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Eine
düstere Herbststimmung, Regen. Die Witwe des Hauptmanns Alving
schwelgt in selbsttäuschenden schönen Erinnerungen nach
einem Eheleben voller Lug und Trug. Um Zweifel und Gerüchte
über das ausschweifende Leben ihres Mannes aus der Welt zu
räumen, hat Helene Alving ein Asyl für Kinder gegründet,
das den Namen des Verstorbenen tragen soll. Zur Einweihung kommen
Sohn Oswald, Pastor Manders, ihre Jugendliebe, Haustocher Regine,
Stiefvater Engstrand und sehen sich zunehmend mit ihrer unheilvollen
Vergangenheit konfrontiert. Inzest, Ehebruch und Krankheit sind
die Schatten dieser Vergangenheit, die als GESPENSTER (im Original:
"Gengangere" ) im wörtlichen Sinne "wiederkehren".
Das Familiendrama um Schuld und doppelte Moral einer verknöcherten
Gesellschaft endet in der Katastrophe...
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Das
packende Szenario des dramatischen Klassikers "Gespenster",
jenes so feinsinningen wie drastischen Familienporträts von
Hendrik Ibsen, kommt im April als Produktion der Uckermärkischen
Bühnen Schwedt in der Regie von Peter Ibrik auf die Bühne.
Ausgehend von Ibsens Vorlage eines Gesellschaftsbildes am Ende des
19. Jahrhunderts wird diese Inszenierung den ewig aktuellen menschlichen
Widerspruch zwischen Schein und Sein, zwischen Handeln und Wort,
zwischen Leben und Lehre berühren. Ibrik läßt die
Figuren im klaren Raum agieren und setzt dabei ganz auf deren Spiel.
In einer nur von Tisch und Stühlen unterbrochenen scheinbaren
Geradlinigkeit entsteht der Spielraum für das sinnliche Erleben
des dramatischen Geschehens mit all seinen Brüchen und Enthüllungen.
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