begleitet wurde. Auch die verschiedenen Lichter lassen das Stück noch realistischer wirken. Die Kulisse ist zudem individuell gestaltet, die meisten Requisiten sind der Vorstellung des Zuschauers überlassen, mit Ausnahme einiger Gegenstände. Außerdem fand ich schön, dass auch die Zuschauer durch kleine Fragen ins Stück eingebunden werden. Insgesamt muss ich den Schauspielern ein großes Lob aussprechen, denn mit welcher Überzeugung und Freude sie das Stück rüberbringen, hat mich erstaunt. Sogar die heutige Jugendsprache beherrschen besonders die Schauspieler Conrad Waligura als Maik und Michael Kuczynski als Tschick. Zusätzlich durch ihr jugendliches Aussehen mit der lässigen Jeans, einem T-Shirt und den Sneakers vergisst man glatt, dass dies erwachsene Männer sind. Auch durch die unterschiedliche Gestik und Mimik wirkt das Stück sehr authentisch.Letztendlich bin ich auch diesmal erstaunt, wie man ein Buch so wunderbar auf die Bühne bringen kann und möchte jedem das Stück ans Herz legen und weiterempfehlen, denn dies ist ein spannendes und lustiges Abendteuer für Groß und Klein.
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 von Julia (23. Mai 2017 16:31 Uhr)
Theaterrezension Tschick: Am 28.03.2017 besuchte meine Klasse die Theateraufführung Tschick in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Bei dem Theaterstück handelt es sich um den Jugendroman Tschick von Wolfgang Herrndorf. Das Stück handelt von zwei vierzehnjährigen Jungen aus Berlin Marzahn, dem Außenseiter Maik Klingenberg, der sich mit seinem neuen russischen Klassenkameraden Tschick, der eigentlich Andre Tschichatschow heißt, mit einem geklauten Auto auf die Reise in die Walachei begeben. Auf ihrer Reise geraten die beiden Jungen in viele lustige, spannende und aufregende Situationen und lernen viele neue Menschen kennen. Maik ist ein Junge aus einer reichen Familie, wobei seine Mutter Alkoholikerin ist und immer wieder in einer Entzugsklinik ist. Sein Vater Josef ist als Immobilienmakler tätig. In den letzten hat er jedoch kein Erfolg. Außerdem hat sein Vater eine Affäre mit einer Assistentin, welche Mona heißt.Tschick ist ein Junge, der es irgendwie von der Hauptschule aufs Gymnasium geschafft hat.Die Geschichte wird aus der Perspektive von Maik Klingenberg erzählt und spielt in den Sommerferien. Die Atmosphäre vor Beginn des Theaterstücks empfand ich als sehr erwartungsvoll, da wir uns bereits im Unterricht mit einem Ausschnitt aus dem Hörbuch Tschick beschäftigten. Alle waren gespannt, auf das was noch alles geschehen würde. Während des Stücks waren die Zuschauer ruhig und verfolgten aufmerksam das Stück. Es gab viele lustige Stellen zum Lachen und oft wurde auch das Publikum in die Theateraufführung miteinbezogen. Nach der Vorstellung gab es viel zu erzählen. Jeder konnte über spannende und lustige Momente aus dem Theaterstück etwas beisteuern.Ich fand die Vorstellung sehr gelungen und kann diese nur weiterempfehlen. Die Schauspieler haben gesungen und Instrumente, wie zum Beispiel Keyboard oder E-Gitarre genutzt. Dadurch wurde immer wieder neu unser Interesse geweckt und es wurde nicht langweilig. Die Technik spielte auch eine große Rolle. Die Beleuchtung wurde vielseitig eingesetzt. In der Nacht war alles dunkel und Sterne funkelten an der Decke. Geschah etwas Spannendes oder sollte die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Szene gelenkt werden, so wurde diese durch die richtige Beleuchtung hervorgehoben. Es wurde auch mit farbliche Beleuchtung gearbeitet, so wurde zum Beispiel beim Eintauchen in den Pool die Umgebung durch blaues Licht gefärbt.Die schauspielerischen Leistungen von Michael Kuczynski, der Andre Tschichatschow spielte, fand ich sehr bewundernswert. Ihm ist es sehr gut gelungen, den russischen Akzent so überzeugend zu imitieren, dass man ihm die Rolle wirklich glauben wollte. Er spielte am Keyboard und an der E-Gitarre. Conrad Waliquara, der Maik Klingenberg darstellte, fand ich auch beeindruckend. Er hatte viel Text und konnte seine Worte durch Betonungen gut unterstreichen. Ich fand seine Mimik und Gestik sehr authentisch, denn auch hiermit gab er seinen Texten noch einmal besonderen Nachdruck. Aber auch die schauspielerische Leistung von Larissa Kristina Puhlmann ist hervorzuheben. Sie spielte viele verschiedene Rollen, wie die Mutter von Maik Klingenberg, Mona, die Affäre vom Vater, Isa Schmidt, die Mutter von Friedemann, die die beiden Jugendlichen zum Essen einlud, die Krankenschwester, die Sprachtherapeutin als auch die Richterin. Sie zeigte durch die vielen verschiedenen Personen sehr unterschiedliche Stimmen und Charaktere. Besonders beeindruckt hat mich ihre Interpretation des Songs Halleluja. Hier wurden Emotionen geweckt. Ireneusz Rosinski, der den Vater von Maik Klingenberg spielte, besetzte auch mehrere Rollen. Er war einerseits der Vater von Maik Klingenberg, der Lehrer Wagenbach, eine Junge namens Friedemann, der Schütze Fricke und ein Herr Reiber. Auch er ist musikalisch und spielte auf der E-Gitarre und konnte seine Stimme entsprechend der jeweiligen Rolle sehr vielfältig verändern. Ich fand das Bühnenbild sehr gelungen. Es war die ganze Zeit das gleiche Bühnenbild und wurde nur durch kleine Effekte den örtlichen Veränderungen angepasst. Man fühlte sich, als ob man jedes Mal an einem anderen Ort sei.Die Zuschauer wurden immer wieder miteinbezogen. Sie hatten fast eine feste Rolle im Stück. Manchen Personen wurden Fragen gestellt, andere wurden nass gespritzt oder bekamen Süßigkeiten geschenkt zum Beispiel Brombeeren, einen Lutscher und ein Dessert. Das Publikum war sehr interessiert am Stück und hatte auch Freude daran mitzumachen. Es wurde gelacht und alle verfolgten gespannt die Handlung. In manchen Situationen erschreckte man sich zum Beispiel durch das plötzliche Geschrei des Vaters, die Gewehrschüsse oder den lauten Knall einer herunterfallenden Glasflasche.Insgesamt hat mir das Theaterstück sehr gut gefallen. Mit meiner Klasse war ich bereits bei dem Theaterstück Falk macht kein Abi, welches mir gut gefallen hatte. Aber dieses Theaterstück fand ich noch besser, wahrscheinlich, weil man selber gerade so alt wie die beiden Jugendlichen ist und ihr Verhalten, die Entscheidungen und Ängste, dadurch besonders gut verstehen kann.
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 von von Sarah (22. Mai 2017 20:32 Uhr)
Theaterrezension -"Tschick": Am 28.03.2017 habe ich mit meiner Klasse die Vorstellung "Tschick" besucht. "Tschick" ist die gleichnamige Bühnenfassung eines Jugendromans von Wolfgang Herrndorf. Es brauchte lediglich ein paar Bühnenstufen und Gummireifen, um den Ort Realität werden zu lassen. Ein paar Instrumente warteten darauf, bespielt zu werden. Vier Schauspieler betraten die Bühne und erfüllten den eher unscheinbaren Ort mit prallem Leben.Maik Klingenberg (Conrad Waligura) und Andrej Tschichatschow (Michael Kuczynski), der wegen seines schwer auszusprechenden Namens nur Tschick genannt wird, sind Außenseiter. Beide freunden sich zu Beginn der Sommerferien an. Tschick überredet Maik zu einer Fahrt in die Walachei. Maik hat eine alkoholkranke Mutter (Larissa Kristina Puhlmann), die sich nicht wirklich um ihn kümmert. Sein Vater (Ireneusz Rosinski) kommt seiner Aufsichtspflicht nicht nach, weil er mit seiner neuen Freundin eine Geschäftsreise unternimmt. Tschick ist ein undurchsichtiger Deutsch-Russe, der aus Geldmangel immer die gleichen Klamotten trägt, aber von der Förderschule, über die Hauptschule den Sprung aufs Gymnasium geschafft hat. Auf einer actionreichen Reise erleben sie viele aufregende und gefährliche Dinge, lernen neue Menschen und Freunde kennen. Es ist die Geschichte über eine Freundschaft zwischen zwei Jungs, die anfangs nicht zusammenpassen und doch zu einer großen Freundschaft finden.Die Bühne war eher klein. Das Bühnenbild des Theaterstücks war sehr einfach, schlicht und sparsam. Kein Auto, keine Häuser, keine Straße. Ab und an ließen Nebelschleier eine beunruhigende Stimmung aufkommen. Das Bühnenbild wirkte mit den paar Gummireifen auf mich wie eine karge graue Landschaft, die mir tatsächlich das Gefühl gab "ganz weit draußen" zu sein. Es war Theater mit wenigen Mitteln. Vieles war offensichtlich meiner Fantasie überlassen. Bis auf ein paar Instrumente und einem Schlauch wurden kaum Requisiten verwendet. Die schauspielerische Leistung war beeindruckend und authentisch. Ich fand, die Schauspieler haben die Mimik und Gestik gut eingesetzt und uns überzeugt. Sie haben manchmal etwas energisch herumgeschrien, was den Ausdruck ihrer Körpersprache unterstützt hat. Denn die gesprochenen Worte der Schauspieler waren ihr Hauptrequisit. Die Besetzung der einzelnen Charaktere fand ich auch gut gelungen. Auch Musik und Licht waren letztlich gut aufeinander abgestimmt. Insgesamt wählte die Theatergruppe einen einfachen und schlichten Aufführungsstil.In der Gesamtbetrachtung ist "Tschick" ein unterhaltsames und lustiges Theaterstück, was die Probleme von Teenagern anspricht. Es erzählt sehr aufregend von einem Abenteuer, bei dem sie viele sonderbare Begegnungen haben und etwas vom Leben lernen. Es ist ein schönes Sprach- und Speil-Theater, was wir mit viel Beifall belohnt haben.
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