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Bild: The Beat BeatlesThe Beat Beatles aus Liverpool sind bis jetzt die jüngste reine Beatles-Coverband Englands. Ihre Band gründeten sie vor drei Jahren nur für ein Schulkonzert. Der riesige Erfolg des Konzerts veranlasste sie, weiterzumachen. Sie gewannen eine Vielzahl von Talentwettbewerben und spielten in allen bekannten Musikspots Liverpools wie der Liverpooler Philharmonic Hall, der St. George Hall, im Liverpool Empire und vielen anderen Clubs und Theatern im Nordwesten Englands. Der legendäre Cavernclub ist für die vier Liverpooler Jungs mittlerweile eine ständige Bühne.
Mitglieder der Band:
John Birch (Paul McCartney)
Paul Jones (John Lennon)
Andy Birch (George Harrison)
James Smith (Ringo Starr)
Ihr Talent führte sie in das Nationale Fernsehen Großbritanniens. Und im vergangenen Jahr nach Schwedt. Sie waren die erklärten Lieblinge und Höhepunkt des Beatles-Festivals "Happy Birthday, Yellow Submarine".
Eintrag im ubs-Onlinegästebuch von Eckard: die beat beatles sind natürlich eine eigene liga. da ich die beatles live nie erleben konnte - die gnade der späten geburt - habe ich bei dieser performance eine zeitreise gemacht.
Und auch den Beat Beatles hat es in Schwedt gefallen, wie ihr Eintrag vom 18. Oktober belegt: Everyone in the band would like to thank Schwedt Theatre and all the staff for their help and kindness during The Yellow Submarine Festival. We would also like to thank all the German people that were so kind and supportive of our music. We are proud to have been involved and hope to see you again. Thank-you Paul, Andy, Jon and Jay - The Beat Beatles
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Bild: John Lennon's Original Quarrymen1955, an Beat und die Beatles war lange nicht zu denken, gründete John Lennon mit Schulfreunden in Liverpool seine erste Band "The Quarrymen". Der Name wurde von ihrer Schule "Quarry Bank Grammar School" abgeleitet. Sie spielten Skifflemusik auf diversen Schulparties oder anderen öffentlichen Veranstaltungen. John war damals gerade 15 Jahre alt.
Gründungsmitglieder: John Lennon (Gitarre)
Eric Friffiths (Gitarre)
Pete Shotton (Waschbrett)
Len Garry (Bass)
Colin Hanton (Drums)
Rod Davis (Banjo)
Ivan Vaughan.
Am 6. Juli 1957 brachte Ivan Vaughan seinen Schulfreund Paul McCartney mit zu einem Auftritt auf einer Sommerparty. Das war der Moment, an dem die Beatles geboren wurden.
John Lennon's Original Quarrymen spielen noch heute fast in Urbesetzung mit Rod Davis, Len Garry, Colin Hanton und John Lowe.
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Bild: Ian Edwards1996 wurden The Zodiacs als "Roaring Fourties" durch Manfred Jung, Jürgen Pfingst, Gordon Brüll und Dr. Joachim Wagner als Kollektiv von vier musik-, kunst- und kulturbegeisterten Freunden gegründet, deren gemeinsame Interessen sich weit über das bloße Musizieren hinaus erstreckten. Im Jahre 2000 ergänzte Günter Naußed als Techniker und "guter Geist" die "Roaring Fourties". Aus beruflichen Gründen mußte Gordon Brüll leider die Band verlassen und wurde durch Raimund Jung ersetzt.
Als Band hat sich die Gruppe in erster Linie der Musik der 60-er Jahre verschrieben, wie sie seinerzeit im legendären Star-Club in Hamburg gespielt wurde. Auftritten mit der Band in und um Köln, sowie in norddeutschen Clubs, folgten Beteiligungen einzelner Mitglieder an Opernproduktionen in der Kölnarena sowie Mitwirkung als Kleindarsteller bei Film und Fernsehen. Die größte Herausforderung, der sich die Gruppe bisher gestellt hatte, war im Jahr 2002 eine Tour nach Liverpool, um dort im 50. Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft mit Köln ein Konzert im weltbekannten Cavern Club am 11. Mai 2002 zu geben.
Seitdem fährt die Band in jedem Jahr nach Liverpool um dort aufzutreten. Eine besondere Ehrung erfuhr die Band am 22. Juni 2004 auf dem Konrad-Adenauer-Flughafen, als sie zur Eröffnung der 'easyJet' Direktverbindung Köln-Liverpool mit Ian Edwards, dem ehemaligen Bandleader der Gruppe Ian & The Zodiacs, dort ein Konzert gab: Sie wurden zu Ehrenmitglieder der Merseycats Liverpool ernannt, einer Vereinigung von Liverpooler Musikern, die Projekte von Kinderhilfswerken in Liverpool unterstützt und zu diesem Zweck Konzerte gibt. Seither spielten Ian Edwards und die Roaring Fourties bei gemeinsamen Konzerten unter dem Namen "Ian & The German Zodiacs". In Schwedt spielten sie erstmals 2006 zum Beatlesfestival "Happy Birthday, Yellow Submarine". Seit 2007 spielen sie gemeinsam als "Ian & The Zodiacs".
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Bild: The ReBeatlesOriginalgetreues Outfit, authentisches Equipment und verblüffend ähnliche Stimmen: Das sind The ReBeatles - seit über 10 Jahren DIE Beatlesband in Deutschland!
Musikalisch und optisch in höchster Perfektion - und noch dazu absolut live - führen sie ihr begeistertes Publikum durch die schillernden Facetten einer Musik, die wie keine andere in die Geschichte einging. Von den frühen Pilzköpfen über Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band bis zur Abbey Road LP: The ReBeatles spielen, als seien ihre Vorbilder leibhaftig wiederauferstanden.
The ReBeatles bringen jede Halle zum Kochen! Die Energie ihrer Show läßt einem den Atem stocken. Dabei agieren sie mit eben jener erfrischenden Art, mit der die vier Liverpooler einst die Welt eroberten. Heute zählen die ReBeatles zu den besten Coverbands Europas.
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Bild: Dörte SimonFrank Petzold, Piano
Torsten Schubert, Bass
Dana Leichsenring, Drums
Das Trio spielt Jazz. Als Material werden Songs der Beatles verwendet. Die großen Hits wie "Yesterday", "Sgt. Pepper", aber auch relativ unbekannte Stücke wie "I Me Mine" oder "Things We Said Today" erklingen in völlig neuen, eigenen, jazzigen Bearbeitungen, die sich mal mehr, mal weniger am Original orientieren.
Frank Petzold, Jahrgang 51, arbeitete als Komponist und Pianist vorwiegend im Bereich der improvisierten Musik und des Modern Jazz. Er lehrt heute als Dozent für Musiktheorie und Jazzklavier an der FH Lausitz.
Torsten Schubert, Jahrgang 75, spielt nach seinem Musikstudium freiberuflich in diversen Bands (Guitarreros, Freedom). Er ist Lehrbeauftragter für Bass an der FH Lausitz und Initiator der Jammsession im "Hemingway".
Dana Leichsenring, Jahrgang 75, studiert Schlagzeug an der FH Lausitz und spielte bereits in zahlreichen Jazzbands in Dresden und Cottbus.
Jazzterday war bereits 2006 zu Gast beim "Happy Birthday, Yellow Submarine".
Dörte Simon begeisterte ebenfalls bereits 2006 das Publikum des Beatlesfestivals, damals als Teil des Duos "Zepia".
Dörte Simon wurde in Schwedt geboren. Sie studiert Musik und Französisch auf Lehramt. Seit ihrer Kindheit wird sie in Gesang und Violine unterrichtet. Dörte Simon singt in einem Gospelchor in Berlin und als Gast mit den Bands "takayo" und "Jazzterday".
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Bild: Ringo SkaSeit dem Jahr 2002 spielt Ringo Ska allen Tanzmuffeln den Groove in die Beine. Die Hits der Beatles erstrahlen in völlig neuem Licht und klingen dabei immer noch original. Erfolgsrezept: Die Rhythmen vom 'Chef' gepaart mit den schönsten Liedern der Fab Four, vorgetragen mit viel Spielwitz und Freude. Das macht Ringo Ska zu einem populären Live Act. Zahlreiche Konzerte, u.a. mit The Busters, den Söhnen Mannheims und Dick Brave & the Backbeats, bestätigen dies. Das Repertoire beinhaltet neben den allgegenwärtigen mörderischen Tanzphotonen auch immer wieder bunte Reggae-Tunes. Der Zuhörer findet sich träumend in einer sanft wiegenden Hängematte an einem karibischen Strand wieder - mit Cocktail in der Hand. Treibende Rocksteady-Beats bringen die Tanzapparatur erneut in Gang, bis man schließlich von der musikalischen Ohrfeigenmaschine in den Offbeat-Wahnsinn getrieben wird.
Bei Ringo Ska sind Hochsommer und gute Laune angesagt - ein Kurztrip in die Karibik...
Ringo Ska, das sind:
Robert - Gesang und Percussion
Martin - Gitarre und Gesang
Christian - Keyboard und Gesang
Urs - Bass und Gesang
Stefano - Schlagzeug (und Sonnenschirm)
Helmut Sachse verdankt seinen Zweitnamen dem legendären Jimi Hendrix. Und das sicher nicht nur, weil er dessen gleichlautenden Hit gern und oft gespielt hat. Jazzthetik urteilt 1996 nach einem seiner Konzerte: "Der beste Tribut, der Jimi Hendrix je gezollt wurde"."Hexenmeister der Gitarre", "Hohepriester der Elektrogitarre" - solche und ähnliche gewagte Bilder werden immer wieder aufgeboten, um die furiosen Solo-Auftritte von Joe Sachse zu beschreiben.
John McLaughlin sagt: "Joe Sachse doesn't need any band. He produces all these things himself". Und eben das ist eins seiner Markenzeichen: Er benutzt die Gitarre nicht nur als Melodie- und Begleitinstrument zugleich, sondern ebenso als Bass und Percussioninstrument, so dass man mitunter glaubt, zwei Gitarren gleichzeitig zu hören.
Seine "Rhythmusgruppe" besteht aus einer Plastiktüte unterm Fuß oder dem innen mit Mikrophon bestückten Gitarrenkoffer. Mitunter bearbeitet er die Saiten seines Instrumentes mit dem Schraubenzieher, um das Obertonspektrum in sein Spiel einzubinden.
Nach dem internationalen Gitarrenfestival 1995 in Paderborn war in "Gitarre & Laute" Nummer 6/1995 zu lesen: "Sollten Sie einmal Gelegenheit haben, Joe Sachse live zu erleben, lassen Sie sie nicht ungenutzt verstreichen! Staunen über das, was alles möglich ist mit und auf einer Elektrogitarre und ein kurzweiliges Hörvergnügen sind garantiert."
Mit Ernst Bier am Schlagzeug spielt er "Helter Skelter - Beatles Forever". Ein Programm, von dem die Presse urteilt: "John, Paul, George und Ringo sind in Helmut "Joe" Sachse gefahren. Wie die Teufel ließen die Gitarrenlegende und der Schlagzeuger den Geist der Beatles in einem Konzert der Superlative entweichen. Oder war es gar nicht der Geist der Beatles, sondern "nur" die Besessenheit der beiden Musiker? Einiges spricht dafür".
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Bild: takayo1988 gründete sich "takayo", bestehend aus Ulrich Schroedter, Kayode Eschrich und Ulrich Mücke. Kurz danach hatten sie Ihren ersten Auftritt zur Inszenierung "Linie 1" an den ubs. 1991 stieg Ulrich Mücke aus und dafür kam Jan Kirsten. In dieser Formation gehören die 3 Musiker aus Leipzig schon fast zum Inventar der ubs.. Der "Linie 1" folgten viele andere Inszenierungen, für die takayo sich zur Verstärkung noch Freunde holte, Andreas van den Brandt und Andreas Wieczorek. Nicht nur an den ubs. auch international ist die Band sehr erfolgreich aufgetreten. Mehr Informationen liefert Ihnen die Hompage von takayo unter www.takayo.de
Geboren am 4.7.1954 in London. Er wuchs mit sechs Brüdern zunächst in London und später in Kent auf. Kunst- und Druckstudium am Exeter Art College Durch Soloauftritte und seinem Mitwirken bei der "Art-School Band" fand er heraus, daß ihm die Musik mehr zusagte als die Malerei. Mit einer Band, die in Militärstützpunkten in Deutschland auftrat, kam er 1976 nach Frankfurt.
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Bild: Julian DawsonSpielte in diversen deutschen Clubs (solo und in verschiedenen Bandaufstellungen, vorwiegend eigene Titel), Auftritte in Radio- und Fernsehshows
erste Platte "Steal That Beat"
Projekt "The Flood" mit Jaki Liebezeit (Can), Helmut Zerlett (ex-Phantom) und Rosko Gee (ex-Traffik), Maxi "Cold, Cold War"
"Julian Dawson & The Flood" Produktion des Albums "As Real As Disneyland mit Rosko Gee, Jay Stapley, Lynda Hayes, Richard Thompson und Kimberley Rew - Platte des Monats Mai 1987 in Deutschland
Gastmusiker bei Wolfgang Niedeckens (BAP) Soloplatte "Schlagzeilen"
Aufnahme "Luckiest Man In The World" mit Richard Thompson, PP Arnold und Toots Thielemann
Studiomusiker für Del Amitiri, Moti Special und anderen
Mit BAP auf "X für e U"-Tour (Mundhamonika und Background-Chor)
Special-Guest im Vorprogramm der folgenden BAP-Tournee
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Bild: Schalmeienkapelle "Zur Bismarckeiche" der Freiwilligen Feuerwehr Geesow"Unser Ziel ist es, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, Erfolge und Spaß mit Musik zu haben."
Sie spielen zu Geburtstagen, Dorffesten sowie Karnevals- und Feuerwehrumzügen. Ihr Betätigungsfeld reicht bis in den Spreewald, nach Polen und nach Leverkusen. Highlights im Veranstaltungsplan der Schalmeienkapelle Geesow sind die Ausflüge nach Kühlungsborn zum Sommerspektakel und aller zwei Jahre zum Karneval nach Uster (Schweiz). Die Besucher der Uckermärkischen Bühnen kennen die Schalmeienkapelle unter Leitung von Uwe Thiele von deren Mitwirkung bei "Sonnenallee und So geht's weiter..." und vom vorjährigen Beatlesfestival "Happy Birthday, Yellow Submarine".
Seit 2001 kehrte die Schalmeienkapelle "Zur Bismarckeiche" aus Geesow von Landeswertungsspielen der Feuerwehrkapellen stets mit den Prädikaten "Guter Erfolg" und "Sehr guter Erfolg" zurück. 2006 nahmen sie an den Landeswertungsspielen in Beelitz mit den Prädikaten "hervorragend" und "gut" teil und sind amtierende Landesmeister der Feuerwehrkapellen des Landes Brandenburg, Abteilung Schalmei.
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Bild: Stefan Kunze von radioeinsFür alle, die schon immer einmal wissen wollten, wie der Mann hinter der Stimme von radioeins aussieht ... und natürlich nur für Erwachsene
Montags bis Freitags von 6:30 bis 9:30 Uhr hört man Stefan Kunze stündlich mit regionalen Veranstaltungstipps und Nachrichten- und Servicemeldungen für Ostbrandenburg auf der radioeins-Frequenz 106,1 mHz in der Uckermark. Nachmittags zwischen 16:30 und 18:30 Uhr gibt es dann noch einmal Veranstaltungstipps aus der Region. Gern auch von den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, dafür herzlichen Dank.
Samstags und an Feiertagen bekommt man von ihm nur um 8:30 Uhr und um 9:30 Uhr Tipps für alles, was in der Region so los ist empfohlen. Oft selbst getestet und für gut befunden.
An jedem ersten Donnerstag im Monat widmet sich Stefan Kunze in "radioeins am Abend" von 19 bis 20 Uhr als verantwortlicher Redakteur Themen aus der Frankfurter Region.
Wenn er nicht auf der Jagd nach Neuigkeiten in der Ostbrandenburgischen Region unterwegs ist oder nicht jenseits der Oder sein an der IHK erlerntes Polnisch testet, ist der nunmehr Vierzigjährige als begeisterter Familienvater in Berlin zu finden.
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Bild: Alexander MehlWaldshut/Horheim - Das Arbeitszimmer von Alexander Mehl gleicht einem Museum. Mehrere große Fotos von Mitgliedern der Beatles hängen an der Wand, viele handsigniert. Aus den Regalen quellen die Schallplatten, auf den Tischen häufen sich die Akten. Alexander Mehl sammelt - unter anderem für die Strafanzeigen, die er gegen die vermeintlichen Autorgamm-Betrüger stellt. Mehl ist ein wahrer Beatles-Fan. Daher hat er vor rund fünf Jahren bei Ebay auch eine Autogrammkarte von Muhammad Ali ersteigert. Auf dem Foto waren die Beatles mit abgebildet. 200 Dollar hat Mehl dafür gezahlt. Bekommen hat er neben dem Bild mit Unterschrift ein Zertifikat, dass es sich um ein Original handelt. 14 Tage später entdeckte der Horhiemer das identische Bild mit Autogramm wieder bei Ebay. Damit stand für Mehl fest, dass er einem Betrüger auf den Leim gegangen war. Er versuchte, sein Geld zurückzubekommen. Daraus wurde nichts. Also zog Mehl in den Kampf. Er sammelt die Fälschungen, zieht eine nach der anderen aus den verschiedenen Stapeln und legt sie vor, erklärt, warum sie nicht echt sein können. "Das hat ein Rechtshänder geschrieben, Mc Cartney ist aber Linkshänder. Hier, nach dem P und dem l muss er den Stift absetzen, sonst verwischt er alles", meint Mehl. "Und das M schreibt er nie so spitz." Mehrmals hat er Paul Mc Cartney getroffen, zuletzt in Leipzig. Hier hat er sich ein Autogramm geben lassen. "Er hat nur ein einziges Mal Autogramme geschrieben - und da war ich dabei. Da hat er mit einem einzigen schwarzen Edding geschrieben", so Mehl. Um so wütender macht es ihn, wie wenig Mühe sich manche Menschen mit ihren Fälschungen geben: "In manchen Unterschriften sind so gravierende Fehler, die sind so plump, dass es lächerlich ist." Oder wenn beispielsweise ein 18-Jähriger behauptet, ein Autogramm 1977 persönlich von Elvis Presley bekommen zu haben. Mehl legt eine weitere Karte auf den Tisch: "Da ist kein einziger Buchstabe zu erkennen, der auf den Namen Mc Cartney schließen lässt."Sind die Karten nicht ganz so offensichtlich als Fälschungen zu erkennen sind, zieht Mehl Spezialisten hinzu, bevor er Strafanzeige stellt. Rückmeldungen über strafrechtliche Konsequenzen erhält Mehl kaum. Er geht davon aus, dass vor Gericht noch nicht viel gelaufen ist, "die Sache ist erst am Anlaufen". Zum Teil würden die Staatsanwaltschaften sehr langsam tätig. Mehl weiß von einem jungen Täter bei Münster in Westfalen, der im Schnellverfahren zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt wurde. Mehl geht davon aus, dass ertappte Sünder unter einem anderen Account gerade weiter machen mit ihren betrügerischen Angeboten.Das Gros der Fälscher sei zwischen 16 und 18 Jahren alt. "Internetfreaks, die schnell mal Kohle machen wollen." Er habe Verkäufer angezeigt, die 20000 Autogramme verkauft haben - mit Gewinnen von 200000 bis 250000 Euro. "Da muss sich ja jeder, der arbeiten geht, bescheuert vorkommen", so Mehl. Ihm geht es darum, sein Hobby zu schützen, wie er erklärt. "Der Mc Cartney aus Leipzig, der da hängt, der wird weltweit mit 500 Euro gehandelt. Wenn ich den bei Ebay für 12 Euro kaufen kann, ist meiner nichts mehr wert." Und Mehl sagt, er wolle die Millionen Unwissenden schützen. Für den Horheimer ist die Jagd zwischenzeitlich zum Fulltime-Job geworden: Zum Teil sei er 12 oder 13 Stunden im Internet auf der Suche nach gefälschten Autogrammen. "Ich habe auch nicht mit diesem Ausmaß gerechnet."
Quelle: Suedkurier, Barbara Klauss, 8.07.05
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