Eine Stadt lebt durch ihre Einwohner. Sie sollen zu Wort kommen, denn ihre Geschichte(n) wollen wir erzählen - mit den Mitteln des Theaters und mit ihnen: Die Geschichte(n) unserer Stadt seit dem Aufbruch in den 1950er Jahren, über den Umbruch der 1990er bis in die Gegenwart und die Zukunft. Geschichten gewöhnlicher und außergewöhnlicher Schwedterinnen und Schwedter. Wir fragen dabei nicht nur nach Erinnerungen, nach gelebtem Leben, sondern suchen auch nach ungelebten und verschütteten Träumen, nach Utopien aus Vergangenheit und Zukunft - der Generationen, die den Aufbau geleistet und miterlebt haben, und der Generationen, die die Geschichte Schwedts weiterschreiben werden.

Dazu brauchen wir Ihre Mitarbeit!

Das Projekt

Die Spur der Steine in Schwedt - ein Heimspiel



Was kommt noch vor der Premiere im Juni?

Nachdem am 12. Mai sehr erfolgreich die Lesung aus den Interviews von Birgit Bruck stattgefunden hat, wird jetzt an einem szenischen Ausschnitt des Stückes gearbeitet, der am 25. Mai zur Eröffnung des Hugenottenparks im Zusammenhang mit anderen Programmteilen im Park in der hoffentlich nachmittäglichen Pfingstsonne vorgestellt werden soll. Das ist natürlich eine große Herausforderung für alle Mitmachenden – und es sind FAST alle, die mitmachen – denn eine Freilichtvorstellung kann allerhand Tücken für nichtgeübte Darsteller mit sich bringen: von der Lautstärke und Verständlichkeit der Stimmen bis zum abgelenkten Publikum, das sich Kaffee trinkend und Kuchen essend vielleicht eher mit dem Nachbarn und dem Parkgeschehen befasst als sich mit voller Aufmerksamkeit dem Bühnengeschehen zuzuwenden. Trotzdem wagen sich die Spurensucher nach draußen, um ab 15.30 Uhr etwa 20 Minuten eines Ausschnittes aus ihrem Stück „Die Spur der Steine in Schwedt – (k)ein Märchen!“ zu zeigen. Unter der Leitung von Gislén Engelmann und Heike Schmidt werden sie auf einer kleinen Bühne dem Publikum, das den neugestalteten Hugenottenpark besucht, einiges über die Aufbaustimmung der Stadt Anfang der 60er Jahre, aber auch über die Verbreitung des Hugenottenthemas durch die ubs präsentieren. Zum Glück wird sie Daniele Veterale, diesmal nicht als Poldergeist, tatkräftig unterstützen können. Die anderen Schauspielkollegen dagegen sind fest eingespannt in „Pucks Sommernachtsshow“, die am Abend auf der Odertalbühne Premiere hat.



Lesung aus Interviews am 12. Mai, 19.00 Uhr im Foyer Kleiner Saal

Birgit Bruck hat 13 Interviews mit Schwedterinnen und Schwedtern zu ihrem Leben, zu ihren Ansichten über Schwedt geführt. Interessante Lebensansichten, -einsichten und -aussichten sind dokumentiert worden, die in ihrer Fülle gar nicht in den Stücktext "Die Spur der Steine in Schwedt - (k)ein Märchen!" einziehen können. Deshalb wollen wir im Rahmen einer Ausstellung zur Schwedter Geschichte auf diese Interviews verweisen.
Es wird eine Lesung stattfinden, in der Rita Dominik, Brigitte Metzge, Petra Meihsner, Manfred Schulz, Michael Grötzsch und Daniele Veterale zusammen mit der Dramaturgin Heike Schmidt Ausschnitte aus diesen sehr interessanten Lebensberichten vorstellen.
U.a. werden auch Ausschnitte aus dem letzten Interview gelesen, das der Künstler Axel Schulz und seine Frau, die Künstlerin Cornelia Schulz, Birgit Bruck gaben. Leider ist Axel Schulz plötzlich und unerwartet verstorben. Die interviewten Damen und Herren Schwedts sind im Alter von 19 bis über 80 Jahre und erlebten und erleben Schwedt als ihre Heimat, ihren Geburtsort oder ihren Lebensmittelpunkt.
Befragt wurden: Edith Gelhaar, Werner und Udo Krause, Eckehard Tattermusch, Gerhard Bowitzky, Lucas Metze, Liane Morgner, Michael Jürgensen, Peter Schauer, Irmtraud Schauer, Fabian Bruck, Mike Bischoff, Michaela Bax und Hans-Rainer Harney.
Nicht für jeden ist Schwedt die erträumte Stadt seiner Sehnsüchte, aber für jeden ist Schwedt wichtig. Wie diese Wichtigkeit von jedem anders beschrieben wird, das möchten wir Ihnen in dieser Lesung vorstellen.



Die zweite Projektphase beginnt!


Nach ausführlichen Recherchen, zahlreichen von der Journalistin Birgit Bruck geführten Interviews, einer groß angelegten Fragebogenaktion sowie vielen Gesprächen mit interessierten Schwedterinnen und Schwedtern ergab sich für die aus Heike Schmidt, Ulrike Völger und Gislén Engelmann bestehende Projektleitung ein facettenreiches Bild der Stadt Schwedt/Oder: In der Wahrnehmung ihrer Bewohner ist sie sowohl lebens- als auch liebenswert, sehr grün, beschaulich, sicher mit schönen Ecken versehen, von vielen einprägsamen Eindrücken aus gelebten Jahren und Heimatgefühlen geprägt. Aber auch kritische Seiten wurden benannt: Unwohlgefühle, hässliche Erlebnisse und die kämpferische Überwindung von Problemen. Aus Gesprächen mit Abiturienten sind konkrete Zukunftsvorstellungen hervorgegangen. Neue Wohnmodelle werden beschrieben, neue Lebensverhältnisse mit sehr vielen jungen Menschen. Überhaupt bemerken viele Jugendliche ein schmerzhaftes Fehlen von Gleichaltrigen auf den Straßen. Und das in einer Stadt, die vor knapp 50 Jahren mit einem Altersdurchschnitt von unter 30 Jahren die jüngste Stadt der DDR war.

Aus all diesen und anderen Anregungen und Widersprüchen gilt es jetzt, ein spannendes und unterhaltsames Theaterstück zu bauen und theatralisch zu gestalten. Damit beginnt die zweite Phase des Projektes "Die Spur der Steine in Schwedt".

Seit dem 18. Januar 2012 stehen mehr als 20 Spielbegeisterte der Stadt zwischen 14 und Ende 70 auf der Bühne und lernen, sich als Schauspieler zu bewegen. Immer mittwochs ab 17.00 Uhr werden die Regisseurin Ulrike Völger und ihre Assistentin Gislén Engelmann mit allen Interessierten Theater spielen. Die Steine ziehen ihre Spuren jetzt in die ubs und die Spielerinnen und Spieler lernen Stück und Szenen kennen.

Außerdem: Am 27.2. 2012 um 17.00 Uhr wird der Film "Die Spur der Steine" im Podium gezeigt.


Projektbeginn


Wir bitten um Ihre Mitarbeit! Wie kann diese aussehen?

Das ist abhängig von der Zeit, die Sie zu investieren bereit und in der Lage sind. Es ist abhängig von Ihrer Bereitschaft, Ihrem Interesse, Ihren Neigungen. Es ist abhängig von einem noch nicht existierenden Theatertext und den Ideen für seine Umsetzung... Es hängt von Ihnen ab!

Aber in jedem Fall würden wir uns über Ihre Beteiligung an "Die Spur der Steine in Schwedt" - in kleinerem oder größerem Umfang - freuen!

In einer ersten Projektphase bitten wir Sie, diesen Fragebogen (PDF) auszudrucken und bis 15. Dezember 2011 ausgefüllt an der Besucherkasse der ubs abzugeben oder per Post an die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, Berliner Straße 46/48, 16303 Schwedt/Oder zu schicken: Sie können anonym antworten, wenn Sie das wollen, und Sie können Fragen auslassen, die Sie nicht beantworten möchten.

Parallel wird die Journalistin Birgit Bruck ca. 20 Interviews mit "typischen und untypischen" Schwedtern führen. Diese und die ausgewerteten Fragebögen werden das Fundament eines Theaterstückes, das Chefdramaturgin Heike Schmidt zusammen mit der Regisseurin Ulrike Völger entwickelt.
Mitte Januar 2012 beginnt dann die zweite Projektphase: die Probenarbeit, an der sich wiederum jeder neugierige, spielfreudige, interessierte Schwedter beteiligen kann, denn die Möglichkeiten des Projektes stehen und fallen mit Ihrer Beteiligung und Ihrem Engagement!
Die Proben werden jeweils am Mittwochabend an den ubs stattfinden, evtl. auch an einzelnen Wochenenden.

Für den 17. Juni 2012, 11 Uhr ist im Kleinen Saal der ubs die Premiere geplant.
Weitere Vorstellungen sollen am 18., 19. und 20. Juni 2012, jeweils 19.30 Uhr stattfinden.

Unterstützt wird "Die Spur der Steine in Schwedt"
vom Verein der Freunde und Förderer der Uckermärkischen Bühnen Schwedt,
vom Seniorenverein PCK e. V.,
vom Kulturverein "Die Brücke",
vom Seniorenverein der Stadtverwaltung Schwedt/Oder e.V.,
vom Kunstverein Schwedt e.V.,
vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwedt,
von der jungen wirtschaft schwedt e.V.

Regie: Ulrike Völger
Textrecherche und Interviews: Birgit Bruck
Stück und Dramaturgie: Heike Schmidt
Komposition und musikalische Einstudierung: Andreas van den Brandt
Assistenz und pädagogische Mitarbeit: Gislén Engelmann

Fragen und Auskünfte erteilen
Heike Schmidt, 03332/538-122, hs@theater-schwdt.de
Waltraud Bartsch, 03332/538-129, bartsch@theater-schwedt.de
Tina Nickel, 03332/ 538-225, nickel@theater-schwedt.de

gefördert im Fonds Heimspiel der


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Probenwochenende 24./25.03.12
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Ausstellungseröffnung "Spur der Steine"
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