Der Europäische Hugenottenpark Schwedt

Der Europäische Hugenottenpark
Bauliche Umgestaltung des Parks
Künstlerische Gestaltung
Veranstaltungen
Die Geschichte der Hugenotten
Der Verein der Förderer des Europäischen Hugenottenparks
Die Deutsche Hugenotten-Gesellschaft
Kontakt

Der Europäische Hugenottenpark

Das Gelände des einstigen Schloßparks zwischen den Uckermärkischen Bühnen und der Hohensaaten - Friedrichsthaler-Wasserstraße wird in den kommenden Jahren zu einem Ort der bildenden und darstellenden Künste, der Geschichtsvermittlung und Naherholung umgestaltet. Inhaltlicher Hintergrund der Parkgestaltung ist die mehr als 300jährige Geschichte der Hugenotten in Brandenburg-Preußen und die wirtschaftlichen und kulturellen Einflüsse der Einwanderung der Glaubensflüchtlinge auf unsere Region.

Die inhaltliche Ausrichtung auf die Geschichte der Hugenotten, die sich in der Gestaltung des Parks, in der künstlerischen Ausgestaltung durch Skulpturen, in begleitenden Informationen (Ausstellungen, Informationstafeln, elektronische Terminals) und im Veranstaltungsprofil niederschlagen wird, richtet sich unter anderem an Hugenottennachfahren und anderen an dieser Geschichte Interessierten.

Übersicht Der Europäische Hugenottenpark Schwedt

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Bauliche Umgestaltung des Parks

Mit der geplante Um- und Neugestaltung des Parks sollen die Grundlagen und die notwendigen Freiräume für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Hugenottenthema geschaffen werden. Zugleich soll aus zahlreichen Provisiorien in den einzelnen Parkabschnitten eine attraktive, durchgehend gestaltete innerstädtische Grünfläche am Wasser entstehen. Dabei stehen Idee und Konzeptgrundlage für diese Gestaltung unter den aus der Hugenottenthematik abgeleiteten Leitgedanken Ankommen - Platz finden - Sesshaft werden - integrieren - verändern - verbessern.

Grundlage für den geplanten Umbau sind ein Grundsatz- und Planungsbeschluss der Stadtverordnetenversammlung Schwedt/Oder und eine mit EU-Mitteln finanzierte "Studie zum Projekt Europäischer Hugenottenpark".

Gegenwärtige Situation

Das zu gestaltende ca. 4,3 ha große Areal liegt innerhalb des Sanierungsgebietes Altstadt/Lindenallee in Schwedt und wird im Norden durch die Berliner Straße, im Osten durch die August-Bebel-Straße, im Süden durch die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße und im Westen durch die Oderstraße begrenzt. Die Ost-West-Ausdehnung des Parks beträgt 360 Meter, die Nord-Süd-Ausdehnung 200 Meter. Mit dem Bau des Kulturhauses auf dem Standort des ehemaligen Schlosses in den 70-er Jahren waren nur die östlichen und südlichen Parkbereiche rekonstruiert und gestaltet worden. Die westlichen Freiflächen blieben ungestaltet. Der Park ist heute eine innerstädtische Grünflache, die bereits gern von Spaziergängern und Gästen angenommen wird, jedoch keine durchgehende gärtnerische und bauliche Gestaltung aufweist.

Als historische Spuren finden sich im Park neben dem Altbaumbestand sieben Kopien von Sandsteinplastiken nach den Originalen von Friedrich-Christian Glume und eine historische Sonnenuhr von 1740.

Themengärten

Die neue Parkgliederung sieht die Anlage von drei Themengärten vor.

Garten der Harmonie

Im östlichen Teil des Parks soll der "Garten der Harmonie" entstehen. Er ist durch die Übernahme der Wegeführung und der traditioneller Merkmale mehrheitlich historisch erinnernd. Er ist ein Garten der "gestalteten Natur". Seine Regelmäßigkeit und der symmetrische Aufbau vermitteln symbolisch den lebendigen Sinn für Harmonie und Gefühl. Teile des einstigen Schlossgitters sollen hier ihren Standort finden und den östlichen Eingang in den Park bilden. Der 5.200 Quadratmeter große "Garten der Harmonie" wird nach dem Vorbild französischer Renaissancegärten des 16. Jahrhundert, insofern an die Geschichte der Hugenotten erinnernd, gestaltet.

Garten der Poesie

Schwerpunkt des Gartens der Poesie ist der Bezug auf das Theater und eine Anspielung auf den Einklang von Geist und Gefühl. In diesem Parterre zwischen Theatergebäude und Wasserstraße gelegen befinden sich sechs Glume-Kopien und die Sonnenuhr. Der alte Taxushain bildet eine natürliche Grenze zum Lindengang. Das Südparterre ist flexibel für unterschiedliche Veranstaltungen nutzbar und erfährt deshalb nur eine zurückhaltende Gestaltung, die im Wesentlichen aus drei Rasenspiegeln besteht.

Garten der Fantasie

Der Garten der Fantasie bildet den neu zu gestaltenden Kernbereich des "Europäischen Hugenottenparks" mit der intensivsten Um- und Neugestaltung auf insgesamt rund 9.000 Quadratmetern. Hierzu gehören das Forum, die Terrassen, ein Labyrinth und ein Kinderspielplatz. Das Forum bildet den Eingang in den Hugenottenpark. Auf einer mit Bäumen bepflanzten Fläche ist Platz für Information, Orientierung und Versorgung. Sitz- und Treppenterrassen verbinden das Forum mit den Flächen um das Theatergebäude. Das Labyrinth soll der Mittelpunkt der westlichen Parkanlage werden. Es nimmt die Erfahrungen französischer Gartengestaltungskunst auf und führt durch vier Tore in die Mitte zu einem Pavillon.

Die Freilichtbühne

Die Freilichtbühne ist einer der wesentlichsten Bestandteile des neu zu gestaltenden Hugenottenparks. Sie schließt sich wasserseitig an den Garten der Poesie an und wird als Spielstätte der ubs in den Sommermonaten genutzt. Ihr besonderer Reiz ergibt sich aus der Wassernähe und den sich daraus ergebenden reizvollen Sichtachsen. Die gegenwärtige Situation mit maximal 400 Sitzplätzen auf einfachen Bänken mit teilweise eingeschränkter Sicht und einer Reihe von Provisorien im technischen und logistischen Bereich soll ausgebaut und qualifiziert werden. Dabei steht im Mittelpunkt, eine optimal in die Parklandschaft integrierte Bühne mit erhöhtem Sitzkomfort und flexibler Platzkapazität zu errichten, die auch weiterhin ihren Charakter als reizvolle Guckkastenbühne behält - d.h., dass die Besucher unter einem Dach flankierender Bäume und Gehölze heraus auf die Naturkulisse des Wasserlaufs schauen. Dabei sollen gleichzeitig baulich die Vorraussetzungen für einen stärkeren Bezug zum Wasser (Steg o.ä.) geschaffen werden.

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Künstlerische Gestaltung

Im Mittelpunkt der künstlerischen Gestaltung steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Hugenotten, wobei es nicht um eine Nachbildung der Historie geht, sondern um die schöpferische Umsetzung von Themen, die sich aus der Geschichte der Verfolgung, Flucht und schließlich der Ansiedlung der französischen Protestanten in den Zufluchtsländern ergeben. Im Juni 2001 fand dazu ein erstes internationales Bildhauersymposium statt mit Künstlern aus Polen, Frankreich, Schweden und Deutschland, die sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben und deren Kunstwerke im Park zu sehen waren. Die Studie zum Projekt Europäischer Hugenottenpark beinhaltet interessante Anregungen zur künstlerischen Gestaltung des Parks. Hauptbestandteil dabei ist der Bau und die Gestaltung eines "Steinernen Weges", der diagonal durch den Park verlaufen wird und den Weg der Hugenotten nach Brandenburg symbolisieren soll. Verschiedenen Steinarten und Muster von Kleinpflastern werden sich aneinander fügen und so im Laufen erlebbar sein. Ein Zeit- und Ereignisstrahl wird dazu parallel die geschichtlichen Hintergründe verdeutlichen. Weiterhin werden Sitzskulpturen installiert, die die Idee des Sesshaftwerdens verdeutlichen sollen. Die Studie sieht auch vor, Leuchtskulpturen im Wasser zu installieren, die symbolhaft für Hoffnung, Liebe und Wärme stehen. Für das Labyrinth im Garten der Fantasie sind auf vorbereiteten Sockelsteinen Skulpturen und Installationen zu besonderen Themen der Hugenotten sowie zu Migrationsthemen unserer Zeit vorgesehen.

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Veranstaltungen

Mit der Umsetzung des Projektes Europäischer Hugenottenpark entsteht auf dem Freigelände um die ubs. eine multifunktionale kulturelle Begegnungsstätte, die sich an ein interessenmäßig breitgefächertes Publikum wendet.Mit seiner attraktiven Lage bietet er über Theaterbesucher und anderen Kunstinteressierten hinaus einen Anziehungspunkt für Erholungssuchende und Touristen.

Die Ausrichtung des Veranstaltungsprofils der ubs. im Rahmen des Projektes "Europäischer Hugenottenpark" wird die Stückauswahl und die Produktion neuer Stücke entsprechend der Thematik genauso beinhalten wie Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Vorträge und Tagungen.

Der Ausbau des Veranstaltungskomplexes beinhaltet eine enge Kooperation mit Anbietern mit ähnlich gelagerten inhaltlichen und touristischen Ansatzpunkten, wie dem Nationalpark "Unteres Odertal" mit seinem Besucherzentrum in Criewen, dem Tabakmuseum in Vierraden, verschiedenen Museen, Heimat- und Geschichts- und Tourismusvereinen.

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Die Geschichte der Hugenotten


Die Hugenotten im 16. und 17. Jahrhundert

Das reformatorische Wirken Martin Luthers beeinflusste auch die Entwicklung der Kirche in Frankreich. Gelehrte und Theologen strebten auf der Grundlage von Luthers Schriften eine Reform der katholischen Kirche in Frankreich an. Einer der einflußreichsten Vertreter war Johannes Calvin (1509 - 1564). Konsequent wandte er sich gegen alle Veräusserlichungen der katholischen Kirche und propagierte die innere Glaubensgemeinschaft mit Gott.

Grundzüge der Calvinistischen Lehre sind:
Gott und nicht dem Menschen gebühren Ruhm und Ehre
Heil und Verdammnis sind dem Menschen von Gott vorbestimmt
Harte Kirchenzucht mit strengen Sittengeboten
Bilder, Kerzen und Schmuck in der Kirche werden in enger Anlehnung an die Bibel verboten

Die französischen Protestanten wurden auch als HUGENOTTEN bezeichnet. Es wird vermutet, dass die Herkunft dieses Namens aus der Verwandschaft mit dem schweizerischen Wort für Eidgenosse stammt. Die Anhänger der Lehre Calvins wurden von der katholischen Kirche zunehmend verfolgt, Hinrichtungen und Ketzerprozesse standen auf der Tagesordnung. Die Reformation muß sich in Frankreich, anders als in Deutschland, gegen den Widerstand der Herrscher durchsetzen.

1598 erließ Heinrich IV. das Edikt von Nantes. Es sicherte den Protestanten Religionsfreiheit zu und gestattete die Ausübung reformierter Gottesdienste. 1685 hob Ludwig XIV. dieses Edikt auf. Damit wurden die Hugenotten praktisch rechtlos. Die Geistlichen hatten das Land innerhalb von 14 Tagen zu verlassen. Allen anderen war die Auswanderung unter Androhung von Galeerenstrafen für Männer und der Klosterhaft für Frauen strengstens verboten.

200.000 Hugenotten verließen Frankreich und nahmen ein gefährliches Wagnis auf sich, um ihre Religion in den Zufluchtsländern ausüben zu dürfen. Rund 20.000 Franzosen wählten Brandenburg-Preußen als ihre neue Heimat, mehr als 2.000 von ihnen fanden in der Uckermark ein neues Zuhause.

Wie der Grosse Kurfürst Friedrich Wilhelm hatte auch dessen zweite Gemahlin Dorothea, der die Herrschaft Schwedt seit 1670 gehörte, den Wert der Ansiedlung der französischen Glaubensflüchtlinge erkannt. Sie begrüßte die Ankunft der Hugenotten, von denen sie sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht einen Aufschwung versprach.

Die ersten Franzosen siedelten sich in Schwedt und Vierraden 1686 an, das auch als das Gründungsjahr der französischen Gemeinde Schwedt-Vierraden gilt.

Einflüsse in Wirtschaft und Alltagskultur (1)

Neben dem Tabakanbau trug auch die Seidenraupenzucht zum wirtschaftlichen Aufschwung bei, wenn gleich deren Bedeutung nicht an die des Tabaks heran kam. Die Seidenraupe, die etwa Mitte des 6. Jahrhunderts von China nach Europa kam, verbreitete sich schließlich auch in Frankreich unter Richelieu und Colbert. Die Refugiés brachten die Seidenraupenzucht nach 1685 mit nach Brandenburg. Bereits 1686 erhielt ein Jean Biet 5.000 Taler für den Bau einer Seidenfabrik, die ersten Maulbeerplantagen bei Guben wurden angelegt, weitere enstanden auf den Festungswällen bwi Peitz. 1701 übertrug Friedrich I. der Königlichen Akademie der Wissenschaften in Berlin das Privileg für die Maulbeerbaum- und Seidenkultur. In Schwedt wurde die Seidenraupenzucht von den Markgrafen selbst betrieben, deren Maulbeerplantagen befanden sich vor dem Vierradener Tor. Preußen zählte man um die Mitte des 18. Jahrhunderts 6.006 Seidenfabrikanten mit 4.200 Stühlen. Der Ertrag betrug 3 Millionen Taler. Es existierten rund 3 Millionen Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht, 1784 wurden mehr als 13.000 Pfund Seide gewonnen. Einen nachhaltigen Einfluß auf die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg-Preußen übten die hugenottischen Hersteller und Verarbeiter von Wolle und Stoffen aus. Kurfürst Friedrich Wilhelm holte französische Strumpfwirker ins Land, denn bis dahin war die Herstellung mechanisch gewirkter wollener Strümpfe hier nahezu unbekannt und auf dem Strumpfwirkstuhl hergestellte seidene Strümpfe stellten einen Luxusartikel dar. Die zahlreichen Gärtner, die sich unter den französischen Zuwanderern befanden und sich vor allem in den Berliner Vorstädten niederließen brachten neue Obst- und Gemüsesorten und Kräuter mit. So wurden von ihnen Blumenkohl, Spargel, Artischocken, Salat, grüne Bohnen, Spinat und grüne Erbsen, in einigen Gewächshäusern wurden sogar Orangen- und Zitronenbäume, Ananas und Melonen gezogen. Die Versuche, hier Wein anzubauen, scheiterten zumeist an den Böden und an den klimatischen Bedingungen. Anfang des 18. Jahrhunderts verkauften die Hugenotten in Berlin kleine “Franzbrote” aus feinem Mehl, aus denen sich wahrscheinlich die “Schrippe” entwickelte.

Einflüsse in Wirtschaft und Alltagskultur (2)

Eine besondere Spezialität der Hugenotten waren die Waf- feln, die sie selbst “galiches” nannten und auf Waffelei- sen buken. Diese Speisen wurden in den hiesigen Gegenden, wo bislang dunkles Brot, schweres Bier, Grün- und Sauerkohl die Mahlzeiten bestimmten, zunächst skeptisch zur Kenntnis genommen, verbreiteten sich aber allmählich.

“Wir haben ihnen unsere Manufakturen zu danken, und sie gaben uns die erste Idee vom Handel, den wir vorher nicht kannten. Berlin verdankt ihnen seine Polizei, einen Teil seiner gepflasterten Straßen und seine Wochenmärkte. ... Durch sie kam Geschmack an Wissenschaft und Künsten zu uns. Sie milderten unsere rauen Sitten, sie setzten uns in den Stand, uns mit den aufgeklärtesten Nationen zu vergleichen ...”."
(Carl Ludwig Freiherr von Pöllnitz, 1692 - 1775, Oberzeremonienmeister am Berliner Hof)

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Der Verein der Förderer des Europäischen Hugenottenparks

Der Verein der Förderer des Europäischen Hugenottenparks in Schwedt e.V. wurde im März 2001 gegründet. Er hat über 40 Mitglieder, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Uckermärkischen Bühnen bei der konzeptionellen Gestaltung des Europäischen Hugenottenparks zu unterstützen. Das gemeinsame Ziel ist die Gestaltung des Parks zu einer kulturellen Begegnungsstätte mit überregionaler Ausstrahlung. Dies will der Verein mit Hilfe der Beiträge seiner Mitglieder und Spenden von Förderern oder Dritten unterstützen. Besonders wichtig ist den Mitgliedern die Pflege der Traditionen der Regionalgeschichte, insbesondere der hugenottischen Tradition. Der Verein arbeitet eng mit der Gesamtschule "Am Dreiklang" zusammen und betreut in diesem Zusammenhang eine Schülerarbeitsgruppe, die sich mit der Geschichte der Hugenotten beschäftigt. Seit seiner Gründung ist der Verein in ständigem Kontakt mit der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft, die ihren Sitz in Bad Karlshafen hat. Gemeinsam mit den ubs., der französisch-reformierten Gemeinde Ziethen-Schwedt und der DHG hat der Verein den 44. Deutschen Hugenottentag vorbereitet und im Mai 2005 in Schwedt durchgeführt.

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Die Deutsche Hugenotten-Gesellschaft e.V.

Die Deutsche Hugenotten-Gesellschaft wurde 1890 unter dem Namen Deutscher-Hugenottenverein gegründet.
Sie hat sich folgende Aufgaben gestellt:
- Bewahrung und Förderung der hugenottischen Tradition in Deutschland
- Erforschung der Geschichte, Theologie und Genealogie der Hugenotten
- Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft
- Zusammenarbeit mit hugenottischen Einrichtungen und Gemeinden im In- und Ausland
- Hilfeleistung für Arme und Flüchtlinge (Diakonie)
- Förderung der Verständigung zwischen den Völkern, Rassen und Religionen im Geiste gegenseitiger Achtung und Toleranz

Für die Erfüllung dieser Aufgaben wurde 1989 das Deutsche Hugenotten-Zentrum in Bad Karlshafen eingerichtet. Dort befinden sich eine hugenottische Fachbibliothek, eine genealogische Forschungsstelle mit Kopien von Kirchenregistern, Mikrofiches und Mikrofilmen hugenottischer Gemeinden, eine Datenbank zur Genealogie der Hugenotten, Archiv und Bildarchiv der Gesellschaft mit einer Porträt- und Graphiksammlung zur Hugenottengeschichte und Verlag sowie Geschäftsstelle des Vereins. Von dort werden die im Turnus von zwei Jahren durchgeführten Deutschen Hugenottentage organisiert. Der letzte Hugenottentag fand 2005 in Schwedt statt, der nächste wird 2007 in Hamburg stattfinden. Die Uckermärkischen Bühnen sind seit 2001 Mitglied der DHG.

Kontakt:
Deutsche Hugenotten-Gesellschaft e.V.
Hafenplatz 9a, 34385 Bad Karlshafen
Telefon 05672-1433, Telefax 05672-925072
E-Mail:
info@hugenotten.de

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Kontakt

Führungen durch den Park für Gruppen und Einzelpersonen nach Anmeldung (Frau Funk)

Uckermärkische Bühnen Schwedt
Berliner Straße 46-48
16303 Schwedt/Oder
http://www.theater-schwedt.de

Projektverantwortliche
Gudrun Funk
Telefon: 03332 538 286
funk@theater-schwedt.de

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